
gewünschten Reise.
Unsere Reiseexpertin Birgit hat diese Tansania-Safari persönlich getestet und ist begeistert: „Diese Tour vereint die Highlights Tansanias in einer perfekten Mischung aus Abenteuer und Naturerlebnis. Die Safaris in der Serengeti, der beeindruckende Ngorongoro-Krater und die majestätischen Elefanten im Tarangire. Jeder Moment dieser Reise ist ein unvergessliches Erlebnis!“
Optional können Sie Ihre Reise mit einer Badeverlängerung auf den traumhaften Stränden von Sansibar abschließen. Lassen Sie sich von Birgits Empfehlung inspirieren und sichern Sie sich jetzt Ihren Platz auf dieser unvergesslichen Reise!
Für nähere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie uns bitte unter b.hartl[at]moser.at
Termine 2026:
| 23. Mai 2026 (Togoro statt Ronjo) | 6. Oktober 2026 (Olaado statt Maweninga) |
| 7. Juni 2026 (Togoro statt Ronjo und Olaado statt Maweninga) | 13. Oktober 2026 (Olaado statt Maweninga) |
| 14. Juni 2026 (Togoro statt Ronjo und Olaado statt Olduvai) | 7. November 2026 |
| 4. Juli 2026 | 14. November 2026 |
| 11. Juli 2026 | 28. November 2026 |
| 29. August 2026 | 5. Dezember 2026 (Olaado statt Olduvai) |
| 9. September 2026 (Togoro statt Ronjo, Olaado statt Olduvai und Olaado statt Maweninga) | 12. Dezember 2026 |
Termine 2027:
| 2. Jänner 2027 | 3. Juli 2027 |
| 16. Jänner 2027 (Olaado statt Olduvai) | 17. Juli 2027 |
| 31. Jänner 2027 (Olaado statt Olduvai) | 15. August 2027 (Olaado statt Olduvai) |
| 21. Februar 2027 (Olaado statt Olduvai) | 29. August 2027 (Olaado statt Olduvai) |
| 6. März 2027 (Olaado statt Olduvai) | 4. September 2027 (Olaado statt Olduvai) |
| 20. März 2027 | 11. September 2027 (Olaado statt Olduvai, Kati Kati statt Ronjo) |
| 3. April 2027 | 2. Oktober 2027 |
| 17. April 2027 | 9. Oktober 2027 |
| 1. Mai 2027 | 7. November 2027 |
| 15. Mai 2027 | 21. November 2027 |
| 5. Juni 2027 (Olaado statt Olduvai) | 28. November 2027 |
| 19. Juni 2027 (Olaado statt Olduvai) | 11. Dezember 2027 |
Willkommen in Tansania, dem Land der fruchtbaren Erde! Ihr Safari-Guide freut sich darauf, Sie die nächsten acht Tage zu begleiten. Nach Ihrer Ankunft bringt er Sie in etwa 40 Minuten zur Arumeru River Lodge. Entspannen Sie auf dem Weg und genießen Sie die tropische Umgebung der Lodge. Je nach Ankunftszeit können Sie Ihre Safari im Garten der Lodge beginnen. Genießen Sie einen Snack auf der Sonnenterrasse, schwimmen Sie im Pool oder beobachten Sie die niedlichen Dik Diks. Bei gutem Wetter lohnt sich ein Blick vom Hochsitz auf den Kilimandscharo. Der Tag endet mit einem köstlichen Abendessen in der Arumeru River Lodge.
2. Tag: Grumeti Hills - Grumeti Game Reserve
Heute beginnt Ihr erster Safaritag! Nach einem ausgiebigen Frühstück lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen. Anschließend geht es zurück zum Flughafen in Arusha, von wo aus Sie nach Ikoma fliegen. Dort erwartet Sie Ihr Safari-Guide und bringt Sie zur Unterkunft Grumeti Hills. Die Grumeti Wildlife Management Area, die an die Serengeti und das Grumeti-Wildreservat grenzt, zählt zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wildtiergebieten. Nur 2 Kilometer von der Lodge entfernt liegt der Grumeti-Fluss, den viele Tiere jährlich überqueren. Je nach Jahreszeit können Sie hier die große Migration erleben. Nach dem Einchecken und einer Stärkung beginnt am Nachmittag Ihre erste Pirschfahrt. Entdecken Sie die faszinierende Wildnis! Abendessen und Übernachtung in Grumeti Hills.
3. Tag: Grumeti Hills - Grumeti Game Reserve
Früh am Morgen unternehmen Sie eine spannende Pirsch- und Buschwanderung. Zusammen mit einem lokalen Guide und einem bewaffneten Ranger erkunden Sie zu Fuß die Tierwelt der Region und entdecken Pflanzen und Tiere, die bei einer Fahrt oft unbemerkt bleiben. Nach etwa 1,5 Stunden genießen Sie ein köstliches Buschfrühstück am Grumeti-Fluss. Mit etwas Glück sehen Sie Antilopen oder Zebras, die im Morgengrauen nach frischem Gras suchen. Zurück in der Grumeti Hills Lodge erwartet Sie ein leichtes Mittagessen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: eine weitere Pirschfahrt, ein erfrischendes Bad im Pool oder eine entspannende Massage. Nach dem Abendessen können Sie bei einer aufregenden Nacht-Safari die nachtaktiven Tiere wie Eulen, Buschbabies und Großkatzen beobachten. Übernachtung in Grumeti Hills.
4. Tag: Ronjo Camp - Seronera
Sehr früh am Morgen brechen Sie auf zur legendären Serengeti. Schon auf dem Weg dorthin haben Sie mit etwas Glück die Chance, Giraffen oder Großkatzen zu sehen. Im Park angekommen, beginnt Ihre erste Pirschfahrt. Zur Mittagszeit genießen Sie ein leckeres Picknick, das Sie für den weiteren Tag stärkt. Die Serengeti, weltberühmt und 14.000 km² groß, ist Heimat der größten Konzentration von Großkatzen wie Geparden, Löwen und Leoparden. Die Landschaften sind ebenso vielfältig, mit weiten Savannen, Hügeln, Wäldern, Kopjes und dichtem Busch. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr authentisches Safari-Camp. Lassen Sie den Tag entspannt ausklingen, während Sie beim Dinner oder einem Drink in der Safari-Lounge den Geräuschen des afrikanischen Buschs lauschen. Ein Lagerfeuer sorgt für eine angenehme Nachtruhe. Übernachtung im Ronjo Camp.
5. Tag: Olduvai Camp - Ngorongoro Crater
Sie beginnen den Tag mit einer letzten Pirschfahrt im weltberühmten Serengeti-Nationalpark. Während Sie die weiten Ebenen durchqueren, halten Sie Ausschau nach Löwen, Elefanten, Giraffen und Geparden. Anschließend führt Ihre Reise in den Süden durch die malerische Landschaft Tansanias zu einer der bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt. Nach einer Fahrt durch die Serengeti und einem Picknick unterwegs erreichen Sie das Olduvai Camp, am Rande der Olduvai-Schlucht gelegen. Dieses Camp, umgeben von wilder Natur, ist der perfekte Ausgangspunkt für Erkundungen. Die Massai laden Sie nach Ihrer Ankunft zu einem kurzen Spaziergang zu den nahe gelegenen Kopjes ein. Genießen Sie die spektakuläre Aussicht, besonders den Sonnenuntergang über den südlichen Ebenen der Serengeti – ein unvergesslicher Moment! Übernachtung im Olduvai Camp.
6. Tag: Bashay Rift Lodge - Karatu
Am Morgen machen Sie sich auf den Weg und fahren hinauf zum Kraterrand auf etwa 2100 Metern Höhe. Dort genießen Sie eine atemberaubende Aussicht, bevor Sie hinab in die Caldera fahren, wo Ihre Pirschfahrt beginnt. Schon vor Ihrem Picknick-Lunch werden Sie sicher viele der afrikanischen Wildtiere entdecken – darunter Löwen, Leoparden, Hyänen sowie Herden von Gnus, Büffeln, Elefanten, Flusspferden und sogar die seltenen Nashörner. Der Ngorongoro-Krater, am Rand der Serengeti gelegen und durch den Einsturz eines Vulkans entstanden, zählt zu den faszinierendsten Orten Tansanias. Mit einem Durchmesser von 19 Kilometern und einer Tiefe von über 600 Metern bietet er eine spektakuläre Landschaft, die eine erstaunliche Vielfalt an Flora und Fauna beherbergt. Die Kraterwände sind von dichten Wäldern und buschigem Grasland umgeben, während der Kraterboden offene Savannen, Sümpfe, Seen und Grasflächen umfasst. Nach einem eindrucksvollen Tag am Krater fahren Sie nach Karatu, wo Sie in der Bashay Rift Lodge zu Abend essen. Genießen Sie einen Drink in der Lounge oder auf der Terrasse mit Blick auf das Rift Valley. Übernachten Sie in afrikanischem Flair, bevor Ihre Reise am nächsten Tag zum Tarangire-Nationalpark weitergeht.
7. Tag: Maweninga Camp - Tarangire National Park
Heute können Sie im Tarangire-Nationalpark seltene Spezies entdecken. Früh am Morgen starten Sie, um den Tag im Nationalpark ausgiebig zu nutzen. Ihr Mittagessen genießen Sie in der Tarangire Safari Lodge, die im Park liegt. Die landschaftlich reizvolle Route von Karatu führt Sie vom Great Rift Valley Escarpment hinab, vorbei am Manyara-Nationalpark. Direkt nach dem Eingang öffnet der Guide das Dach des Fahrzeugs, damit Sie die beeindruckenden Baobab-Bäume und die berühmten Elefantenherden des Parks besser sehen können. Mit vielen unvergesslichen Eindrücken geht es weiter zum Maweninga Camp. Nach einem atemberaubenden Sonnenuntergang erwartet Sie ein köstliches Abendessen, bevor Sie in der Wildnis zu Bett gehen. Übernachtung im Maweninga Camp.
8. Tag: Abschied
Heute heißt es Abschied von der faszinierenden Wildnis Tansanias. Nach dem Frühstück im Camp fahren Sie zurück nach Arusha, dem Ausgangspunkt Ihrer Reise. Dort genießen Sie ein letztes tansanisches Mittagessen in der Arumeru River Lodge – entweder im Garten oder auf der Terrasse. Nutzen Sie die Gelegenheit, ein letztes Mal die beeindruckende Landschaft Tansanias zu bewundern und sich in der natürlichen Schönheit zu entspannen, bevor Sie zum internationalen Flughafen gebracht werden.
- Begrüßung bei der Ankunft am JRO
- Transfer zur Arumeru Lodge am 1. Tag und zum ARK am 2. Tag
- Regulärer Flug ARK / IKO inklusive lokaler Flughafensteuern
- 2 Übernachtungen im Grumeti Hills, das neben Vollpension auch AM- und PM-Gamedrives im offenen Geländewagen (englischsprachiger Fahrer-Guide), eine Walking Safari mit Busch-Frühstück, eine Nachtpirschfahrt sowie Transfers vom Ikoma Airstrip beinhaltet
- Privater 4x4 mit unbegrenzter Kilometerzahl und qualifiziertem deutschsprachigen Fahrer-Guide vom Abholen bei Grumeti Hills bis zur Rückgabe am JRO
- Ausrüstung im 4x4: Radio, Bücher, 1 Fernglas & 1 Kühlschrank mit Trinkwasser
- Vollpension während der gesamten Safari (vom Abendessen am 1. Tag bis zum Mittagessen am 8. Tag)
- Alle Park-, Camping-, Konzessions- und Kratergebühren laut Reiseplan
- Sunset Kopje Spaziergang mit den Masai in Olduvai
- Transfer zum JRO am 8. Tag
Nicht inkludiert:
- Visum
- Getränke während der Safari und in den Hotels
- Persönliche Reiseversicherung
- Persönliche Ausgaben
- Trinkgelder
- Optionale Aktivitäten
2026
| Nebensaison April und Mai 2026 | € | 2.650,- |
| Zwischensaison März, Juni, November und 1. - 15. Dezember 2026 | € | 2.990,- |
| Hochsaison Jänner, Februar, September und Oktober 2026 | € | 3.550,- |
| Hauptsaison Juli, August und 16. - 31. Dezember 2026 | € | 3.845,- |
2027
| Nebensaison April und Mai 2027 | € | 2.700,- |
| Zwischensaison Jänner, März, November und Dezember 2027 | € | 3.020,- |
| Hochsaison A Februar und Juni 2027 | € | 3.610,- |
| Hochsaison B September, Oktober 2027 | € | 3.820,- |
| Hauptsaison Juni und August 2027 | € | 3.920,- |
Preise pro Person im Doppelzimmer
Einzelzimmerzuschlag bzw. Rabatt bei 3er-Belegung auf Anfrage.
Tansania
Vereinigte Republik Tansania.
945.087 qkm.
59.734.218 (UNO Schätzung 2020).
52 pro qkm.
Dodoma.
Der Regierungssitz befindet sich noch in Dar es Salaam, der ehemaligen Hauptstadt.
Tansania liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Das tansanische Festland besteht aus der 16-64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213-1067 m hoch gelegenen Masai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden, das sich bis nach Sambia und zum Nyassa-See erstreckt. Savanne und Buschland bedecken den Großteil des Landes, Halbwüsten und fruchtbare Küstenebenen machen die verbleibende Landschaft aus. Die Binnengewässer umfassen eine Fläche von über 53.000 qkm, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch. Die Inseln Sansibar und Pemba, ca. 45 km vor der Nordostküste, gehören zum Hoheitsgebiet.
Föderative Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1964. Verfassung von 1977, letzte Änderung 2000. Einkammerparlament mit 274 Mitgliedern. Darunter sind 232 auf fünf Jahre gewählte Mitglieder. Das Staatsoberhaupt wird alle fünf Jahre direkt gewählt. Unabhängig seit 1964 (Inkrafttreten der Union), ehemaliges britisches Protektorat.
Samia Suluhu Hassan, seit März 2021.
Mwigulu Nchemba, seit November 2025.
230 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.
Mwigulu Nchemba, seit November 2025.
Schließt man die Augen und stellt sich Afrika vor, sieht man Gnuherden über die Savanne ziehen, den schneebedeckten Kilimandscharo, stolze Massai-Krieger und exotische Strände entlang der Gewürzstraße von Sansibar. In Tansania ist all dies Wirklichkeit.
Tansania ist ein Land von gigantischem Ausmaß und noch großartigeren Landschaften. Von den schneebedeckten Gipfeln des Kilimandscharo, die sich über den Ebenen erheben, bis zu den palmengesäumten Stränden des Indischen Ozeans bietet es eine Szenerie, die fast zu kinematografisch wirkt, um wahr zu sein. Wildtiere durchstreifen frei die riesigen Savannen, alte Passatwinde wehen über die Küste und der Horizont fühlt sich oft grenzenlos an.
Die politische Hauptstadt des Landes ist Dodoma im Zentrum, während Daressalam an der Küste das wirtschaftliche Herz und Haupteingangstor bleibt. Die geschäftige Hafenstadt verbindet afrikanische, arabische und indische Einflüsse und spiegelt Jahrhunderte des Handels über den Indischen Ozean wider. Weiter im Norden dient Arusha als Safari-Hauptstadt und lebendige Basis zur Erkundung einiger der gefeiertsten Wildreservate Afrikas.
Tansania beherbergt mehrere weltberühmte Schutzgebiete. Der Serengeti Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ist Schauplatz der Großen Migration – einer jährlichen Wanderung von über 1,5 Millionen Gnus, begleitet von Hunderttausenden Zebras und Gazellen, auf der Suche nach frischen Weidegründen. Das ebenfalls UNESCO-gelistete Ngorongoro-Schutzgebiet beherbergt einen riesigen Vulkankrater voller Wildtiere. Im Osten zeugen die Ruinen von Kilwa Kisiwani von einem einst mächtigen Swahili-Handelsreich und bieten einen Einblick in die maritime Vergangenheit der Region.
