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Mosambik

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Mosambik.

Hauptstadt

Maputo.

Geographie

Mosambik grenzt im Norden an Tansania, im Nordwesten an Sambia und Malawi, im Westen an Simbabwe sowie im Süden an Südafrika und Swasiland. Im Osten liegt der Indische Ozean; die Küste ist annähernd 2700 km lang mit Stränden, Lagunen, Korallenriffen und Inselketten. Nach Westen und Norden verläuft ein großes Plateau, das zu den Bergen hin ansteigt und etwa 50% der Landesfläche einnimmt. Das Plateau besteht aus trockener Savanne mit einigen Wäldern und Steppenregionen. Der Sambesi ist der größte und wichtigste der 25 Flüsse und fließt durch Mosambik in den Indischen Ozean. Die Mehrheit der Bevölkerung (98% sind Bantus) lebt an der Küste oder in den fruchtbaren Tälern, besonders in den Provinzen Sambesi und Gaza.

Regierung

Republik seit 1990 (im Commonwealth seit 1995). Verfassung von 1990. Parlament mit 250 alle fünf Jahre gewählten Mitgliedern. Ein erstes Friedensabkommen zwischen der Regierung und den rechtsgerichteten RENAMO-Rebellen wurde 1992 unterzeichnet. Waffenstillstandsvertrag (1. August 2019) und Friedensvertrag (6. August 2019) zwischen Regierung und RENAMO. 1994 fanden die ersten freien Wahlen statt, bei denen General Chissano im Amt bestätigt wurde. Unabhängig seit 1975 (ehemalige portugiesische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Filipe Nyussi, seit Januar 2015.

Regierungschef

Carlos Agostinho do Rosário, seit Januar 2015.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Zeitzone

Central Africa Time: MEZ +3

Übersicht

Mosambik hat es in den letzten Jahrzehnten nicht leicht gehabt: die portugiesische Kolonialherrschaft wurde von jahrelangem Bürgerkrieg, furchtbarer Hungersnot und Naturkatastrophen abgelöst. Seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages von 1992 ist Mosambik mit seinem Wiederaufbau beschäftigt und öffnet auch Touristen wieder seine Tore.
Mosambik hat als Reiseziel Beachtliches zu bieten. Es gibt unendlich lange Strände, an denen sich Palmen im Wind wiegen und das Wasser warm, ungefährlich und voller interessanter Meeresbewohner ist. Auch angeln kann man hier. Die Tierwelt Mosambiks ist sehr vielseitig und lässt sich in mehreren erstklassigen Wildparks und Reservaten beobachten.
Selbst historische Denkmäler kann man auf den Inseln vor der Küste entdecken. In den selten besuchten Wäldern gibt es gute Wanderwege, aber vor den zahlreichen übrig gebliebenen Landminen ist noch immer äußerste Vorsicht geboten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Mosambiks nationale Fluggesellschaft heißt LAM - Linhas Aereas de Moçambique (TM) (www.lam.co.mz).

Maputo wird u. a. von Lufthansa (LH), TAP Portugal (TAP), Air France (AF) und South African Airways (SA) angeflogen.

Flugzeiten

Paris - Maputo: 12 Std; Lissabon - Maputo: 10 Std; Frankfurt - Maputo: ca. 14 Std. (über Johannesburg oder Lissabon).

Ausreisegebühr

20 US$ für internationale Flüge, 10 US$ für Flüge innerhalb Afrikas, ausgenommen Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren.

Anreise mit dem Pkw

Gute Verbindungsstraßen führen in alle Nachbarstaaten. Die geltenden Einreisebestimmungen und die Namen der Grenzübergänge sind von der Botschaft erhältlich.

Bus:
Es gibt eine regelmäßige Busverbindung von Maputo nach Johannesburg (Fahrzeit ca. 7 Std.), und es bestehen gute Verbindungen zu anderen Städten in Südafrika. Minibusse verkehren zwischen Maputo und Swasiland über den Grenzübergang bei Namaacha.

Anreise mit der Bahn

Ein Zug verkehrt zwischen Johannesburg (Südafrika) und der mosambikanischen Grenze bei Ressano Garcia, wo es eine Anschlussverbindung nach Maputo gibt (Fahrzeit 15 Std.). Außerdem verkehrt ein Nachtzug von Durban (Südafrika) über Swasiland nach Maputo.

