Traumhafte Landschaften, angenehmes südliches Klima, malerische Seen und Berge, Palmen und Gletscher, uralte Kirchen, ruhige Täler und pulsierende Städte bilden in Tessin ein harmonisches Ganzes. Geradelt wird auf Radwegen und asphaltierten Nebenstraßen mit wenig Verkehr. 

  • Anforderung Technik: leicht, nur Maggiatal mittelschwer. 
  • E-Bike 
  • Der Bus begleitet uns auf den Radstrecken.

 

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Ascona

Busfahrt nach Ascona, dem tiefst gelegenen Ort der Schweiz. Ascona – die „Perle des Lago Maggiore“ – ist für die Altstadt und die Seepromenade mit typisch südländischen Straßencafés berühmt. Sie begeistert auch mit dem herrlichen Blick auf den See und die Berge. Bezug der Zimmer. Abendessen und Nächtigung.

2. Tag: Ascona - Ronco s. Ascona - Intragna - Locarno - Ascona

Nach dem Frühstück geht es per Rad los. Auf ruhigen kleinen Nebenstraßen oberhalb des Lago Maggiore radeln wir zum malerischen Bergdörfchen Ronco s. Ascona. Im Herzen des Dorfes steht die Kirche von San Martino aus dem 15. Jahrhundert mit den beeindruckenden Freskomalereien. Weiter geht es über Arcegno zur Einfahrt ins Centovalli Tal – das „100 Täler“-Tal nach Intragna. Bekannt ist Intragna vor allem für den Turm der Kirche San Gottardo. Mit 65 Metern ist er der höchste Kirchturm des Tessins. Danach geht es entlang des Flusses nach Locarno. Die Stadt bietet durch die vielen Palmen und Zitronenbäume einen ganz besonderen Charme. Am Rand der Altstadt steht das Castello Visconteo, eine Burg aus dem 12. Jahrhundert, von der noch etwa ein Fünftel im ursprünglichen Zustand erhalten ist. Weiter hinauf zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso – einer der bedeutendsten religiösen und historischen Plätze im Kanton Tessin. Nachmittags geht es über die Maggia zurück nach Ascona (Radkm 42 / 540 hm). Abendessen und Nächtigung in Ascona.

3. Tag: Ascona - Verzascatal - Ascona

Nach dem Frühstück geht es mit dem Bus ins nahegelegene Verzascatal – ‚Verde Acqua‘ (grünes Wasser). Mit dem smaragdgrünen Fluss, den romantischen Dörfchen und zauberhaften Landschaften stellt das Verzascatal ein echtes Highlight der Reise dar. Wir radeln entlang des Stausees zum Talschluss, vorbei an der atemberaubenden Doppelbrücke Ponte dei Salti (= Brücke der Sprünge) bei Lavertezzo, über Brione bis nach Sonongo und zum Wasserfall „La Froda“. Danach geht’s talwärts wieder zurück zum Hotel (Radkm 60 / 750 hm). Abendessen und Nächtigung in Ascona.

4. Tag: Ascona - Lugano - Morcote - Agno - Ascona

Nach dem Frühstück Abfahrt mit dem Bus nach Lugano am gleichnamigen See. Die größte Stadt Tessins ist mit ihren Kongress-, Banken- und Businesszentren ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Sie ist gleichzeitig aber auch die Stadt der Parks, Blumen, Villen und Sakralbauten. Bei einem Spaziergang entdecken wir die historischen Straßen der bezaubernden Altstadt. Danach radeln wir entlang des Luganosees zum malerisch gelegenen Morcote. Das 2016 zum schönsten Dorf der Schweiz ernannte ehemalige Fischerdorf zieht sich entlang des Seeufers. Hier besuchen wir die Kirche Santa Maria del Sasso aus dem 13. Jahrhundert sowie den über dem See gelegenen Monumentalfriedhof, auf dem zahlreiche Künstler ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Über die Küstenstraße geht es weiter nach Agno, von wo uns der Bus über Liuno im italienischen Teil des Lago Maggiore zurück zum Hotel bringt (Radkilometer: 25 / 190 hm). Abendessen und Nächtigung in Ascona.