Über die Hauptsehenswürdigkeiten hinaus bietet Tansania eine außergewöhnliche geografische Vielfalt. Der Victoriasee grenzt an den Nordwesten, während der Tanganjikasee im Westen enorme Tiefen erreicht. Der Südkurvenbereich mit den wilden Weiten des Nyerere-Nationalparks (ehemals Selous) und des Ruaha-Nationalparks bietet ein ruhigeres, aber ebenso lohnendes Safarierlebnis. Der Sansibar-Archipel lockt Besucher indes mit gewürzduftenden Gassen, Korallenriffen und weißen Sandstränden.
Was Tansania so faszinierend macht, ist die schiefe Fülle an Erlebnissen in einem einzigen Land. An einem Tag kann man Löwen durch offene Ebenen verfolgen, am nächsten durch die engen Gassen von Stone Town schlendern oder auf Afrikas höchstem Berg stehen – dem majestätischen, 5.895 m hohen Kilimandscharo. Es ist ein Reiseziel, das Abenteuer, Geschichte und natürliche Schönheit in wahrhaft epischem Maßstab vereint und dank seiner Stabilität weitgehend von größeren Konflikten verschont geblieben ist.
Tansania ist über internationale Flugrouten hervorragend angebunden; drei internationale Hauptflughäfen bedienen die verschiedenen Regionen des Landes:
Der Julius Nyerere International Airport (DAR) in Daressalam ist das wichtigste Einfallstor und wickelt den Großverbindungs- und Regionalverkehr ab. Er bietet Verbindungen nach Europa, in den Nahen Osten, nach Asien und zu anderen afrikanischen Zielen. Zu den großen internationalen Fluggesellschaften, die DAR anfliegen, gehören Emirates, KLM, Turkish Airlines und Qatar Airways sowie regionale Anbieter wie Ethiopian Airlines, Kenya Airways und RwandAir.
Der Kilimanjaro International Airport (JRO), gelegen zwischen Arusha und Moshi, ist der bevorzugte Ankunftspunkt für Besucher, die die nördliche Safari-Route bereisen oder den Kilimandscharo besteigen möchten. Er wird von mehreren europäischen Städten sowie regionalen Drehkreuzen direkt und saisonal angeflogen.
Für Reisende direkt zum Sansibar-Archipel bietet der Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ) internationale Verbindungen, insbesondere aus dem Nahen Osten, Europa und Ostafrika. In der Hauptsaison sind Charterflüge weit verbreitet.
Die nationale Fluggesellschaft Air Tanzania betreibt ausgewählte regionale und internationale Routen, während Inlandsfluggesellschaften wie Precision Air und Coastal Aviation größere Städte mit Safari-Landebahnen und Inselzielen verbinden. Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Tansania über ein Drehkreuz in Doha, Dubai, Istanbul, Addis Abeba oder Nairobi mit anschließender Weiterreise ins Land.
Turkish Airlines (TK) fliegt u.a. ab Frankfurt/M., Wien und Zürich über Istanbul nach Daressalam.
Ethiopian Airlines (ET) verbindet Frankfurt/M. und Wien via Addis Abeba mit Daressalam (die Tickets werden ab Frankfurt/M. auch von Lufthansa (LH) und ab Wien auch von Austrian (OS) angeboten); Zubringerflüge von Zürich nach Frankfurt/M. sind mit Lufthansa (LH) und Swiss (LX) möglich.
Qatar Airways (QR) fliegt ab Frankfurt/M. und ab Wien via Doha nach Daressalam.
Swiss International (LX) verbindet Zürich regelmäßig nonstop mit Daressalam. Edelweiss (WK) fliegt ab Zürich nach Kilimandscharo, Daressalam und nach Sansibar.
Weitere Fluggesellschaften, die Tansania direkt anfliegen, sind u.a. KLM (KL) ab Amsterdam und Emirates (EK) ab Dubai.
Discover Airlines (4Y) fliegt ab Frankfurt/M. zum Flughafen Kilimandscharo.
Ethiopian Airlines (ET) fliegt ab Wien via Addis Abeba nach Sansibar.
Frankfurt/M. - Daressalam: 13 Std.; Wien - Daressalam: 12 Std. 30 Min.; Zürich - Daressalam: 10 Std. 55 Min. (nonstop).
Julius Nyerere International Airport (DAR) liegt 15 km südwestlich der Stadt. Flughafeneinrichtungen: Bank/Wechselstube, Post, Duty-free-Shops, Tourist-Information, Hotel-Reservierungsschalter, Mietwagenschalter, Bars, Restaurants. Busse und Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrtzeit: 25-30 Min.).
Kilimanjaro International Airport (JRO). Flughafeneinrichtungen: Geschäfte, Postamt, Bar und Restaurant. Busse und Taxis fahren von Kilimanjaro nach Arusha.
Abeid Amani Karume International Airport (ZNZ) ist der wichtigste Flughafen auf Sansibar. Er verfügt über 2 operative Terminals. Flughafeneinrichtungen: Geschäfte, Cafeterien, Lounges, Gebetsräume, Parkplatz.
45 US$ für internationale Abflüge; 90 US$ für internationale Ab- und Rückflüge. Kinder unter 2 Jahren sind ausgenommen. Die Passagiergebühr ist im Ticketpreis enthalten.
Tansania grenzt an Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Sambia, Malawi und Mosambik und bietet somit zahlreiche Einreisepunkte in Ost- und Südafrika.
Gute, geteerte Straßen verbinden Tansania mit seinen Nachbarn. Von Lusaka (Sambia) führt die befestigte Great North Road direkt nach Daressalam, wobei der Grenzposten Tunduma ein wichtiger Knotenpunkt auf der Überlandroute „Cape to Cairo“ ist. Von Nairobi (Kenia) ist der geschäftigste und unkomplizierteste Grenzübergang bei Namanga, der Nairobi mit Arusha verbindet und besonders bei Safari-Reisenden beliebt ist. Ein weiterer bekannter Übergang liegt bei Holili/Taveta nahe dem Kilimandscharo, praktisch für Reisende zwischen Mombasa und Nord-Tansania.
Die Straßenverbindungen von Ruanda (über den Rusumo-Grenzübergang im Westen) und Mosambik nach Tansania werden primär von lokalem Verkehr und Expeditionsreisen genutzt; letztere sowie die Verbindungen aus Malawi (über die Songwe-Brücke südöstlich von Mbeya) können zeitweise schwieriger zu befahren sein. Reisende aus Uganda nutzen den Übergang nach Tansania über Mutukula (nordwestlich von Bukoba).
Fernbus: Regelmäßige Busverbindungen bestehen zwischen Nairobi (Kenia) und Arusha (Tansania), und täglich fahren Busse zwischen Mombasa (Kenia) und Daressalam. Mehrmals wöchentlich verbinden Busse Lilongwe (Malawi) mit Daressalam und bedienen die Strecke Lilongwe - Mzuzu (Malawi) - Mbeya (Tansania). Auch zwischen Kampala (Uganda) und Daressalam bestehen Busverbindungen.
Grenzformalitäten & Fahrzeuge: Grenzformalitäten können vor allem zu Stoßzeiten einige Zeit in Anspruch nehmen, weshalb Reisende mehr Zeit einplanen sollten. Ausländer, die mit einem eigenen Fahrzeug nach Tansania einreisen, müssen gültige Fahrzeugpapiere, eine in Tansania anerkannte Versicherung sowie gegebenenfalls eine COMESA Yellow Card (grenzüberschreitende Kfz-Versicherung) vorweisen.
Maut: Die Straßen Tansanias sind nicht mautpflichtig.
Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.
Die bekannteste Bahnstrecke ist die Tanzania-Zambia Railway (allgemein bekannt als TAZARA), die Daressalam mit Kapiri Mposhi in Sambia verbindet. Die in den 1970er Jahren mit chinesischer Unterstützung errichtete Strecke bietet einen grenzüberschreitenden Personennah- und Fernverkehr zwischen Tansania und dem südlichen Afrika. Züge verkehren mehrmals wöchentlich, wobei die Fahrpläne variieren können und die Fahrt oft über 40 bis 50 Stunden dauert; Schlafwabinen (Sleeper) stehen zur Verfügung. Es empfiehlt sich, die 1. Klasse zu buchen, da die Züge meist überfüllt sind.
Der Luxuszug von Rovos Rail durchquert auf seiner Route zwischen Kapstadt (Südafrika) und Daressalam (Tansania) zudem die Länder Botswana, Simbabwe und Sambia.
Aus Burundi, Ruanda und Uganda erreicht man per Schiff die tansanischen Städte Kigoma und Mwanza, die an das Bahnnetz des Landes angeschlossen sind. Die Hauptbahnlinie für den internationalen Verkehr aus Sambia, Burundi, Ruanda, Uganda sowie der Demokratischen Republik Kongo führt über 1.254 km von den Ufern des Tanganjika-Sees bis nach Daressalam.
Derzeit gibt es keine direkten Passagierzüge zwischen Tansania und Kenia oder anderen Nachbarländern.
Tanzania verfügt über eine lange Küste am Indischen Ozean und mehrere große Seen, jedoch sind internationale Passagieranreisen auf dem Wasserweg begrenzt.
Es gibt keine regelmäßigen internationalen Fährverbindungen, die Tansania mit benachbarten Küstenländern wie Kenia oder Mosambik verbinden; der Großteil des Seeverkehrs an der Küste ist kommerzieller Natur.
Auf den großen Seen verkehren hingegen grenzüberschreitende Bootsdienste, die jedoch meist eher lokal als touristisch ausgerichtet sind. Passagierfähren verkehren auf dem Tanganjikasee zwischen Tansania und Häfen in Sambia und Burundi, und es gibt Verbindungen auf dem Victoriasee, die tansanische Häfen mit Uganda verbinden. Die Fahrpläne können sich ändern und die Ausstattung ist einfach, weshalb diese Routen hauptsächlich von Regionalreisenden und Überlandreisenden genutzt werden.
Daressalam ist der Haupthafen des Landes, der hauptsächlich von Handelsschiffen angelaufen wird. Für Passagiere legt hier die wichtige Sansibar-Fähre ab.
Kreuzfahrtschiffe laufen während der ostafrikanischen Kreuzfahrtsaison gelegentlich Daressalam und Sansibar an.
Der Hafen von Daressalam ist der wichtigste Seehafen des Landes und empfängt regelmäßig besuchende Kreuzfahrtschiffe. Darüber hinaus gehen Schiffe vor Stone Town auf Sansibar vor Anker, sodass Passagiere die historischen Straßen und Küstenattraktionen der Insel bequem erkunden können.
Zwischen Daressalam und Sansibar verkehren mehrmals täglich Passagierfähren von Azam Marine, die eine zuverlässige und beliebte Verbindung zwischen dem Festland und der Gewürzinsel darstellen.
Auf den großen Binnenseen ergänzen regionale Fährdienste den Verkehr: Auf dem Tanganjikasee werden Fährverbindungen zwischen Mpulungu (Sambia) und Kigoma angeboten, während weitere Routen den Personen- und Warentransport entlang der tansanischen Ufer sicherstellen.
Angesichts der Größe des Landes und der großen Entfernungen zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind Inlandsflüge oft die effizienteste Art, sich in Tansania fortzubewegen. Flüge verbinden die Hauptstädte mit entlegenen Nationalparks, Inselzielen und weitläufigen Regionen, für die andernfalls lange Autostrecken erforderlich wären.
Air Tanzania (TC) bietet Inlandsflüge zwischen den wichtigsten Drehkreuzen wie Daressalam, Dodoma, Kilimandscharo und Mwanza sowie ausgewählte Regionalrouten an. Precision Air (PW) bedient über Daressalam, Kilimandscharo und Sansibar die wichtigsten Städte sowie weitere Inlandsziele wie die nördliche Safari-Route.
Für Safari-Reisende betreiben kleinere Fluggesellschaften wie Coastal Aviation und Auric Air Kleinflugzeuge zu Landebahnen direkt in oder nahe Nationalparks wie der Serengeti, dem Ruaha und dem Nyerere-Nationalpark. Diese Flüge sind oft der schnellste Weg, um zwischen den Parks zu reisen, und häufig Bestandteil von Tour-Paketen.
Inlandsflüge sind in der Regel kurz und dauern oft unter zwei Stunden. Die Gepäckbestimmungen bei Kleinflugzeugen können jedoch streng sein, insbesondere auf Safarirouten, wo weiche Reisetaschen (Soft-sided bags) erforderlich sind. Die Fahrpläne können saisonal variieren, und das Wetter kann den Flugbetrieb in entlegeneren Regionen gelegentlich beeinträchtigen.
Das tansanische Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 87.000 km, wovon ca. 29.000 km Fern- und Regionalstraßen sind, die die wichtigen Orte verbinden. Ein ausgedehntes Fernstraßennetz verknüpft Großstädte wie Daressalam, Dodoma, Arusha und Mwanza, auch wenn Distanzen oft beträchtlich und die Fahrzeiten länger als erwartet sein können.
Das Reisen auf der Straße ist eine der praxisnahsten Methoden, um Tansania zu erkunden – insbesondere für Safarirouten und Küstenreisen. Das Selbstfahren (Self-Driving) bietet Flexibilität, vor allem auf der nördlichen Safari-Route, während viele Besucher für längere Strecken die Anmietung eines Fahrzeugs mit Fahrer bevorzugen.
Zwei landschaftlich besonders reizvolle Routen stechen hervor: Die Fahrt von Arusha Richtung Serengeti über das Ngorongoro-Hochland bietet atemberaubende Ausblicke über vulkanische Landschaften und Wildtier-Ebenen. Eine weitere lohnende Fahrt führt von Daressalam nach Süden zum Mikumi-Nationalpark und weiter in Richtung des südlichen Hochlands, wo mit Baobabs bewachsene Ebenen von kühlerer Berglandschaft abgelöst werden.
Maut: In Tansania gibt es keine mautpflichtigen Straßen.
Tankstellen: In den Städten und entlang der Hauptverkehrsstraßen sind Tankstellen vorhanden; allerdings kann es mitunter zu Benzinengpässen kommen. Reisende sollten daher sich bietende Tankmöglichkeiten nutzen und für Überlandfahrten Treibstoff im Kanister mitführen.
Ca. 15 % des gesamten Straßennetzes sind asphaltiert, wobei Hauptverbindungsstraßen zwischen den größeren Städten und zu wichtigen Touristenzielen in der Regel asphaltiert und in einem passablen Zustand sind. Die übrigen Sekundär- und ländlichen Straßen sind hauptsächlich Schotter- oder Sandpisten, die oft uneben oder voller Schlaglöcher sein können.
Während der Regenzeiten (insbesondere im April und Mai) können einige Straßen, vor allem in abgelegenen Safarigebieten, ohne Allradantrieb (4WD) schwer passierbar oder unbefahrbar werden. Mit tiefen Schlaglöchern ist stets zu rechnen.
An Kreuzungen fehlen oft die Wegweiser. Zudem sind Vieh, Fußgänger und Radfahrer auf ländlichen Straßen häufig anzutreffen. Nachtfahrten außerhalb von städtischen Gebieten sollten unbedingt vermieden werden, da sich häufig Tiere auf den Straßen aufhalten und die Beleuchtung oft unzureichend ist.
Das tansanische Straßennetz ist in Haupt-, Regional- sowie Distrikt- und Zubringerstraßen unterteilt:
- Fernstraßen (Trunk Roads / T-Roads): Die wichtigsten Nationalstraßen, die Großstädte und Grenzübergänge verbinden; sie beginnen mit dem Buchstaben T und befinden sich im Allgemeinen in der besten Verfassung.
- Regionalstraßen (Regional Roads / R-Roads): Verbinden die regionalen Zentren und beginnen mit dem Buchstaben R.
- Distrikt- und Zubringerstraßen: Häufig unbefestigte Pisten, die der Erschließung ländlicher Gemeinden dienen.
Die Instandhaltungsstandards variieren je nach Straßentyp, wobei die Fernstraßen (T-Roads) im Regelfall den besten Zustand aufweisen.
Mietwagen sind an den internationalen Flughäfen, in den zugehörigen Städten und auf Sansibar sowohl mit als auch ohne Chauffeur erhältlich. Die Auswahl reicht von Standard-Limousinen bis hin zu allradangetriebenen Fahrzeugen (4WD), die sich ideal für Safarireisen eignen.
Um ein Auto zu mieten, müssen Fahrer in der Regel mindestens 20 Jahre alt sein und seit mindestens 2 Jahren im Besitz eines gültigen Führerscheins sein.
Viele Besucher entscheiden sich bei Reisen in die Nationalparks für die Anmietung eines Fahrzeugs inklusive Fahrer-Guide. Der Versicherungsschutz sollte dabei stets sorgfältig überprüft werden – insbesondere hinsichtlich Fahrten auf unbefestigten Straßen und Schotterpisten.
Taxis sind in Großstädten wie Dodoma, Daressalam und Arusha sowie an Flughäfen und großen Hotels weit verbreitet. Registrierte Taxis in vielen Regionen sind an einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf weißer Karosserie erkennbar; in manchen Städten handelt es sich um helle Limousinen mit einem „TAXI“-Schild auf dem Dach oder der Windschutzscheibe. Da Fahrzeuge nicht immer einheitlich gekennzeichnet sind, empfiehlt es sich, ausschließlich lizenzierte Taxis zu nutzen, die über Hotels oder seriöse Taxistände vermittelt werden – dies dient auch der persönlichen Sicherheit, um Betrug oder Überfälle zu vermeiden.
Taxis können in belebten Bereichen oft direkt auf der Straße herbeigewunken werden. Es gibt keine Taxameter, weshalb der Fahrpreis unbedingt vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden sollte (Handeln ist üblich, besonders bei längeren Strecken). Es ist ratsam, Bargeld in kleinen Stückelungen bereitzuhalten.
Ride-Hailing-Dienste: App-basierte Fahrdienste wie Uber und Bolt sind in Daressalam und in geringerem Maße in anderen Großstädten aktiv. Sie bieten eine transparente Festpreisbuchung im Voraus, wodurch das Verhandeln entfällt und die Nutzung für ortsunkundige Besucher besonders bequem und sicher ist. Außerhalb der Stadtzentren kann die Verfügbarkeit jedoch variieren.
Öffentliche Verkehrsmittel & Sammeltaxis: Neben privaten Taxis verkehren in einigen Städten Sammeltaxis auf festen Routen. Das gängigste öffentliche Verkehrsmittel für den städtischen Nahverkehr ist jedoch das Dala-Dala (Kleinbus), das feste Strecken zu sehr geringen Kosten bedient.
Motorradtaxis (Boda Bodas): Motorradtaxis, sogenannte Boda Bodas, werden für kurze Strecken häufig genutzt – besonders bei starkem Verkehr. Sie sind schnell und günstig, bieten jedoch kaum Schutz bei Unfällen, weshalb hierbei erhöhte Vorsicht geboten ist.
In Städten und auf den Inseln können Fahrräder gemietet werden. Besonders beliebt ist das Radfahren auf Sansibar, wo die meisten Hotels entsprechende Fahrräder vermitteln.
Das Radfahren ist für kurze Strecken in Städten und ländlichen Regionen – insbesondere in flacheren Gegenden – weit verbreitet. Die Nutzung von Fahrrädern für Fernreisen zwischen Städten ist jedoch aufgrund von Verkehrsbedingungen, Straßenzustand und Hitze sehr anspruchsvoll. Spezielle Radwege sind selten, weshalb im Straßenverkehr äußerste Vorsicht geboten ist.
Busse verbinden fast alle Ortschaften und Städte Tansanias. Fernbusse sind weit verbreitet und reichen von einfachen Fahrzeugen bis hin zu modernen Reisebussen mit Klimaanlage; für beliebte Routen empfiehlt sich eine Buchung im Voraus.
Minibusse (Dala-Dalas) halten auch in kleineren Dörfern und können direkt an der Straße herbeigewunken werden. Besonders während der Regenzeit werden Fahrpläne jedoch nicht immer eingehalten, und Ausfälle sind häufig.
Als zentraler Verkehrsknotenpunkt des Landes übernimmt Daressalam mit dem Magufuli Bus Terminal (Mbezi Luis) den Großteil aller landesweiten Fernbus-Abfahrten. In der Hauptstadt Dodoma befindet sich das wichtigste Fernbus-Terminal östlich des Stadtzentrums (Dodoma Bus Terminal).
Verkehrsbestimmungen:
- In Tansania herrscht Linksverkehr.
- Anschnallpflicht auf den Vordersitzen.
- Promillegrenze: 0,8 ‰ (Alkohol am Steuer ist streng verboten, und es wird dringend empfohlen, komplett auf Alkohol zu verzichten, da die Strafen drastisch sind).
- Das Benutzen von Mobiltelefonen während der Fahrt ist ohne Freisprecheinrichtung verboten.
- Helmpflicht für Motorradfahrer.
Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: 80 km/h (auf bestimmten Hauptverkehrsstraßen/Highways bis zu 100 km/h).
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden strikt überwacht, häufig durch Polizeikontrollpunkte und Radarmessungen; Bußgelder müssen oft direkt vor Ort bezahlt werden.
Polizeikontrollen & Verhalten:
Polizeikontrollen sind im ganzen Land weit verbreitet. Autofahrer sollten ruhig und kooperativ bleiben sowie auf Verlangen ihren Führerschein, die Fahrzeugpapiere und den Versicherungsnachweis vorzeigen. Nachtfahrten außerhalb größerer Städte werden wegen unzureichender Beleuchtung, Tieren auf der Fahrbahn und schlechter Straßenverhältnisse weiterhin dringend abgeraten.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.
In Tansania gibt es keine landesweite Pannenhilfe-Organisation, die dem europäischen Standard entspricht. Pannenhilfe und Unterstützung werden im Pannenfall in der Regel über den jeweiligen Autovermieter oder den Versicherungsschutz organisiert. Reisende sollten sicherstellen, dass sie vor der Abreise über alle Notrufnummern verfügen – insbesondere bei Fahrten in entlegene Regionen.
In ländlichen Gebieten können Bergungsdienste und Reparaturhilfen langsam sein und nur begrenzt zur Verfügung stehen. Der ADAC-Partnerklub vor Ort ist die Automobile Association of Tanzania (AAT) in Daressalam, Tel. +255 (0)22 215 18 37.
Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist als erster Schritt immer direkt der Autovermieter zu kontaktieren.
Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist für ausländische Autofahrer zwingend der Internationale Führerschein erforderlich, der stets zusammen mit dem nationalen Dokument mitzuführen ist.
Beim Fahren eines privaten oder gemieteten Fahrzeugs müssen zudem jederzeit die Fahrzeugpapiere (Zulassungsdokumente) und gültige Versicherungspapiere im Original mitgeführt werden. Bei einer Einreise auf dem Landweg aus einem Nachbarland kann zudem eine international anerkannte Kfz-Versicherung, wie etwa die sogenannte COMESA Yellow Card, verlangt werden.
Da landesweit häufig Polizeikontrollen stattfinden und Papiere bei routinemäßigen Stopps überprüft werden, wird dringend empfohlen, alle Originaldokumente stets griffbereit aufzubewahren.
Daressalam: Als wichtigste Metropole bietet Daressalam vielfältige Transportmöglichkeiten, darunter Dala-Dalas (gemeinschaftlich genutzte Kleinbusse), Boda-Bodas (Motorradtaxis) sowie ein modernes Bus-Schnellverkehrssystem (Bus Rapid Transit / BRT), das die Hauptverkehrsachsen bedient. Zudem verkehren klassische Busse und Minibusse zu Einheitsfahrpreisen, die jedoch oft überfüllt und nicht immer absolut zuverlässig sind. Taxis sind vor den Hotels verfügbar und fahren in der Stadt zu festen Tarifen; Taxifahrer erwarten üblicherweise 10 % Trinkgeld. Aus Sicherheitsgründen wird dringend empfohlen, ausschließlich registrierte Taxis zu nutzen.
Dodoma: Der Verkehr in der Hauptstadt Dodoma ist verhältnismäßig überschaubar. Taxis, Motorradtaxis und Minibusse decken hier den Großteil des städtischen Nahverkehrs ab.
Arusha & weitere Städte: In Arusha und anderen regionalen Städten stützt sich der Nahverkehr primär auf Minibusse (Dala-Dalas) und Taxis. In anderen Städten außerhalb von Daressalam gilt zudem: Der Fahrpreis für Taxis sollte unbedingt vor Fahrtantritt fest vereinbart werden.
Tansania verfügt über zwei Hauptbahnsysteme: das Netz der Tanzania Railways Corporation (TRC) sowie die Tanzania-Zambia Railway Authority (TAZARA), die Daressalam mit Sambia verbindet.
Züge der TRC verkehren auf der historischen Hauptlinie von Daressalam nach Kigoma und Mwanza (Fahrtzeit: ca. 3 Tage) sowie auf Nebenstrecken wie Kaliua–Mpanda und Tanga–Arusha. Darüber hinaus verbindet das moderne Schmal- bzw. Normalspur-Netz (Standard Gauge Railway) inzwischen Daressalam und Dodoma, wodurch sich die Reisezeit auf dieser Strecke drastisch verkürzt hat.
Die TAZARA betreibt zweimal wöchentlich die Strecke von Daressalam zur sambischen Grenze und weiter nach Kapiri Mposhi (Sambia).
Reisende haben im Schienenverkehr meist die Wahl zwischen drei Klassen, wobei es sich dringend empfiehlt, die 1. Klasse zu buchen, da die Züge oft überfüllt sind. Das eigene Gepäck sollte dabei stets im Auge behalten werden. Obwohl Zugreisen langsamer sein können als Straßen- oder Flugverbindungen, bieten sie eine landschaftlich reizvolle Alternative für Langstrecken.
Hochmoderne Schnellboote (z. B. von namhaften Betreibern wie Azam Marine) verbinden Daressalam und Sansibar mehrmals täglich schnell und zuverlässig (Fahrtzeit: 60–90 Min.). Zudem besteht eine regelmäßige Schiffsverbindung von Sansibar nach Pemba.
Auf den größeren tansanischen Seen – darunter der Eyasisee, Manyarasee, Natronsee, Nyasasee, Tanganjikasee und Victoriasee – verkehren Schiffe und Fähren zur Anbindung der Seeanrainer. Auf dem Tanganjika- und dem Victoriasee (wie etwa die Verbindung per Dampfer zwischen Bukoba und Mwanza) stehen den Passagieren in der Regel drei Klassen zur Auswahl, wobei die 1. Klasse als komfortabel und selten überfüllt gilt.
Die Bedingungen und Fahrpläne auf den Binnenseen können variieren, weshalb Reisenden empfohlen wird, ausschließlich seriöse Betreiber zu nutzen.
(Unverändert gültig seit: Tue, 20 Oct 2026 15:55:55 +0200)
Letzte Änderungen:
Aktuelles
Redaktionelle Änderungen
Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
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Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisijuwirdabgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
Sicherheitslage
Für den 29. Oktober 2026 (Jahrestag der Wahlen 2025) wird in den sozialen Medien zu regierungskritischen Protesten aufgerufen. Es kann zu Demonstrationen, verstärkten Kontrollen sowie Einschränkungen der Bewegungsfreiheit kommen, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
- Bleiben Sie weiterhin aufmerksam und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
- Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen.
- Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
- Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten.
- Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) und halten Sie Ihre Kontaktdaten aktuell. Geben Sie diese Empfehlung auch an andere, ggf. noch nicht registrierte Landsleute weiter.
Pflichtversicherung für touristische Aufenthalte
Tansania hat am 1. Oktober 2026 eine verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) eingeführt, die auf der Webseite des NIC (National Insurance Corporation of Tanzania Limited) abgeschlossen werden muss, siehe Einreise und Zoll - Versicherungen.
Ebolafieber
Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)". Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen. Zuletzt wurden auch in Kenia Infektionen bestätigt.
Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Tansania.
Aufgrund des Ebola-Ausbruchs in der Region hat Tansania die Gesundheitskontrollen bei der Einreise verschärft. Bei Einreise (an allen Flughäfen, Landgrenzen und Häfen) werden Gesundheitschecks durchgeführt sowie ggf. weitere Maßnahmen getroffen. Rückfragen können unter der kostenlosen Rufnummer 199 gestellt werden.
Die tansanischen Behörden sehen zudem eine Registrierung über ein Online-Gesundheitsformular vor. Während die behördliche Anordnung alle Reisenden erfasst, nennt das Registrierungsportal ausdrücklich Reisende aus Ebola-betroffenen Ländern. Es wird empfohlen, das Formular vorsorglich vor der Einreise auszufüllen und die Bestätigung mitzuführen. Für Reisende mit erhöhtem Infektionsrisiko kann eine 21-tägige Gesundheitsüberwachung angeordnet werden.
Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
Sicherheit
Siehe Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den südlichen Teil der Region Mtwara (unmittelbare Grenzregion zu Mosambik) sowie zu den Inseln und der Küstenregion südlich von Kisijuwirdabgeraten.
Lassen Sie bei Reisen nach Tansania besondere Vorsicht walten und achten Sie auf Ihre persönliche Krisenvorsorge!
Terrorismus
Es besteht ein Risiko für terroristische Anschläge in allen Regionen des Landes, insbesondere auch in der Stadt Daressalam. Als mögliche Ziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, ausländische Botschaften, Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.
In der Vergangenheit gab es Anschläge sowohl auf dem Festland als auch auf Sansibar. Dabei wurden Gotteshäuser und religiöse Führer angegriffen. Die Hintergründe blieben häufig unklar. In der Region Mtwara nahe der Grenze zur Provinz Cabo Delgado in Mosambik besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Angriffe; die Lage dort bleibt weiterhin volatil.
Weitere Anschläge können nicht ausgeschlossen werden.
- Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.
- Seien Sie angesichts der verschlechterten Sicherheitslage besonders vorsichtig, vor allem an belebten Orten, in internationalen Hotels, Einrichtungen mit internationalem Publikumsverkehr, ausländischen Botschaften, an bekannten Treffpunkten von Ausländern und bei unvorhergesehenen, nicht alltäglichen Ereignissen.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Siehe Aktuelles
Im Zusammenhang mit den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 kam es in mehreren Landesteilen Tansanias zu teils gewaltsamen Protesten mit zahlreichen Toten. Das Internet war über mehrere Tage vollständig abgeschaltet, die Versorgungslage (Bargeld, Treibstoff, Lebensmittel) sowie der Flugverkehr waren erheblich beeinträchtigt. Die Situation hat sich seitdem stabilisiert, bleibt jedoch angespannt. Erneute Proteste, gewaltsame Auseinandersetzungen, kurzfristig verhängte Ausgangssperren, Internet- und Mobilfunkabschaltungen, Reisebeschränkungen sowie Einschränkungen im Fähr- und Flugverkehr – insbesondere nach Sansibar – können nicht ausgeschlossen werden. Auch Versorgungsengpässe (z.B. bei Treibstoff, Bargeld und Lebensmitteln) sind erneut möglich.
Auf dem teilautonomen Sansibar ist die politische Lage derzeit stabil.
- Beachten Sie den geltenden Sicherheitshinweis.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch von touristischen Sehenswürdigkeiten und religiösen Stätten – auf Sansibar insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town - besonders wachsam.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
- Machen Sie keine Fotos von Sicherheitskräften, militärischen Einrichtungen, Protesten, Ausschreitungen, etc. Löschen Sie derartige Fotos ggf. von Ihren Geräten, siehe Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalität ist im gesamten Land relativ hoch und ist weiter angestiegen. Neben Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, aber auch Überfällen häufen sich Entführungen mit Gelderpressung. Hierbei werden Ausländer von angeblich hilfsbereiten Passanten oder angeblichen Taxifahrern angesprochen und Unterstützung wie Mitfahrgelegenheiten angeboten, um sie anschließend auszurauben und/oder unter Androhung von Gewalt zu zwingen, Bargeld vom Geldautomaten abzuheben. Insbesondere Fahrten mit Kleinbussen und nicht näher bekannten Taxifahrern oder durch Bekannte vermittelte Taxifahrten sind gefährlich.
Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge sollten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden - dies gilt auch für Strandspaziergänge auf Sansibar. Es sind mehrere Fälle bekannt, bei denen Ausländer gezwungen wurden, durch Anrufe bei Familie oder Bekannten Geldtransfers zu erwirken. Im ganzen Land und insbesondere in den Touristenhochburgen (Arusha, Sansibar, Daressalam und Morogoro) nimmt diese Art der Kriminalität signifikant zu. Bevorzugte Plätze sind Bahnhöfe, Fähranlegestellen und Busstationen, aber auch zunehmend Wohngebiete, etwa Oyster Bay und Masaki in Daressalam.
Bei Angriffen auf Fahrzeuge wird versucht, Wertsachen durch offene Fenster und nicht verriegelte Autotüren zu entwenden.
Nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände in den Küstenstädten sind besonders gefährlich (inklusive Sansibar).
Es häufen sich zudem Fälle, bei denen Fußgängern Taschen oder Rucksäcke von Dieben auf vorbeifahrenden Motorrädern oder aus Autos heraus gewaltsam entrissen werden, oft mit erheblicher Gefahr für Leib und Leben.
- Steigen Sie ausschließlich in registrierte Taxis ein (erkennbar an weißen Kennzeichen und einem grünen, gelben oder blauen Längsstreifen auf der weißen Karosserie), deren Fahrer Ihnen persönlich bekannt sind, durch Ihnen bekannte Personen vermittelt wurden oder deren Fahrten nachvollzogen werden können (z.B. per Uber).
- Selbst wenn Sie einen Taxifahrer, z.B. über ein Hotel gebucht haben, ist Vorsicht geboten: Fahrer registrierter Taxis holen ihre Fahrgäste innerhalb des Flughafenterminals ab.
- Steigen Sie außerhalb des Flughafengeländes in kein Taxi, auch nicht am Taxistand vor dem Terminal 2.
- Vermeiden Sie Überlandfahrten, Fahrten mit dem Fahrrad und Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit.
- Halten Sie bei Fahrten in Mietwagen Fenster und Türen geschlossen und verriegelt; beobachten Sie Ihre Umgebung stets sorgfältig.
- Seien Sie auf öffentlichen Plätzen sowie beim Besuch touristischer Sehenswürdigkeiten und religiöser Stätten – auf Sansibar insbesondere beim Besuch des Großraums Stone Town - besonders wachsam.
- Lassen Sie in der Region Kilimandscharo besondere Vorsicht walten und befolgen Sie die Anweisungen der Bergführer.
- Achten Sie bei Übernachtungen, insbesondere auf Campingplätzen und in abgelegenen Gebieten auf vorhandene Sicherheitsvorkehrungen.
- Meiden Sie nicht bewachte Strände und einsam gelegene Gegenden, aber auch Strände innerhalb der Küstenstädte.
- Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen und im Bus, aber auch beim Geldabheben, besonders vorsichtig.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen skeptisch und vorsichtig. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden.
- Lassen Sie als Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten höchste Vorsicht walten.
- Registrieren Sie sich bei Fahrten in den gefährdeten Gewässern beimMaritime Security Center.
Natur und Klima
Tansania hat tropisches Klima, das regional und aufgrund der Höhenlage erhebliche Unterschiede aufweist. An der nördlichen Küste und im Norden des Landes treten Regenzeiten überwiegend von März bis Mai sowie von Oktober bis Dezember auf. In den südlichen, zentralen und westlichen Landesteilen dauert die Regenzeit überwiegend von November bis April/Mai. Während der Regenzeiten kann es zu Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Straßen und Brücken können vorübergehend unpassierbar sein; auch der Flug- und Fährverkehr kann beeinträchtigt werden.
Für die Monate Oktober bis Dezember 2026 wird in Teilen Tansanias aufgrund des Wetterphänomens El Niño mit überdurchschnittlichen Niederschlägen gerechnet. Starkregen, Überschwemmungen und Erdrutsche können zu Beeinträchtigungen des Straßen-, Fähr- und Flugverkehrs sowie anderer Infrastruktur führen.
Tansania liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
- Informieren Sie sich insbesondere während der Regenzeiten über die aktuelle Wetterlage.
- Planen Sie insbesondere bei Überlandreisen mögliche witterungsbedingte Verzögerungen und Einschränkungen ein.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen und folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
Reiseinfos
Siehe Aktuelles
Infrastruktur/Verkehr
Für alle tansanischen Fluglinien wurde eine Betriebsuntersagung für den europäischen Luftraum durch die europäische Kommission ausgesprochen, siehe Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU.
Eisenbahnreisen sind zwar möglich, aber es ist (mindestens) mit erheblichen Verspätungen zu rechnen; viele Züge verkehren nicht fahrplangemäß. Nach Sansibar gibt es auch Fährverbindungen.
Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist meist recht gut, in abgelegenen Gegenden weniger und dort gibt es schwere Schlaglöcher. Das Fahren auf Schnellstraßen stellt aufgrund ungewohnter und sehr unterschiedlicher Fahrstile eine Herausforderung dar.
Es gibt häufig schwere Verkehrsunfälle. In der letzten Zeit häufen sich auch schwere Busunglücke auf den Schnellstraßen in Tansania.
Zwischen Daressalam und der Inselgruppe Sansibar ereigneten sich in der Vergangenheit mehrere schwere Fährunglücke, bei denen mehrere hundert Tote zu beklagen waren. Nicht immer ist davon auszugehen, dass Fähren ausreichend gewartet sind. Augenscheinlich überfüllte oder überladene Fähren sollten gemieden werden.
- Fahren Sie vorsichtig und defensiv.
- Achten Sie darauf, dass die von Ihnen genutzten Wagen in gutem, fahrtauglichem Zustand und die Sicherheitsgurte funktionstüchtig sind.
- Wählen Sie Busgesellschaften vor dem Kauf von Bustickets für Überlandfahrten sorgfältig im Hinblick auf Sicherheitsstandards aus.
- Vermeiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
- Verzichten Sie bei Sturm oder Gewitter auf eine Überfahrt nach Sansibar, und nehmen Sie eine Fährverbindung bei ruhiger See. Aktuelle Informationen sind beim privaten Tourismusverband Sansibars erhältlich.
Führerschein
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
LGBTIQ
Für homosexuelle Handlungen sieht das tansanische Strafrecht sehr hohe Gefängnisstrafen vor; dies betrifft auch ausländische Staatsangehörige. Reisenden wird empfohlen, sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den sozialen Medien besondere Zurückhaltung zu üben.
- Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Rechtliche Besonderheiten
Das Verbreiten/Teilen von Videos und Bildern, die Panik verbreiten könnten, steht unter Strafe. Die Vorschrift wird derzeit insbesondere im Zusammenhang mit Bildmaterial von den teils gewaltsamen Protesten anlässlich der Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Oktober 2025 angewendet.
Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughäfen, Brücken etc.) zu fotografieren.
Prostitution wird mit sehr hohen Gefängnisstrafen belegt. Bei Beteiligung Minderjähriger kann ein lebenslanges Strafmaß verhängt werden. Jeglicher sexueller Kontakt Erwachsener mit Schülern auch weiterführender Schulen („secondary schools") ist, unabhängig vom Alter der Schüler, verboten und wird mit hohen Haftstrafen und Entschädigungszahlungen geahndet.
Ebenso werden Drogenkonsum, Drogenbesitz und/oder Drogenhandel mit hohen Geld- bzw. Haftstrafen belegt.
Es gilt ein allgemeines Verbot von Plastiktüten. Ein Katalog, der die Ein- und Ausfuhr, die Herstellung, den Verkauf, die Aufbewahrung und den Gebrauch von Plastiktüten unter Strafe stellt, wurde bisher nicht veröffentlicht.
Davon ausdrücklich ausgenommen sind kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck, in der Annahme, dass diese auch wieder ausgeführt werden.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Tansania-Schilling (TZS). Kreditkarten als Zahlungsmittel werden meist in größeren Hotels akzeptiert, manchmal jedoch nur noch VISA.
Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (EUR/USD) wird empfohlen. Bei Mitnahme von USD-Noten ist zu beachten, dass Banken und Wechselstuben meist nur USD-Noten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 annehmen.
Der Umtausch von EUR in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt. Bargeldabhebungen mit deutschen Debitkarten (Girocard) sind an Geldautomaten kaum möglich. Empfehlenswert ist daher die Mitnahme (mehreren) gängiger Kreditkarten, die an den meisten Geldautomaten eingesetzt werden können. Insbesondere mit der weit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei verschiedenen Banken relativ zuverlässig Bargeld abheben. Geldautomaten unterliegen gelegentlich Störungen, daher wird eine Bargeldreserve empfohlen.
Auch kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu unrechtmäßigen Bargeldabhebungen Dritter zu Lasten einer kurz vorher am Geldautomaten benutzten Kreditkarte.
- Kontrollieren Sie Ihre Kreditkartenabrechnungen umgehend, gründlich und melden Sie verdächtige Doppelabhebungen bzw. Abbuchungen dem jeweiligen Kreditinstitut.
Einreise und Zoll
Siehe Aktuelles
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Siehe Aktuelles
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es wird empfohlen, dieses vor der Einreise als E-Visum zu beantragen und zu bezahlen. Die Bearbeitungszeit beträgt mindestens zehn Arbeitstage. Die Deutsche Botschaft Daressalam kann zum Stand der Bearbeitung keine Auskunft erteilen. Weitere Informationen zum Verfahren erteilen das zuständige tansanische Immigration Department sowie die Tansanische Botschaft Berlin.
Daneben kann für touristische Reisen ein sogenanntes "Visa on Arrival" bei der Einreise beantragt werden. Die Ausstellung ist jedoch nicht garantiert; es muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Die Kosten betragen zurzeit 50 USD pro Visum (auch für minderjährige Kinder), zahlbar bei Einreise per Kreditkarte oder in bar in passenden USD-Noten (50/100 USD), siehe auch Reiseinfos Geld/Kreditkarten.
Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Tansania
Tansania hat die Einführung einer verpflichtende Einreiseversicherung (Inbound Travel Insurance) beschlossen.
Seit 1. Oktober 2026 müssen alle Reisenden (ausgenommen Inhaber tansanischer Aufenthaltstitel) für die Dauer ihres Aufenthaltes (bis zu 92 Tage) eine Versicherung der NIC (National Insurance Corporation) bei der Einreise vorweisen. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigem Stand auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen sind auf der Webseite der NIC zu erhalten. Der Erwerb der Versicherung soll auch bei Ankunft in Tansania möglich sein. Die Versicherung der NIC wird auch für einen Aufenthalt auf Sansibar anerkannt.
Verpflichtende Versicherung bei Einreise nach Sansibar
Alle Besucher Sansibars (ausgenommen Einwohner mit tansanischem Aufenthaltstitel) müssen eine obligatorische Einreiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) für die Dauer ihres Aufenthalts (bis zu 92 Tage) abschließen.
Diese Versicherung kann nur bei der ZIC abgeschlossen werden. Andere internationale Reiseversicherungspolicen werden nicht akzeptiert. Die Kosten belaufen sich auf 44 USD pro Person. Weitere Informationen bietet die Webseite von Visit Zanzibar. Zusätzlich kann die ZIC auch per E-Mail kontaktiert werden.
Die Versicherung der ZIC wird auch für einen Aufenthalt auf dem Festland von Tansania anerkannt.
- Schließen Sie zusätzlich für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Erfassung biometrischer Daten
Am internationalen Flughafen in Daressalam werden bei der Aus- und/oder der Einreise an der Passkontrolle Fingerabdrücke genommen sowie digitale Passfotos gefertigt.
Nichtkooperation kann zu einer Verweigerung der Aus- oder Einreise führen.
Einfuhrbestimmungen
Devisen können maximal bis zur Höhe von 10.000 USD ohne Anmeldung eingeführt werden. Darüber hinausgehende Beträge müssen beim Zoll deklariert werden. Die Einfuhr pornographischen Materials und Drogen jedweder Art ist verboten. Jagdwaffen müssen bei der Einfuhr angemeldet werden. Im Übrigen ist die Einfuhr von Waffen untersagt.
Die Ein- und Ausfuhr von Plastiktüten ist verboten; kleine Plastiktaschen mit Zipp-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten im Handgepäck sind davon ausgenommen. Sonstige mitgeführte Plastiktüten müssen an der Gepäckkontrolle abgegeben werden.
Bei der Ausfuhr von Schmuck/Gegenständen, die z.B. aus Tierfellen/-häuten gemacht wurden, sind die Vorschriften des Washingtoner Artenschutzabkommens zu beachten (keine Ausfuhr von Gegenständen, die aus dem Material geschützter Tiere hergestellt sind). Aufgrund jüngster Verhaftungen wird davor gewarnt, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren, die CITES-gelistet sind, zu erwerben oder auszuführen.
Empfindliche Haft- und Geldstrafen können verhängt werden.
Tiere
Für die Ein- und Ausfuhr von Haustieren wird eine besondere Erlaubnis des Ministry of Agriculture, Livestock and Fisheries, Veterinary Complex benötigt. Hierfür wird ein max. zehn Tage vor der Reise ausgestelltes Gesundheitsattest eines Tierarztes, das vom Gesundheitsamt zu beglaubigen ist, sowie eine Impfbescheinigung darüber, dass das Tier mindestens 21 Tage vor Einreise gegen Tollwut geimpft wurde, benötigt. Informationen und Formulare für die Beantragung der Erlaubnis bietet die Botschaft von Tansania in Berlin.
Gesundheit
Siehe Aktuelles
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung, erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfiebergebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt. Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. aus Nachbarländern) wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr verlangt.
- Beachten Sie auch die Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums bzw. die Stellungnahme der Botschaft Tansanias in Berlin, die ggf. ausgedruckt mitgeführt werden sollte.
Reiseimpfungen
Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunyafieber, Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten.
Standardimpfungen
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Tansania ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb großer Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Dies gilt vor allem auch für intensivmedizinische Pflegefachkräfte. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Eine ausreichende Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Schwerpunktkrankenhäusern (insbesondere in den zum Teil neu eingerichteten VIP/Privatpatientenabteilungen) sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung und medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land auf Höhenlagen unterhalb von 2.500 Höhenmetern inklusive der Nationalparks und bei Aufenthalten in der Hauptstadt Daressalam und den Inseln Sansibar, Pemba, Mafia u.a. Der Anteil der Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen: Chikungunyafieber,Denguefieber,Leishmaniose,lymphatische Filariosen und Rift-Valley-Fieber.
- Schützen Sie sich tags und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Es gibt Impfungen gegen Chikungunyafieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das Afrikanische Zeckenbissfieber (African tick bite fever), eine Rickettsiose. Auch Krim-Kongo-Fieber kann durch Zecken übertragen werden. In der Serengeti und im Tarangire-Nationalpark sowie im Westen des Landes (Tabora, Rukwa, Kigoma) kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der afrikanischen Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Tsetsefliegen mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.
- Schützen Sie sich vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und selten Typhus treten auch bei Reisenden auf.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
- Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
- Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Tansania besteht ein Risiko für Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Meningokokken-Erkrankungen werden vorwiegend in den trockenen Monaten (vor allem Januar bis April) im Norden und Westen des Landes übertragen.
- Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen,Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
- Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Ciguatera ist eine Erkrankung, die durch Konsum von vergiftetem Fisch entsteht. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Verzichten Sie auf den Verzehr von Seefischen und Meeresfrüchten.
- Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sein können.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
- Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen.
- Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Reisen in große Höhe können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Sollten im Rahmen von touristischen Unternehmungen der Kilimandscharo oder der Mt. Meru bestiegen werden, sind gesundheitliche Probleme möglich (Höhenkrankheit). Eine Bergrettung ist so gut wie nicht vorhanden.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss auch den medizinischen Haftungsausschluss
Länderinfos zu Ihrem Reiseland
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
Weitere Hinweise für Ihre Reise
Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
| Pass erforderlich | Visum erforderlich | Rückflugticket erforderlich | |
|---|---|---|---|
| Türkei | Ja | Ja/2 | Ja |
| Andere EU-Länder | Ja | Ja/1/2 | Ja |
| Schweiz | Ja | Ja/2 | Ja |
| Österreich | Ja | Ja/2 | Ja |
| Deutschland | Ja | Ja/2 | Ja |
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss zum Zeitpunkt der Visumbeantragung noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Für die Einreise nach Tansania ist grundsätzlich ein Visum erforderlich. Ausgenommen hiervon sind Staatsbürger bestimmter Länder (wie beispielsweise Malta, Rumänien und Zypern), die bei der Einreise einen Visitor's Pass für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten erhalten.