5. Tag: Ascona - Maggiatal - Bignasco - Fusio - Bavonatal - Sonlerto - Ascona

Am Morgen geht es mit dem Bus durch Landschaften mit atemberaubender Schönheit ins Maggiatal nach Bignasco. Jahrhunderte alte Bauten begeistern ebenso wie die historische Steinbrücke und die Dorfkirche. Sehenswürdig ist auch der grandiose Wasserfall, der von einem 80 m hohen Felsen ins Tal hinabstürzt. Von Bignasco radeln wir die Serpentinen hinauf zur Kirche San Giovanni Battista, die vom berühmten Schweizer Architekten Mario Botta gestaltet wurde. Weiter nach Fusio, der höchstgelegenen Ortschaft im Lavizzaratal und zum Stausee Lago del Sambuco (1.461 m). Anschließend wieder zurück nach Bignasco und ins Bavonatal, dem spektakulärsten der wildromantischen Tessiner Täler. Ziel ist Sonlerto mit seinem alten Dorfkern, aus Schiefersteinen errichtet. Nach einer Rastpause in einem Grotto geht es talauswärts zurück zum Hotel in Ascona (Radkm 91 / 1590 hm). Abendessen und Nächtigung in Ascona. (Alternativ kann ein Seitental ausgelassen und mit dem Bus talaufwärts gefahren werden)

6. Tag: Ascona - Tirano - St. Moritz

Heute geht es mit dem Bus über die italienische Landesgrenze nach Tirano mit der Wallfahrtskirche Madonna di Tirano, sowie dem Palazzo Salis aus dem 16. Jahrhundert. Nach einem beschaulichen Aufenthalt Weiterfahrt mit dem Bus nach St. Moritz. Bezug der Zimmer. Abendessen und Nächtigung in St. Moritz.

Fakultativ kann zwischen Tirano und St. Moritz eine Fahrt mit dem Bernina Express unternommen werden. Als höchste Bahnstrecke über die Alpen verbindet der Bernina Express den Norden Europas mit dem Süden – „von den Palmen zu den Gletschern“. Bei der Fahrt genießen wir die grandiose Aussicht und Panoramen auf die atemberaubende Landschaft.

7. Tag: Heimreise

Frühmorgens treten wir die Heimreise an. Rückreise über das Engadin, Landeck, Innsbruck, Rattenberg und Salzburg in die Heimat.

Leistungen/Preis

Inkludierte Leistungen

  • Reise im klimatisierten Komfortbus
  • Hotelarrangement der Mittelklasse
  • Basis Halbpension
  • Ausflugsprogramm lt. Beschreibung

Nicht inkludiert: 

  • Fahrt mit dem Bernina Express
  • E-Bike
     
Pauschalpreis:  €  1.255,-

EZ-Aufpreis: 

€  195,-

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen. 

Eine eventuelle Touristensteuer seitens der Hotels wird vom jeweiligen Reisegast an Ort und Stelle eingehoben.

 

Zusatzinformationen

Die Teilnahme an der Reise erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der Straßenverkehrsordnung sowie das Tragen von geeigneter Kleidung und Ausrüstung (Helm) liegt in der alleinigen Verantwortung des Reiseteilnehmers. Der Abschluss einer Reiseversicherung wird aufgrund des erhöhten Haftungsrisikos bei Unfällen dringend empfohlen. Der Veranstalter übernimmt kein Haftung für etwaige Beschädigungen oder Diebstahl der Ausrüstung. Eine ständige Kontrolle über den Zustand der Radwege ist nicht möglich. Der Veranstalter kann daher über den genauen Zustand der Wege keine detaillierten Auskünfte erteilen. Jeder Reiseteilnehmer muss selbst entscheiden, wie bei etwaigen schadhaften Stellen der Radwege zu reagieren ist. Je nach Witterung ist eine Änderung der Route oder des Programms möglich. Die Angaben zu den Anforderungen bzw. der Strecke sind ohne Gewähr. Ist ein Teilnehmer den körperlichen Anforderungen nicht gewachsen, so liegt das in seinem persönlichen Verantwortungsbereich.

Für die Teilnahme an der Reise wird die Mitnahme eines eigenen E-Bikes vorausgesetzt.