(E-)Visum:
Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Türkei sowie allen übrigen EU-Ländern (mit Ausnahme der oben genannten visumfreien Staaten wie Malta, Rumänien und Zypern) sollten vor der Einreise vorab ein elektronisches Visum (e-Visum) beantragen. Von der Beantragung eines Visums erst bei der Ankunft (Visa on Arrival) wird für diese Reisenden ausdrücklich abgeraten.
Zugelassene Einreisepunkte für Inhaber eines e-Visums:
Reisende mit einem vorab beantragten e-Visum müssen über einen der folgenden offiziellen Flughäfen oder Grenzübergänge einreisen:
- Julius Nyerere International Airport (JNIA) in Daressalam
- Kilimanjaro International Airport (KIA)
- Abeid Amani Karume International Airport (AAKIA) auf Sansibar
- Grenzüberang Namanga (an der kenianischen Grenze)
- Grenzübergang Tunduma (an der sambischen Grenze)
Wichtiger Hinweis zur obligatorischen Reiseversicherung (Tansania & Sansibar):
- Sansibar (verpflichtend): Für alle ausländischen Besucher der Insel Sansibar ist der Abschluss einer lokalen Inbound-Reiseversicherung über die Zanzibar Insurance Corporation (ZIC) obligatorisch – und gilt unabhängig vom Bestehen einer eigenen Auslandsreisekrankenversicherung. Die Police kostet 44 US$ pro Person (Kinder von 3 bis 17 Jahren ca. 22 US$, Kleinkinder sind kostenlos) und hat eine Gültigkeit von bis zu 92 Tagen. Der Abschluss sollte idealerweise vor der Einreise online erfolgen; der dabei generierte QR-Code dient bei der Ankunft als offizieller Nachweis.
- Tansania-Festland (in Vorbereitung): Die tansanische Regierung hat per Verordnung (Government Notice No. 256) den rechtlichen Rahmen geschaffen, um eine analoge Pflichtversicherung auch für das Festland einzuführen (ebenfalls ca. 44 US$, 92 Tage Gültigkeit, vorgesehen über die National Insurance Corporation / NIC). Das exakte Startdatum für die behördlichen Kontrollen sowie spezifische Übergangsregeln bei kombinierten Reisen zwischen dem Festland und Sansibar werden fortlaufend von den zuständigen Behörden abgestimmt.
Deutschland, Österreich, Schweiz
Für visumpflichtige Reisende aus diesen Ländern gelten im Rahmen des elektronischen Antragsverfahrens die folgenden Visagebühren:
- e-Einreisevisum (Single Entry): 50 US$ (für einmalige Einreise)
- e-Einreisevisum (Multiple Entry): 100 US$ (für mehrmalige Einreise)
- e-Geschäftsvisum (Business Visa): 250 US$
- e-Transitvisum: 30 US$
Einreisevisum (einmalige oder mehrmalige Einreise), Transitvisum, Geschäftsvisum, Studentenvisum, referenziertes Visum.
Einreisevisum (einmalige Einreise): Maximal 3 Monate ab Einreisedatum. Einreisevisum (mehrmalige Einreise): 12 Monate gültig für mehrere Aufenthalte, von denen jeder Aufenthalt maximal 3 Monate andauern darf.
Ein e-Visum kann online 10 Tage vor der Reise bei der Einwanderungsabteilung von Tansania beantragt werden. Für die Bezahlung der Visumgebühren wird eine Kreditkarte (Visa oder Mastercard) oder Banküberweisung benötigt.
Ein Touristen-Visum bei der Ankunft kann an allen Grenzübergängen beantragt werden, jedoch gibt es keine Garantie für die Bewilligung und es kann mit langen Wartezeiten vor Ort gerechnet werden.
(e-)Einreisevisum (einfache Einreise / Single Entry)
- 1 ausgefülltes Antragsformular
- 1 Kopie des gültigen Reisepasses (Seite mit den persönlichen Daten). Der Reisepass muss bei der Antragstellung noch mindestens 6 Monate gültig sein und über mindestens eine freie Seite verfügen.
- Entrichtete Visumgebühr (Zahlung per Kredit- oder Bankkarte bzw. Banküberweisung im Online-Portal)
- Buchungsbestätigung für das Rück- bzw. Weiterflugticket (wird empfohlen)
- Nur bei Einreise nach Sansibar: Nachweis der obligatorischen Inbound-Reiseversicherung der Zanzibar Insurance Corporation (QR-Code).
(e-)Einreisevisum (mehrfache Einreise / Multiple Entry) – zusätzlich zu den obigen Standardunterlagen:
- Gültiges Ausweisdokument des Gastgebers in Tansania oder ein offizielles Einladungsschreiben der Gastorganisation mit Angabe von Zweck und Dauer des Aufenthalts
- Ggf. eine Heiratsurkunde bei Besuchen von Ehepartnern
- Nachweis über die konkrete Notwendigkeit mehrfacher Einreisen während des Aufenthalts
(e-)Geschäftsreisevisum (Business Visa) – zusätzlich zu den obigen Standardunterlagen:
- Buchungsbestätigung für das Rückflugticket ist hier obligatorisch
- Arbeitsvertrag oder entsprechende Entsendepapiere für die geplante Tätigkeit in Tansania (maximale Aufenthaltsdauer für dieses Visum: 3 Monate)
(e-)Transitvisum – zusätzlich zu den obigen Standardunterlagen:
- Gültiges Visum oder Weiterflugticket für das finale Zielland
Aufenthaltserlaubnisse (Residence Permits) werden ausländischen Staatsangehörigen erteilt, die von einem tansanischen Unternehmen angestellt sind oder langfristig als Missionare bzw. Freiwillige tätig werden. Die Anträge müssen über das Online-Portal der Einwanderungsbehörde (Immigration Services Department unter immigration.go.tz bzw. dem e-Services-Portal) eingereicht werden. Für darüber hinausgehende offizielle Anfragen und konsularische Angelegenheiten empfiehlt sich die direkte Kontaktaufnahme mit der Botschaft (siehe Abschnitt Kontaktadressen).
e-Visum: Die Bearbeitung erfolgt innerhalb von 10 Tagen.
Alle Reisenden müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Für alle Haustiere wird ein Gesundheitszeugnis von einem behördlich berechtigten Tierarzt sowie eine Einfuhrgenehmigung des Department of Veterinary Services, P.O.Box 9152, Daressalam, benötigt.
Für die Ein- und Ausfuhr von Katzen und Hunden muss sowohl eine kostenpflichtige Einfuhr- als auch eine Ausfuhrerlaubnis beim Ministerium für Viehzucht und Fischerei beantragt werden.
Außerdem wird für Hunde und Katzen ein Tollwutimpfzertifikat verlangt, das bestätigt, dass Katzen mindestens 1 Monat und maximal 1 Jahr und Hunde mindestens 6 Monate und maximal 3 Jahre vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden sind. Alle lebenden Tiere werden bei der Einreise inspiziert und müssen in Quarantäne.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss zum Zeitpunkt der Visumbeantragung noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Für die Einreise nach Tansania ist grundsätzlich ein Visum erforderlich. Ausgenommen hiervon sind Staatsbürger bestimmter Länder (wie beispielsweise Malta, Rumänien und Zypern), die bei der Einreise einen Visitor's Pass für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten erhalten.
(E-)Visum:
Staatsangehörige aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Türkei sowie allen übrigen EU-Ländern (mit Ausnahme der oben genannten visumfreien Staaten wie Malta, Rumänien und Zypern) sollten vor der Einreise vorab ein elektronisches Visum (e-Visum) beantragen. Von der Beantragung eines Visums erst bei der Ankunft (Visa on Arrival) wird für diese Reisenden ausdrücklich abgeraten.
Zugelassene Einreisepunkte für Inhaber eines e-Visums:
Reisende mit einem vorab beantragten e-Visum müssen über einen der folgenden offiziellen Flughäfen oder Grenzübergänge einreisen:
- Julius Nyerere International Airport (JNIA) in Daressalam
- Kilimanjaro International Airport (KIA)
- Abeid Amani Karume International Airport (AAKIA) auf Sansibar
- Grenzüberang Namanga (an der kenianischen Grenze)
- Grenzübergang Tunduma (an der sambischen Grenze)
| Vaccination identifier | Besondere Vorsichtsmaßnahmen | Gesundheitszeugnis erforderlich |
|---|---|---|
| Hepatitis A und B | 3 | - |
| Malaria | 4 | - |
| Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y | 5 | - |
| Dengue-Fieber | 1 | |
| Gelbfieber | 2 |
Medizinische Versorgung & Gesundheitsinfrastruktur:
Die medizinische Versorgung in Tansania variiert stark zwischen städtischen und ländlichen Regionen. Während es im Land schätzungsweise 2000 Krankenhäuser und Kliniken gibt – darunter einige von Kirchenmissionen betriebene Versorgungsstationen sowie Privatärzte und Gesundheitszentren –, entspricht der allgemeine Versorgungsstandard in vielen Bereichen bei weitem nicht dem europäischen Niveau.
In größeren Städten wie Daressalam, Arusha und Dodoma bieten private Krankenhäuser und Kliniken einen akzeptablen Behandlungsstandard, der häufig von Expats und Reisenden in Anspruch genommen wird. In kleineren Städten und ländlichen Regionen sind die Einrichtungen jedoch oft stark eingeschränkt, und medizinische Geräte sowie Fachpersonal stehen nicht immer zur Verfügung.
Apotheken & Medikamente:
Apotheken sind in Städten und größeren Ortschaften weit verbreitet, und viele gängige Medikamente können ohne Rezept erworben werden. Allerdings kann die Versorgung insbesondere außerhalb der urbanen Zentren unbeständig sein. Reisenden wird daher dringend geraten, einen ausreichenden Vorrat an persönlichen Dauermedikations-Artikeln, eine gut ausgestattete individuelle Reiseapotheke (die unterwegs den Temperaturen entsprechend gekühlt werden sollte) sowie eine Kopie des Rezepts und ein ärztliches Attest bei der Mitnahme von Betäubungsmitteln mitzuführen.
Reisekrankenversicherung & Kosten:
Der Abschluss einer umfassenden Reisekrankenversicherung inklusive Rückholversicherung (Reiserückholversicherung) und Deckung für medizinische Evakuierungen (da schwere Fälle oft ins Ausland verlegt werden müssen) wird dringend empfohlen. Zu beachten ist, dass private Kliniken und Krankenhäuser in der Regel eine Vorauszahlung oder den direkten Nachweis der Kostenübernahme verlangen. Hinweis: Für Besuche auf Sansibar ist unabhängig davon eine obligatorische Inbound-Reiseversicherung über die Zanzibar Insurance Corporation vorgeschrieben.
Allgemeine Hygienemaßnahmen & Schutz:
Grundlegende Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln sind insbesondere in abgelegenen Gebieten ratsam. Zusätzlich sollten Reisende auf Insektenschutz (Schutz vor Mückenstichen besonders in den Abend- und Nachtstunden durch Repellents, lange Kleidung und Moskitonetze) sowie auf ausreichenden Sonnenschutz in Küsten- und Tieflandregionen achten.
- [1] Dengue-Fieber: Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Ein konsequenter Insektenschutz (Mückenspray, lange Kleidung, Moskitonetze) wird dringend empfohlen. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition kommt zudem eine Impfung in Betracht.
- [2] Gelbfieber: Eine offizielle Gelbfieber-Impfung wird von allen Reisenden ab 1 Jahr verlangt, die aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet (z. B. aus afrikanischen Nachbarländern) einreisen. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten wie Europa benötigen laut Auswärtigem Amt grundsätzlich keine Impfung – es sei denn, sie verlassen während eines Zwischenstopps in einem Endemiegebiet den Flughafen oder warten dort länger als 12 Stunden auf ihren Anschlussflug. Für Langzeitaufenthalte in Tansania wird die Impfung generell angeraten.
- [3] Hepatitis A und B: Beide Erkrankungen kommen vor. Eine Hepatitis-A-Schutzimpfung wird für alle Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B wird bei längerem Aufenthalt, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche empfohlen.
- [4] Malaria: Ein wirksamer Malariaschutz ist ganzjährig im gesamten Land erforderlich – besonders während der Regenzeiten (November bis Mai) gilt dies für alle Landesteile einschließlich der Städte, Nationalparks sowie der Inseln Sansibar, Mafia und Pemba. Zu fast 100 Prozent dominiert die gefährlichere Form Plasmodium falciparum (Malaria tropica), die bei nicht-immunisierten Reisenden unbehandelt meist tödlich verläuft. Für Risikogebiete wird eine medikamentöse Prophylaxe (Stand-by-Medikation oder Dauereinnahme nach ärztlicher Rücksprache) dringend empfohlen.
- [5] Meningokokken-Meningitis (A, B, C, W, Y): Eine Impfung ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Risikogruppen (wie Jugendliche, Schüler oder Studenten) empfehlenswert.
- [6] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor, wobei Hauptüberträger unter anderem streunende Hunde und Fledermäuse sind. Ein Impfschutz wird besonders für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und längere Aufenthalte im Landesinneren empfohlen. Bei Bisswunden oder Kratzern sollte umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden.
- [7] Typhus und Poliomyelitis (Polio): Beide Krankheiten treten auf. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten angeraten; der Standard-Impfschutz gegen Polio sollte vor der Reise überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.
Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene:
Das größte gesundheitliche Risiko auf Reisen stellen Darminfektionen dar. Die für tropische Länder geltenden allgemeinen Hygieneregeln sollten daher sorgfältig beachtet werden:
- Trinkwasser: Leitungswasser ist in ganz Tansania nicht trinkbar. Wasser sollte zum Trinken, Zähneputzen und zur Zubereitung von Eiswürfeln generell abgekocht, auf andere Weise sterilisiert oder als originalverpacktes Flaschenwasser gekauft werden (dabei stets auf unbeschädigte Siegel achten).
- Milch und Milchprodukte: Unpasteurisierte Milch sollte unbedingt abgekocht werden; Trocken- und Dosenmilch sind nur mit keimfreiem Wasser anzurühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sind zu meiden.
- Fleisch, Fisch und Gemüse: Fleisch- und Fischgerichte sollten ausschließlich gut durchgekocht und heiß serviert verzehrt werden. Der Genuss von rohen Salaten, Mayonnaise und ungekochtem Gemüse sollte vermieden werden, während Gemüse gekocht und Obst vor dem Essen geschält werden sollte. Von Lebensmitteln aus einfachen Straßenrestaurants und von offenen Märkten ist grundsätzlich abzuraten.
Cholera und Risikogebiete:
Cholera kommt in Tansania in verschiedenen Regionen verstärkt vor, darunter in Arusha, Coast, Daressalam (Distrikte Ilala und Kinondoni), Dodoma, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Rukwa, Shinyanga, Tanga sowie auf der Insel Sansibar. Das Infektionsrisiko für Touristen gilt im Allgemeinen als gering, lässt sich jedoch durch sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene effektiv minimieren.
Ein behördlicher Nachweis einer Cholera-Impfung ist für die Einreise nach Tansania nicht zwingend vorgeschrieben (obwohl gelegentliche, unvorhergesehene Abweichungen einzelner Grenzbeamter nicht gänzlich ausgeschlossen sind). Da die medizinische Schutzwirkung der Impfung zudem unter Experten umstritten ist, wird empfohlen, sich hierzu rechtzeitig vor Reiseantritt individuell ärztlich beraten zu lassen.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kann in geschäftigen städtischen Gebieten, insbesondere in Daressalam und anderen Großstädten, vorkommen. Es wird empfohlen, keine Wertsachen offen zur Schau zu stellen, Hotelsafes zu nutzen und bei Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten zu lassen. In Nationalparks und ländlichen Regionen stellen Wildtiere ein natürliches Risiko dar: Tiere sollten stets aus sicherer Entfernung und ausschließlich in Begleitung erfahrener Guides beobachtet werden; das Alleingehen in oder in der Nähe von Wildtiergebieten wird dringend abgeraten. Generell sollten Reisende die lokalen Bedingungen im Blick behalten und den Anweisungen von Behörden und Reiseleitern folgen.
Standardimpfungen & medizinische Vorsorge:
Die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u. a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis/Keuchhusten, Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.
Weitere Infektionskrankheiten & spezifische Risiken:
- Bilharziose (Schistosomiasis): Erreger können landesweit (auch auf Sansibar und Pemba) in manchen Teichen, Flüssen und stehenden Binnengewässern vorkommen. Das Schwimmen, Waten oder Baden in natürlichen Binnengewässern sollte daher konsequent vermieden werden. Gut gepflegte, gechlorte Swimmingpools sind dagegen unbedenklich.
- Borreliose & Zeckenbissfieber: Borreliose wird durch Zecken übertragen und kommt landesweit vor (vor allem in Gräsern, Sträuchern und im Unterholz). Zeckenbissfieber tritt ebenfalls landesweit und ganzjährig auf (mit Schwerpunkt von April bis Oktober). Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und geeignete Insektenschutzmittel.
- Chikungunya & Filariose: Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya sowie die durch Insekten verursachte Filariose treten landesweit auf. Ein wirksamer Mücken- und Insektenschutz (Repellents, lange Kleidung, Moskitonetze) ist der beste Schutz. (Eine Impfung gegen Chikungunya ist zwar verfügbar, wird von der STIKO derzeit jedoch noch nicht allgemein empfohlen.)
- HIV / AIDS: Die Zahl der HIV-Infizierten in Tansania ist signifikant. Risikoreiche sexuelle Kontakte mit unbekannten Partnern sollten unbedingt vermieden werden.
- Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis): In den Nationalparks Manyara, Serengeti und Ngorongoro sowie in den Regionen Arusha und Kigoma besteht das Risiko einer Infektion mit der Schlafkrankheit. Überträger ist die Tsetsefliege, deren schmerzhafter Stich selbst durch dünnere Kleidung dringen kann. Angeraten sind Insektenschutzmittel und möglichst helle, dichte Kleidung. Bei Verdacht (Veränderungen an der Stichstelle, unklares Fieber) sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
1 Tansanischer Schilling = 100 Cents. Währungskürzel:TS, TZS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5.000, 2.000, 1.000, 500 TS; Münzen in den Nennbeträgen 500, 200, 100 und 50 TS (kleinere Beträge sind nur vereinzelt im Umlauf). Achtung: In Tansania ist der Tansanische Schilling das einzige legale Zahlungsmittel. Wer in anderen Währungen bezahlt, macht sich strafbar.
Internationale Kreditkarten (wobei Visa deutlich verbreiteter ist als Mastercard) werden in Tadschikistan nur in wenigen gehobenen Hotels, größeren Lodges und ausgewählten Reisebüros akzeptiert – häufig wird dabei eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr erhoben. An den Geldautomaten (ATMs) offizieller Banken in den Städten kann ebenfalls Bargeld mit Kreditkarten abgehoben werden. Da Geldautomaten jedoch oft unzuverlässig arbeiten, zeitweise kein Bargeld vorrätig haben oder internationale Karten vereinzelt ablehnen, sollten Reisende sich niemals ausschließlich darauf verlassen und stets ausreichend Bargeld (in Form von US-Dollar oder Euro) mitführen.
Hinweis zu Stückelungen: An funktionierenden Geldautomaten werden oft größere Banknoten ausgegeben. Auch wenn dies praktisch für höhere Beträge ist, kann es im Alltag bei kleineren Einkäufen zu Problemen führen, da viele Händler, Taxifahrer oder kleine Geschäfte Schwierigkeiten haben, große Scheine zu wechseln. Es empfiehlt sich daher, größere Scheine bei passenden Gelegenheiten (z. B. in Banken oder größeren Supermärkten) in kleinere Stückelungen umzutauschen.
Geldautomaten sind in Städten und größeren Ortschaften zwar grundsätzlich verbreitet und akzeptieren gängige internationale Karten (wobei Visa-Karten deutlich bevorzugt werden), sie arbeiten jedoch oft unzuverlässig, fallen temporär aus oder können internationale Karten abweisen. Reisende sollten sich daher niemals ausschließlich auf ATMs verlassen und stets eine alternative Geldversorgung in Form von ausreichend Bargeld (Euro oder US-Dollar) mitführen.
Ein praktischer Aspekt bei der Bargeldabhebung vor Ort: Automaten geben häufig größere Banknoten (typischerweise in Stückelungen von 5.000 und 10.000 Somoni) aus. Obwohl dies für größere Summen praktisch ist, erweist sich dies im Alltag für kleinere Einkäufe oft als unpraktisch, da viele Händler, Taxifahrer oder kleine Geschäfte Schwierigkeiten haben, herauszugeben. Es empfiehlt sich daher, größere Scheine bei passenden Gelegenheiten (etwa in Banken oder größeren Geschäften) in kleinere Einheiten zu wechseln.
Mo-Fr 08.30-12.30 Uhr, teilweise auch bis 16.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Unbeschränkte Einfuhr von Fremdwährungen; Deklarationspflicht ab einem Gegenwert von 10.000 US$. Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe des deklarierten Betrages, abzüglich der Umtauschbeträge.
TSh
TZS
Kisuaheli und Englisch sind Amtssprachen. Arabisch und verschiedene regionale Sprachen.
2026
- 01 Jan Neujahr
- 12 Jan Revolutionstag
- 20 Mar Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
- 03 Apr Karfreitag
- 06 Apr Ostermontag
- 26 Apr Tag der Einheit
- 01 May Tag der Arbeit
- 27 May Eid al-Adha (Opferfest)
- 07 Jul Saba Saba-Tag (Internationale Handelsmesse Daressalam)
- 08 Aug Nane Nane (Tag der Landwirte)
- 26 Aug Milad un Nabi (Geburtstag des Propheten Muhammad)
- 14 Oct Nyerere-Tag
- 09 Dec Tag der Unabhängigkeit und der Republik
- 25 Dec Weihnachten
- 26 Dec Weihnachten
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei nach Tansania eingeführt werden (Personen ab 17 J.):
250 g Tabakwaren;
1 L alkoholische Getränke;
500 ml Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch (davon nicht mehr als 125 ml Parfüm).
Persönliche Gegenstände, die bei der Abreise aus Tansania wieder aus dem Land verbracht werden. Verbrauchsgüter und nicht-alkoholische Getränke, deren Menge vom Zollbeamten für den Eigenbedarf eingeschätzt werden.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Plastiktüten (ausgenommen sind kleine Plastiktüten mit Zip-Verschluss für Kosmetika und Flüssigkeiten), Drogen, pornografische Erzeugnisse und Waffen. Jagdwaffen müssen deklariert werden.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Ausfuhr von Tiermaterial nur unter Einhaltung des Washingtoner Artenschutzabkommens. Ein Ausfuhrverbot besteht für Plastiktüten, Tiertrophäen oder Schmuck mit Bestandteilen von Tieren und für andere Gegenstände aus Tiermaterial, die CITES-gelistet sind.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Für Holzschnitzereien müssen bei der Ausfuhr gegen eine Gebühr eine Prüfbescheinigung und eine Ausfuhrerlaubnis erworben werden.
Weitere Informationen zu den Zollbestimmungen sind vom Tanzania Revenue Authority erhältlich.
Botschaft der Vereinigten Republik Tansania
(Auch für Österreich und die Schweiz zuständig.)
Honorarkonsulat in Hamburg.
+49 (0)30 303 08 00.
http://de.tzembassy.go.tz
Mo-Fr 09.00-16.30 Uhr. Konsularabt.: 10.00-13.00 Uhr. Visumantrag auch online unter: www.immigration.go.tz möglich.
Eschenallee 11
Berlin
14050
Germany
Die Geschäftskultur in Tansania ist tendenziell formell, beziehungsorientiert und sowohl von afrikanischen als auch von britischen Traditionen geprägt. Hierarchien werden respektiert, und ranghöhere Personen werden in der Regel mit ihrem Titel und Nachnamen angesprochen, es sei denn, man wird ausdrücklich zu einem anderen Umgangston aufgefordert. Erste Meetings beginnen häufig mit Höflichkeitsgesprächen, bevor geschäftliche Themen besprochen werden – der Aufbau von Vertrauen gilt vor dem Abschluss von Entscheidungen als sehr wichtig.
Pünktlichkeit wird geschätzt, insbesondere in Regierungs- und Unternehmenskreisen, auch wenn Besprechungen nicht immer minutengenau beginnen. Es empfiehlt sich, Termine im Voraus zu bestätigen und bei eventuellen Zeitverschiebungen Geduld zu mitzubringen. Entscheidungsprozesse können Zeit beanspruchen, insbesondere wenn Genehmigungen von Führungskräften oder Behörden erforderlich sind.
Ein Händedruck ist die übliche Begrüßung im beruflichen Kontext; es gilt als höflich, zu warten, bis eine Frau zuerst die Hand reicht. Der Austausch von Visitenkarten ist üblich und diese sollten mit Respekt behandelt werden. Auf die äußere Erscheinung wird großen Wert gelegt: Die Kleidung sollte konservativ und professionell sein. In Städten wie Daressalam und Dodoma sind Anzug und Krawatte, ein Safarianzug oder für Damen Kleid, Kostüm beziehungsweise Hosenanzug angemessen.
Der Kommunikationsstil ist typischerweise höflich und abgewogen. Direkte Konfrontationen werden vermieden und Meinungsverschiedenheiten eher diplomatisch ausgedrückt. Eine schriftliche Nachbereitung im Anschluss an Meetings ist ratsam, um vereinbarte Punkte und nächste Schritte festzuhalten.
Während des Ramadans können die Arbeitszeiten angepasst sein und Besprechungen kürzer ausfallen oder auf frühere Tageszeiten verlegt werden. Die Berücksichtigung von religiösen und gesetzlichen Feiertagen ist bei der Planung von Geschäftsreisen wichtig.
Geschäftszeiten: Mo–Fr 08:00–12:00 und 14:00–16:30 Uhr, Sa 08:00–13:00 Uhr.
Behörden: Mo–Fr 07:30–15:30 Uhr.
Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr und Samstag von 08:00 bis 12:30 Uhr.
Tanzania verfügt über eine der größten und vielfältigsten Volkswirtschaften in Ostafrika, die durch Landwirtschaft, Bergbau, Tourismus und einen wachsenden Dienstleistungssektor gestützt wird. Die Landwirtschaft bleibt ein wichtiger Arbeitgeber, wobei Exportgüter wie Kaffee, Tee, Cashewnüsse, Baumwolle und Tabak den Außenhandel prägen. Hinzu kommen Nelken von Sansibar sowie gartenbauliche Erzeugnisse für regionale und internationale Märkte.
Der Bergbau spielt eine bedeutende Rolle – insbesondere Gold, das zu den wichtigsten ExportEinnahmequellen des Landes zählt. Darüber hinaus verfügt Tansania über Vorkommen an Diamanten, Tansaniten und anderen Mineralien sowie über Erdgasvorkommen, die zur industriellen Entwicklung und Energieversorgung beitragen.
Der Tourismus ist ein zentraler wirtschaftlicher Pfeiler, angetrieben durch Wildtier-Safaris, den Kilimandscharo, Sansibar sowie zahlreiche Nationalparks und Naturschutzgebiete. Der Sektor stützt das Transportwesen, das Gastgewerbe, das Baugewerbe und eine Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen im ganzen Land.
In den letzten Jahren lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Infrastrukturentwicklung mit Investitionen in Straßen, Eisenbahnlinien, Häfen und Energieprojekte, die darauf abzielen, regionale Handelswege zu stärken. Daressalam fungiert dabei als zentrales Handelszentrum und Haupthafen für Binneländer der Region, wodurch Tansanias Rolle im ostafrikanischen Handel weiter an Bedeutung gewinnt.
Während urbane Zentren expandieren und die industrielle Aktivität zunimmt, ist ein erheblicher Teil der Bevölkerung nach wie vor in der Subsistenzlandwirtschaft und im informellen Sektor tätig. Die Regierung setzt ihre Bemühungen fort, die Wirtschaft zu diversifizieren, die Investitionsbedingungen zu verbessern und das verarbeitende Gewerbe auszubauen, um Tansania als zunehmend gewichtigen Akteur in Ostafrika zu positionieren.
US$87.40 billion (2025).
Tanzania Chamber of Commerce, Industry and Agriculture
(Industrie-, Landwirtschafts- und Handelskammer)
PO Box 9713, Dar es Salaam
Tel: (022) 211 94 36/37.
Internet: www.tccia.com
Mobilfunknetz und Netzabdeckung in Tansania:
Die Netzabdeckung reicht von flächendeckenden 3G- und 4G-Netzen entlang der Hauptverbindungsstraßen sowie im Serengeti-Nationalpark bis hin zu modernen 4G- und 5G-Mobilfunknetzen in den größten Städten des Landes. Generell ist der Empfang in städtischen Zentren und auf den Hauptverkehrsachsen gut, während er in abgelegenen ländlichen Regionen, dünn besiedelten Gebieten oder Tälern durch die Topografie stark eingeschränkt sein kann.
Mobilfunkanbieter und SIM-Karten:
Zu den wichtigsten und etablierten Netzbetreibern gehören Vodacom Tanzania, Yas Tanzania, Airtel Tanzania, Tigo und Halotel. Für Reisende lohnt sich in der Regel der unkomplizierte Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte direkt an Flughäfen, in offiziellen Shops oder Handyläden in größeren Städten. Für den Kauf ist zwingend die Vorlage des Reisepasses zur Registrierung erforderlich. Mobile Datenpakete sind günstig und weit verbreitet.
Kostenloses WLAN steht in zahlreichen Hotels, Restaurants, Cafés und an anderen öffentlichen Plätzen zur Verfügung. Dies gilt insbesondere für größere Städte wie Daressalam, Arusha und Dodoma sowie für touristische Regionen wie Sansibar und die verschiedenen Safari-Lodges.
Verfügbarkeit und Qualität:
Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Internets können stark variieren. In städtischen Zentren ist die Verbindung für Textnachrichten, E-Mails und einfaches Surfen meist ausreichend, kann jedoch zu Stoßzeiten langsamer sein. In abgelegenen Regionen – insbesondere in den Nationalparks und ländlichen Gebieten – ist das WLAN oft stark eingeschränkt, instabil oder gar nicht verfügbar.
Viele Safari-Lodges stellen WLAN zudem nur in den zentralen Gemeinschaftsbereichen (wie der Lobby oder dem Hauptrestaurant) und nicht in den einzelnen Zimmern zur Verfügung; die Verbindung läuft dabei häufig über Satellitenverbindungen. Reisende, die auf eine stabile und konstante Internetverbindung angewiesen sind, greifen daher in bewohnten Regionen meist zuverlässiger auf mobile Daten über eine lokale SIM-Karte zurück.
Tansania verfügt über eine vielseitige Medienlandschaft, die Fernsehen, Radio, Printmedien und Online-Plattformen umfasst. Sowohl staatliche als auch private Medienanbieter sind im Land aktiv, wobei die Berichterstattung und Sendungen überwiegend auf Suaheli und Englisch erfolgen. Der staatliche Rundfunkveranstalter Tanzania Broadcasting Corporation (TBC) bietet flächendeckende Radio- und Fernsehprogramme an, während private Sender eine bunte Mischung aus Nachrichten, Unterhaltung und internationalen Formaten bereitstellen.
Rundfunk und Printmedien:
Das Radio ist nach wie vor das wichtigste und am weitesten verbreitete Medium – insbesondere außerhalb der großen Städte – und dient der lokalen Bevölkerung als zentrale Informationsquelle. In städtischen Zentren gewinnen Fernsehen und digitale Medien durch die Nutzung von Smartphones und mobilen Daten zunehmend an Bedeutung. Zeitungen erscheinen sowohl auf Suaheli als auch auf Englisch, wobei englischsprachige Publikationen vor allem auf Stadtbewohner, Expats und das Geschäftsumfeld ausgerichtet sind.
Hinweise für Reisende:
Besucher sollten beachten, dass Medieninhalte gesetzlichen Regulierungen unterliegen und die Berichterstattung über politische Themen sensibel sein kann. Internationale Nachrichtenkanäle sind in vielen Hotels sowie über Satellitenfernsehen problemlos empfangbar und bieten alternative Informationsquellen.
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Tansania in den größten Städten empfangen.
Die Nationalparks
Die 11 Nationalparks Tansanias bedecken eine Fläche von 33.660 qkm. Zusätzlich gibt es die einmalige NgorongoroConservation Area, ein Schutzgebiet, in dem die Masai weiterhin ihre Rinder hüten, sowie zehn weitere Wildreservate.
Der weltbekannte Serengeti-Nationalpark
umfasst eine Fläche von 14.763 qkm. Im artenreichsten Tierschutzgebiet
Tansanias findet man u. a. Gnus, Gazellen, Zebras, Elefanten, Löwen und
unzählige Vogelarten. Jedes Jahr kann man die eindrucksvolle
Nord-Süd-Wanderung der riesigen Herden auf der Suche nach Weideland
beobachten. Beste Besuchszeit: November bis Mai.
Ngorongoro Conservation Area: Dieses
Schutzgebiet erstreckt sich zwischen dem Natron-See im Nordosten, dem
Enaysi-See im Süden und dem Manyara-See im Osten. Im Schutzgebiet liegt
auch der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai (Gottesberg), der 1994 letztmals ausbrach. Das Herzstück des Parks ist der 610 m tiefe Ngorongoro-Krater, der
mit seinen 20 km Durchmesser und einer Gesamtfläche von 311 qkm ein
Zehntel des Schutzgebietes ausmacht. Der Krater bietet einer
unvorstellbar artenreichen Tierwelt Schutz und Lebensraum. U. a. sind
hier Zebras, Gnus, Gazellen, Elefanten, Nashörner, Leoparden, Löwen,
Giraffen und Büffel beheimatet. Der sodahaltige Magadi-See am
Kratergrund lockt zahlreiche Vögel, insbesondere Flamingos, an.
Manyara-See-Nationalpark: Das Rift Valley
bildet den beeindruckenden Hintergrund einer Region mit Wäldern,
Savannen, Sümpfen und dem sodahaltigen See. Der Park ist vor allem die
Heimat großer Elefantenherden; aber auch Büffel, Paviane, Nashörner,
Impalas, Löwen, Giraffen, Leoparden, Zebras, andere Herdentiere und
verschiedene Affenarten sind hier anzutreffen. In Manyara gibt es auch
zahlreiche Vogelarten.
Der Arusha-Nationalpark liegt im
Ngurdoto-Krater, der zu einem vor ca. 250.000 Jahren erloschenen Vulkan
gehört. Von besonderen Aussichtspunkten kann man Büffel, Nashörner,
Elefanten, Giraffen und Warzenschweine beobachten.
Mikumi-Nationalpark:
Dieses Reservat umfasst 1300 qkm. Hier kann man Löwen, Zebras,
Flusspferde, Leoparden, Geparden, Giraffen, Impalas, Gnus und
Warzenschweine in freier Wildbahn sehen. Ein beliebtes Besucherziel ist
der Kikaboga Hippo Pool, die Badestelle der Flusspferde. Obwohl Dezember bis März die beste Besuchszeit ist, sind Ausflüge ganzjährig möglich.
Ruaha-Nationalpark:
Eines der weltweit größten Elefantenschutzgebiete (ca. 118 km von
Iringa entfernt) liegt in den südlichen Hochländern an einer
wetterfesten Straße. Man kann auch zahlreiche Antilopenarten
beobachten. Die Landschaft der Ruaha-Schlucht ist unvergesslich. Flug- und Buslinien verbinden Iringa mit Dar es Salaam und anderen Städten. Beste Besuchszeit: Juli bis November.
Tarangire-Nationalpark: Dieser Park ist knapp 130 km von Arusha entfernt und liegt 8 km abseits der Straße, die vom Kap der Guten Hoffnung nach Kairo führt. Der Artenreichtum dieses Parks wird nur noch durch die Serengeti übertroffen.
Gombe-Nationalpark: In dem an den Ufern des Tanganjika-Sees in der Nähe von Kigoma
gelegenen Schutzgebiet leben ca. 200 Schimpansen. Seit ca. 30 Jahren
wird hier das Verhalten der Schimpansen erforscht und aufgezeichnet.
Selous-Game Reserve:
Das Selous-Wildreservat im Süden des Landes ist Heimat einer der
größten Elefantenherden der Erde. Löwen, Nilpferde, Krokodile und
andere Tiere sind ebenfalls in großer Zahl vertreten. 1982 wurde das
Reservat von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Man kann
Wandersafaris und Flussfahrten mit Führern unternehmen.
Weitere Nationalparks in Tansania sind Katavi, Kilimanjaro, Mahale Mountains, Rubondo und Udzungura Mountains. Ferner gibt es die Meeres- und Wasserschutzgebiete Kilwa Reserve, Tanga Coral Gardens, Rufigi Delta und Latham Island Reserve.
Kilimanjaro
Der mit 5895 m höchste Berg Afrikas zieht Bergsteiger aus aller Welt
an. Alle Aufstiege müssen von einem Führer begleitet werden.
Gipfelstürmer sollten ca. drei Tage einplanen und warme Kleidung
mitnehmen. Es gibt drei Rasthütten in verschiedenen Höhen, in der
letzten sollte man sich genügend Zeit zur Akklimatisierung lassen.
Sansibar und Mafia-Insel
Die Insel Sansibar ist nur 20 Flugminuten von Dar es Salaam entfernt. Die Stadt Sansibar beherbergt einige eindrucksvolle Bauwerke - die Altstadt Stone-Town
wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Häuser der
Altstadt sind aus glitzernden Korallenblöcken erbaut und zeichnen sich
durch zahlreiche Balkone aus. Das ehemalige Haus des britischen
Forschungsreisenden Dr. Livingstone ist einen Besuch wert. Die Anglikanische Kathedrale wurde auf den Überresten des alten Sklavenmarkts errichtet. Vor dem Palast des Sultans und dem Beit-el-Ajaib
(Haus der Wunder) am Hafen gleiten heute noch malerische Dhaus vorbei.
Inmitten tropischer Vegetation und duftender Gewürzplantagen stößt man
auf Paläste, Festungen, Aquädukte und Badehäuser.
Dar es Salaam
Die Hafenstadt und ehemalige Hauptstadt Dar es Salaam ist idealer
Ausgangspunkt für jeden Urlaubsaufenthalt in Tansania. Vom Flughafen
sind der Kilimanjaro,Dodoma (die neue Hauptstadt) und Sansibar
leicht erreichbar. Man kann Wildtiere aller Art beobachten, angeln und
eine Reihe von Wassersportarten ausüben. Die Strände laden zum
Schwimmen und Sonnenbaden ein. Die geschäftige Metropole hat einige
Sehenswürdigkeiten: Das Nationalmuseum, das Observatorium und die Universität von Dar es Salaam sowie das Dorfmuseum mit Beispielen traditioneller Architektur und traditionellen Kunstgewerbes.
+255 22 266 48 78/9.
http://www.tanzaniatourism.go.tz
Utalii House - Laibon street/Ali Hassan Mwinyi Road - Near French Embassy
Dar es Salaam
Tanzania
-6.781310
39.274300
Das Einkaufen in Tansania ist ein lebendiges und farbenfrohes Erlebnis, das von geschäftigen Märkten über kleine Kunsthandwerksläden bis hin zu modernen Einkaufszentren in den größeren Städten reicht. Während Daressalam und Arusha die größte Auswahl von handgefertigten Waren bis hin zu importierten Produkten bieten, vermitteln kleinere Städte eine traditionellere Marktatmosphäre.
Lokale Märkte stehen im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens und sind absolut einen Besuch wert. Orte wie der Kariakoo-Markt in Daressalam oder die Massai-Märkte in Städten wie Arusha und Dodoma bieten eine breite Palette an Waren, darunter Textilien, frische Lebensmittel, Gewürze und handgefertigte Artikel. Diese Märkte können zwar lebhaft und chaotisch sein, gewähren jedoch einen authentischen Einblick in den lokalen Handel und die Kultur.
Beliebte und handgefertigte Souvenirs umfassen traditionelle Massai-Perlenarbeiten, Holzschnitzereien (insbesondere Ebenholz-Schnitzereien der Makonde-Kunst), Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, farbenfrohe Kanga- und Kitenge-Stoffe, Lederwaren, Schmuckwaren sowie regional produzierte Gewürze (vor allem aus Sansibar). Tansanit, ein seltener blauer Edelstein, der ausschließlich im Norden Tansanias vorkommt, ist ebenfalls ein sehr begehrtes Mitbringsel, sollte jedoch ausschließlich bei seriösen Händlern erworben werden. Von Souvenirs wie Jagdtrophäen, Tierfellen, Elfenbein und Ähnlichem ist dringend abzuraten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht nach Deutschland, in die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.
Das Feilschen ist auf Märkten und bei Straßenhändlern üblich, und die Preise sind verhandelbar. In Supermärkten, Einkaufszentren und etablierten Kunsthandwerksläden gelten hingegen feste Preise. Bargeld ist das gängigste Zahlungsmittel, auch wenn in größeren Geschäften und Touristengebieten teilweise Kreditkarten akzeptiert werden.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo–Fr 08:30–12:00 und 14:00–18:00 Uhr, Sa 08:30–12:30 Uhr. Einige Geschäfte haben darüber hinaus auch sonntags geöffnet.
Das Einkaufen in Tansania ist ein lebendiges und farbenfrohes Erlebnis, das von geschäftigen Märkten über kleine Kunsthandwerksläden bis hin zu modernen Einkaufszentren in den größeren Städten reicht. Während Daressalam und Arusha die größte Auswahl von handgefertigten Waren bis hin zu importierten Produkten bieten, vermitteln kleinere Städte eine traditionellere Marktatmosphäre.
Lokale Märkte stehen im Mittelpunkt des alltäglichen Lebens und sind absolut einen Besuch wert. Orte wie der Kariakoo-Markt in Daressalam oder die Massai-Märkte in Städten wie Arusha und Dodoma bieten eine breite Palette an Waren, darunter Textilien, frische Lebensmittel, Gewürze und handgefertigte Artikel. Diese Märkte öffnen in der Regel früh am Morgen und klingen am späten Nachmittag langsam aus – sie können zwar lebhaft und chaotisch sein, gewähren jedoch einen authentischen Einblick in den lokalen Handel und die Kultur.
Beliebte und handgefertigte Souvenirs umfassen traditionelle Massai-Perlenarbeiten, Holzschnitzereien (insbesondere Ebenholz-Schnitzereien der Makonde-Kunst), Trommeln, alte Messing- und Kupfergegenstände, farbenfrohe Kanga- und Kitenge-Stoffe, Lederwaren, Schmuckwaren sowie regional produzierte Gewürze (vor allem aus Sansibar). Tansanit, ein seltener blauer Edelstein, der ausschließlich im Norden Tansanias vorkommt, ist ebenfalls ein sehr begehrtes Mitbringsel, sollte jedoch ausschließlich bei seriösen Händlern erworben werden. Von Souvenirs wie Jagdtrophäen, Tierfellen, Elfenbein und Ähnlichem ist dringend abzuraten, da diese unter das Artenschutzabkommen fallen und nicht nach Deutschland, in die Schweiz oder nach Österreich eingeführt werden dürfen.
Das Feilschen ist auf Märkten und bei Straßenhändlern üblich, und die Preise sind verhandelbar. In Supermärkten, Einkaufszentren und etablierten Kunsthandwerksläden gelten hingegen feste Preise. Bargeld ist das gängigste Zahlungsmittel, auch wenn in größeren Geschäften und Touristengebieten teilweise Kreditkarten akzeptiert werden.
Öffnungszeiten:
- Geschäfte: Im Allgemeinen montags bis samstags von ca. 08:30 bis 18:00 Uhr (bzw. klassisch unterteilt von 08:30–12:00 und 14:00–18:00 Uhr, Sa 08:30–12:30 Uhr), mit kürzeren Öffnungszeiten oder Ruhetagen am Sonntag (wobei einige Geschäfte sonntags ebenfalls öffnen).
- Behörden: Mo–Fr 07:30–15:30 Uhr.
Das Nachtleben in Tansania variiert je nach Region, wobei die lebendigsten Szenen in Daressalam, auf Sansibar und in Arusha zu finden sind. In der Wirtschaftsmetropole Daressalam konzentrieren sich die Abende auf Bars, Lounges und Nachtclubs – insbesondere in Stadtteilen wie Masaki und Oyster Bay, wo die Angebote von entspannten Plätzen am Strand bis hin zu lebhaften Tanzflächen reichen, die bis spät in die Nacht geöffnet sind. Insgesamt bietet Daressalam ein abwechslungsreiches Abendprogramm, das neben mehreren Nachtclubs und Diskotheken auch kulturelle Spielstätten wie das Little Theatre in der Oyster Bay, klimatisierte Kinos sowie sogar ein Autokino umfasst.
Sansibar bietet ein überraschend vielfältiges Nachtleben: Während Stone Town mit gemütlichen Rooftop-Bars, Live-Musik und abendlichen Märkten lockt, sind Strandregionen wie Nungwi und Kendwa für ihre lebendige Partyszene bekannt. Regelmäßig stattfindende Full-Moon-Partys und Strandevents mit Musik, Tanz und geselligen Zusammenkünften am Meer ziehen sowohl Einheimische als auch internationale Gäste an.
Alkohol ist in Tansania, insbesondere in Städten, touristischen Zentren und Küstenregionen, weit verbreitet. Das am häufigsten konsumierte alkoholische Getränk ist Bier, wobei lokale Marken wie Safari, Kilimanjaro und Serengeti allgegenwärtig sind. Auch Spirituosen und Wein werden in Bars, Hotels und Restaurants ausgeschenkt. In überwiegend muslimischen Gebieten – vor allem in Teilen Sansibars und in ländlichen Regionen – ist Alkohol zwar weniger präsent, wird aber in ausgewiesenen Lokalen und Hotels dennoch angeboten.
Ansonsten gestaltet sich das Nachtleben im restlichen Land eher ruhig und bodenständig. Es dreht sich meist um lokale Bars, kleinere Musiklokale oder Hotel-Lounges, wobei ein entspanntes und informelles Miteinander im Vordergrund steht und Musik von traditionellen Rhythmen bis hin zu modernen afrikanischen und internationalen Hits die abendliche Atmosphäre prägt.
Die tansanische Küche spiegelt eine facettenreiche Mischung aus afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen wider, deren Aromen von Gewürzen, Kokosnuss, Reis und gegrilltem Fleisch geprägt sind. Entlang der Küste und auf Sansibar sind die Gerichte tendenziell aromatischer und stärker gewürzt, während im Landesinneren herzhaftere, einfachere Speisen auf Basis von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Bohnen, Maismehl (Ugali) und Kochbananen bevorzugt werden.
Fast alle Hotels bieten einheimische Spezialitäten sowie auf Wunsch auch europäische Gerichte an. Frische Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Garnelen, Thunfisch und Hai sind an der Küste ein absolutes Highlight. In den Städten und touristischen Zentren finden Reisende eine Mischung aus lokalen Gaststätten und internationalen Restaurants. Auch Streetfood ist weit verbreitet, günstig und geschmackvoll, wobei es ratsam ist, gut besuchte Stände zu wählen, an denen die Speisen frisch zubereitet werden. Klassisches Nyama Choma (gegrilltes Fleisch) ist im ganzen Land äußerst beliebt. Tischbedienung ist in Restaurants üblich, während in manchen Bars auch direkt am Tresen serviert wird.
Getränke:
Kaffee und Tee aus heimischem Anbau sind von hervorragender Qualität. Auch frisch gepresste Fruchtsäfte sind weit verbreitet und unter hygienischen Bedingungen unbedenklich. Das einheimische Bier ist besonders schmackhaft (bekannte lokale Marken sind unter anderem Safari, Kilimanjaro und Serengeti). Zu den besonderen Spirituosen-Spezialitäten zählen Konyagi (ein populärer einheimischer Gin) sowie Afrikoko, ein Likör mit Schokolade und Kokosnuss. Zudem ist der süße Dodoma-Wein in den Varianten Rot und Rosé erhältlich.
Sicherheit & Hygiene:
Leitungswasser gilt nicht als trinkbar, weshalb ausschließlich abgefülltes oder gefiltertes Wasser verwendet werden sollte. Da die Hygienestandards variieren, sind sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen beim Essen – insbesondere an kleineren Straßenständen – empfehlenswert.
Die tansanische Küche spiegelt eine facettenreiche Mischung aus afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen wider, deren Aromen von Gewürzen, Kokosnuss, Reis und gegrilltem Fleisch geprägt sind. Entlang der Küste und auf Sansibar sind die Gerichte tendenziell aromatischer und stärker gewürzt, während im Landesinneren herzhaftere, einfachere Speisen auf Basis von Grundnahrungsmitteln wie Mais, Bohnen und Kochbananen bevorzugt werden.
Typische Gerichte & Spezialitäten:
- Ugali: Ein fester Maismeisbrei (Maismehl-Polenta), der als unverzichtbare Sättigungsbeilage zu Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten dient.
- Nyama Choma: Gegrilltes Fleisch (typischerweise Ziege oder Rind), das schlicht mit Salz, Beilagen und Saucen serviert wird und im ganzen Land äußerst beliebt ist.
- Zanzibar Biryani: Ein duftendes Reisgericht mit indischen Einflüssen, zubereitet mit erlesenen Gewürzen sowie Fleisch oder Meeresfrüchten.
- Pilau: Würziger Reis mit Fleisch oder Gemüse, verfeinert mit Gewürzen wie Nelken, Zimt und Kardamom.
- Mishkaki: Aufgespießtes, mariniertes und über Holzkohle gegrilltes Fleisch, das vor allem als beliebter Straßensnack (Streetfood) verkauft wird.
- Chipsi Mayai: Ein populäres und deftiges Streetfood-Gericht, bestehend aus Pommes frites, die direkt in ein Omelett eingebacken werden.
- Samaki wa kupaka: Gegrillter Fisch in einer reichhaltigen Kokossauce, der vor allem an der Küste weit verbreitet ist.
Fast alle Hotels bieten zudem einheimische Spezialitäten sowie europäische Gerichte an. Frische Meeresfrüchte wie Hummer, Krabben, Garnelen, Thunfisch und Hai sind an der Küste ein Highlight. In den Städten und touristischen Zentren finden Reisende eine Mischung aus lokalen Gaststätten und internationalen Restaurants. Streetfood ist günstig und geschmackvoll, wobei gut besuchte Stände mit frisch zubereiteten Speisen bevorzugt werden sollten. Tischbedienung ist in Restaurants üblich, während in manchen Bars auch direkt am Tresen serviert wird.
Getränke-Spezialitäten:
- Bierkultur: Zu den beliebtesten lokalen Biersorten gehören das leichte und erfrischende Kilimanjaro Lager, das etwas malzigere Safari Lager sowie das im gesamten ostafrikanischen Raum verbreitete Tusker.
- Heißgetränke: Hervorragender Kaffee (insbesondere der im Norden um den Kilimandscharo und Arusha angebaute Arabica-Kaffee) sowie Chai ya Tangawizi (aromatischer, mit Ingwer und Gewürzen aufgebrühter Schwarztee als alltägliches Grundnahrungsmittel).
- Säfte & lokale Spezialitäten: Frisch gepresste Säfte aus Mangos, Ananas, Passionsfrüchten und anderen tropischen Früchten. Hinzu kommen besondere Spirituosen wie Konyagi (ein populärer einheimischer Gin), Afrikoko (Schokoladen-Kokos-Likör) sowie der süße Dodoma-Wein in Rot und Rosé.
Sicherheit & Hygiene:
Leitungswasser gilt nicht als trinkbar, weshalb ausschließlich abgefülltes oder gefiltertes Wasser verwendet werden sollte. Da die Hygienestandards variieren, sind sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen beim Essen – insbesondere an kleineren Straßenständen – empfehlenswert.
Trinkgeld ist in Tansania üblich und wird sehr geschätzt. In Restaurants und Cafés ist ein Trinkgeld von etwa 10 % der Rechnung üblich, sofern nicht bereits eine Servicegebühr im Betrag enthalten ist. In Bars ist es gebräuchlich, den Rechnungsbetrag aufzurunden oder kleineres Wechselgeld als Trinkgeld dazulassen.
In gehobeneren Establishments und touristischen Zentren können die Erwartungen an ein Trinkgeld etwas höher sein; die Vergabe bleibt jedoch stets freiwillig (diskretionär) und orientiert sich an der Qualität des gebotenen Service.
18 Jahre
Tanzania bietet eine breite Palette an Unterkünften für unterschiedliche Budgets und Reisestile. In den Großstädten wie Daressalam, Arusha und Dodoma finden Reisende internationale Business-Hotels und Apartments mit modernen Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, WLAN und Swimmingpools.
Lodges, Safari-Camps und Küstenresorts:
In den touristischen Regionen und Safari-Gebieten reicht das Angebot von luxuriösen Lodges und fest aufgebauten Zelt-Camps (Tented Camps) in oder nahe den Nationalparks bis hin zu Mittelklassehotels in den umliegenden Städten. An der Küste und auf Sansibar dominieren Boutique-Hotels, Strandresorts und Öko-Lodges. Während preiswertere Unterkünfte in Städten oft einfach und zweckmäßig eingerichtet sind, steigen die Preise in der Hauptsaison deutlich an, und Kapazitäten können schnell erschöpft sein. Eine frühzeitige Buchung wird daher dringend empfohlen.
Bezahlung und praktische Hinweise:
In höherklassigen Establishments und Safari-Lodges ist die Bezahlung mit gängigen Kreditkarten oder in Fremdwährung (US-Dollar) üblich, während kleinere Gästehäuser und budgetfreundliche Unterkünfte oft Bargeld bevorzugen. Zudem gilt in vielen traditionellen Hotels: Während sich zwei Personen in günstigeren Unterkünften oft ein Zimmer teilen können, ist dies in Hotels der gehobenen Preisklasse meist nicht gestattet oder erfordert die Buchung spezieller Doppelzimmer.
Camping in Tansania ist eng mit Safari-Reisen und Naturerkundungen verknüpft. In den Nationalparks und Schutzgebieten gibt es ausgewiesene Campingplätze, deren Anzahl je nach Park variiert (so verfügen beispielsweise der Serengeti-Nationalpark über sieben, der Arusha-Nationalpark über vier sowie weitere Parks wie Tarangire, Manyara, Ngorongoro, Kilimanjaro, Mikumi und Ruaha über jeweils ein bis zwei offizielle Plätze). Die Ausstattung reicht von einfachen öffentlichen Campingplätzchen mit Grundausstattung (Gemeinschaftstoiletten, Waschgelegenheiten und Wasserstellen) bis hin zu privateren Plätzen mit mehr Komfort, Hütten und Feuerholz.
Organisiertes Camping und Safari-Camps:
Viele Reisende erleben das Camping im Rahmen einer organisierten Safari in mobilen Zelt-Camps (Mobile Tented Camps), die von lokalen Tour-Anbietern aufgebaut werden. Das Spektrum reicht hier von einfachen Iglu-Zelten bis hin zu komfortablen Setup-Camps mit Betten, Speisezelt und Begleitpersonal. Dies ermöglicht den Zugang zu abgelegenen Regionen, während Logistik und Sicherheit professionell geregelt sind.
Regeln, Buchung und Sicherheit:
Freies Wildcamping außerhalb ausgewiesener Plätze ist – insbesondere in Schutzgebieten – aus Sicherheits- und Naturschutzgründen strikt untersagt. Buchungen, Einlassgenehmigungen sowie Film- und Fotoerlaubnisse sollten rechtzeitig im Vorfeld geklärt werden. Offizielle Reservierungen und Informationen laufen über die Verwaltung der Nationalparks:
Tanzania National Parks (TANAPA)
PO Box 3134, Arusha
Tel: +255 27 250 34 71 / 250 19 30
Internet: www.tanzaniaparks.com
Praktischer Hinweis: Ausrüstung sollte robust sein und auch auf kühlere Nächte in den Hochlandregionen (wie am Kilimandscharo oder Ngorongoro) vorbereiten.
Neben den klassischen Lodges und Hotels gibt es in Tansania einige spezielle Unterkünfte, die sich besonders für Bildungs-, Schul- und Lehrgruppen sowie preisbewusste Reisende eignen:
- Lake Manyara National Park: Bietet spezielle Camping- und Unterkunftsmöglichkeiten, die häufig für Studien-, Schul- und Lehrgruppen genutzt werden.
- Serengeti National Park: Hält ebenfalls ausgewiesene Bereiche für Gruppen- und Naturreisende bereit.
- YMCA-Hostels: Befinden sich unter anderem in Moshi sowie in Daressalam und bieten funktionale, unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeiten.
- YWCA-Hostel (Daressalam): Steht vor allem Frauen, aber nach Absprache auchreisenden Paaren offen und ist eine bewährte, sichere Adresse in der Küstenmetropole.
Hinweis für Gruppenreisen: Für Schul- und Lehrgruppen empfiehlt sich eine sehr frühzeitige Reservierung sowie die vorherige Abstimmung mit den jeweiligen Parkverwaltungen oder Betreibern bezüglich Sondergenehmigungen und Kapazitäten.
Muslime (35 %), Christen (30 %), Anhänger von Naturreligionen (35 %) und hinduistische Minderheit. Sansibar ist zu fast 100 % muslimisch.
Die tansanische Gesellschaft ist von Höflichkeit, Respekt und einem starken Gemeinschaftssinn geprägt. Ausführliche Begrüßungen und ein respektvoller Umgangston sind im Alltag von großer Bedeutung. Zur Begrüßung reicht man sich üblicherweise die Hand; Einzelpersonen werden klassischerweise mit „Jambo“ (Antwort: ebenfalls „Jambo“) begrüßt, Gruppen mit „Hamjambo“ (Antwort: „Hatujambo“). Beim Überreichen oder Annehmen von Gegenständen sollte stets die rechte Hand verwendet werden, da die linke Hand traditionell als unrein gilt. Kleine Gastgeschenke werden von Gastgebern sehr geschätzt.
Kleiderordnung und Sensibilität:
Die Kleidung sollte grundsätzlich dezent und respektvoll sein, insbesondere in ländlichen Regionen und an der Küste mit ihrem starken islamischen Einfluss. Während in Großstädten und reinen Touristenresorts ein lockerer Kleidungsstil üblich ist, gilt an öffentlichen Orten – vor allem auf der Insel Sansibar (wo rund 95 % der Bevölkerung muslimisch sind) – eine strenge Kleiderordnung: Schultern und Knie sollten sowohl bei Männern als auch bei Frauen stets bedeckt sein. Verstöße gegen diese lokalen Vorgaben werden auf Sansibar konsequent kontrolliert und können empfindliche Geldstrafen (teilweise bis zu ca. 700 US-Dollar) nach sich ziehen. An religiösen Stätten ist das Ausziehen der Schuhe obligatorisch.
Fotografieren:
Fotografieren im öffentlichen Raum und an Touristenattraktionen ist grundsätzlich erlaubt. Strengstens verboten ist jedoch das Aufnehmen von militärischen Anlagen, Polizeikräften, Regierungsgebäuden, Brücken, Flughäfen oder sicherheitsrelevanten Infrastrukturen. Zudem sollte man aus Höflichkeit – insbesondere in ländlichen Regionen – stets vorab um Erlaubnis fragen, bevor man Menschen fotografiert (wobei hierfür gelegentlich ein kleines Entgelt erwartet wird).
Trinkgelder:
Entgegen früherer Gewohnheiten haben sich Trinkgelder im Tourismussektor etabliert und werden von Kellnern, Guides, Fahrern und Hotel- bzw. Safari-Trägern sehr geschätzt. In Restaurants und Cafés sind etwa 10 % üblich, sofern kein Service-Aufschlag enthalten ist. In Bars rundet man den Betrag meist auf oder lässt kleines Rückgeld da.
Öffentliches Verhalten, Rauchen und Ramadan
Tansania ist von einem tropischen Klima geprägt, das sich weniger durch vier klassische Jahreszeiten als vielmehr durch ausgeprägte Trocken- und Regenzeiten auszeichnet. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über warm, variieren jedoch stark je nach Region und Höhenlage: An der Küste und auf Sansibar ist es tropisch heiß und feucht, während die Hochebenen, das nordwestliche Hochland sowie Regionen um den Kilimandscharo und Arusha deutlich kühler und gemäßigter (teilweise extrem trocken) sind.
Die Klimaphasen im Überblick:
- Januar bis März (Heiß und trocken): Vor allem an der Küste und in den Tiefländern herrscht warmes bis heißes Wetter mit Tagestemperaturen zwischen 28 und 35 °C. Diese Monate sind ideal für Badeurlaub (z. B. auf Sansibar), während das Landesinnere etwas weniger schwül ist.
- März bis Mai (Große Regenzeit / Long Rains): Die Hauptregenzeit bringt ergiebige und anhaltende Niederschläge mit sich, insbesondere im Norden und an der Küste (im nordwestlichen Hochland teils von Februar bis Mai). Die Temperaturen bleiben mit 25 bis 30 °C zwar warm, aber aufgeweichte Straßen und unwegsame Pisten können Reisen in bestimmte Regionen erschweren.
- Juni bis Oktober (Haupttrockenzeit): Gilt als die beste Reisezeit für das gesamte Land. Das Wetter ist trocken und die Temperaturen sind mit 20 bis 28 °C moderat. In den Hochlagen und am Kilimandscharo kann es abends und nachts empfindlich kühl werden. Dies ist die optimale Zeit für Safaris und Tierbeobachtungen.
- November bis Dezember (Kleine Regenzeit / Short Rains): Bringt kürzere, oft weniger vorhersehbare Regenschauer (in einigen Regionen wie dem Nordwesten bereits ab November). Die Temperaturen steigen im Anschluss vor allem an der Küste wieder an (25 bis 32 °C).
Die Auswahl der Kleidung sollte sich in Tansania optimal an das tropische Klima, die jeweiligen Regionen sowie die konservativen kulturellen Normen anpassen. Leichte, atmungsaktive Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen sind das ganze Jahr über ideal für die heiße und oft schwüle Küstenregion sowie das Tiefland.
Jahreszeitliche Anpassung:
- Trockenzeit (Juni bis Oktober): Tagsüber angenehm warm, aber in den Morgen- und Abendstunden sowie in den Hochebenen (wie in Arusha oder am Kilimandscharo) oft überraschend kühl. Eine wärmende Jacke oder ein Pullover ist hier unverzichtbar.
- Heiße Monate (Januar bis März): Sehr luftige Sommerkleidung ist gefragt; eine zusätzliche Schicht empfiehlt sich jedoch stets für frühmorgendliche Safari-Fahrten im offenen Geländewagen.
- Regenzeiten (März–Mai und November–Dezember): Eine leichte, wind- und wasserdichte Regenjacke sowie rutschfeste, robuste Schuhe für aufgeweichte Pisten und Schlamm gehören unbedingt ins Gepäck.
Kulturelle Etikette und Safari-Ausrüstung:
Aufgrund des starken islamischen Einflusses in ländlichen Regionen und an der Küste wird auf dezente, bedeckende Kleidung Wert gelegt (Schultern und Knie sollten bedeckt sein, insbesondere außerhalb reiner Touristenresorts). Ein leichtes Tuch oder ein Schal ist praktisch für den Besuch religiöser Stätten.
Für Safaris und Outdoor-Aktivitäten empfiehlt sich naturnahe, gedeckte Kleidung (Khaki, Beige oder Oliv). Lange Ärmel und Hosen schützen dabei nicht nur vor intensiver Sonneneinstrahlung und kühlerem Morgenwind, sondern auch wirksam vor Insektenstichen. Unverzichtbar sind zudem feste, bequeme Laufschuhe, eine Sonnenbrille, eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe sowie hochwirksamer Sonnenschutz.