Es bestehen Verbindungen von Somabhula (Simbabwe) via Harare (Simbabwe) nach Beira (via Chimoio) oder nach Maputo (via Chókwé).

Von Blantyre (Malawi) und von Lilongwe (Malawi) gibt es eine Zugverbindung zum Nayuchi-Entre Grenzübergang. Von dort gibt es Züge nach Cuamba via Nacala nach Mosambik. Der Zugverkehr ist sehr unregelmäßig.

Anreise mit dem Schiff

Einige Frachtschiffe laufen Maputo und Beira an, Passagierschiffe verkehren nur unregelmäßig. Es besteht auch eine Verbindung zwischen Durban (Südafrika) nach Maputo, Beira, Nacala und Pemba.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Flugzeuge bieten die sicherste Reisemöglichkeit für längere Strecken. Linien- und Charterflüge verbinden Maputo mit Inhambane, Beira, Quelimane, Tete, Lichinga, Nampula und Pemba. Der Flughafen in Maputo hat je nach Jahreszeit unterschiedliche Verkehrszeiten. Mit Flugverspätungen und -ausfall muss gerechnet werden. Flugtaxidienste stehen zur Verfügung.

Flughafengebühren: 7 US$.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Geteerte Straßen verbinden Maputo mit Beira und Beira mit Tete. Längere Fahrten über Land sind aufgrund der weit verbreiteten Verminung und bewaffneter Raububerfälle gefährlich. Es wird empfohlen, die Reiseroute mit der Botschaft vor Ort zu besprechen. Linksverkehr.



Autovermietung


Mietwagen
sind u.a. bei Avis und Hertz am Flughafen, in großen Hotels und in Beira erhältlich. Bezahlung nur in Devisen.

Taxi


Taxis
in Maputo haben Taxameter, für längere Fahrten sollte der Fahrpreis im Voraus vereinbart werden. Es gibt kaum Taxis außerhalb Maputos. Taxifahrer erwarten rund 10 % Trinkgeld.

Reisebus


Busse
fahren in fast alle Regionen und sind das preiswerteste Verkehrsmittel. Auf längeren Fahrten sollte man Wasser und Lebensmittel mitnehmen. An der Grenze nach Simbabwe und im Norden des Landes muss man mit häufigen Straßen- und Ausweiskontrollen rechnen.

Dokumentation

Der internationale Führerschein ist obligatorisch und nur zusammen mit dem Führerschein des Heimatlandes gültig.

Unterwegs in der Stadt

Das Busliniennetz in Maputo wurde erweitert und neuere Busse haben einen höheren Fahrkomfort. Städtische Busse sind jedoch meist überfüllt und überschaubare Fahrpläne existieren nicht.

Taxis
findet man vor größeren Hotels, am Flughafen und vor dem Zentralmarkt (Avenida 25 de Setembro). Außer den Taxis fahren auch so genannte Chapas, günstige Sammeltaxis.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Mosambikanische Eisenbahn Caminhos de Ferro de Mocambique bietet eine regelmäßige Zugverbindung von Maputo u.a. über Tenga, Moamba und Mussone nach Komatipoort. Eine andere Verbindung besteht zwischen Maputo und Chókwe u.a. via Albasine, Bobole, Tavira, Mirona, Magude und Sagres. Eine dritte regelmäßig bediente Strecke führt von Maputo nach Chicualacuala u.a. via Mavalene, Donga, Luso, Gerez, Madulo und Vouga. Züge fahren von Maputo nach Goba und Ressano Garcia sowie Richtung Norden auf der Strecke nach Simbabwe. Drei Klassen. Schlafwagen sind selten, Speisewagen und klimatisierte Abteile sind nicht vorhanden. Sitzplätze und Schlafwagen muss man im Voraus buchen. Verspätungen sind häufig.

Die dreimal pro Woche bediente Panoramastrecke von Cuamba nach Nampula wird oft von Touristen genutzt.

Unterwegs mit dem Schiff

Schnellboote und Fähren verbinden Maputo mit der Insel Inhaca.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Mon, 04 Nov 2019 11:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 11 Nov 2019 08:38:28 +0100)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
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- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
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Letzte Änderungen:
Aktuelles

Aktuelles

Trotz Waffenstillstands- und Friedensverträgen von Anfang August 2019 zwischen Regierung und RENAMO wurden insbesondere nach den Wahlen Mitte Oktober 2019 vereinzelte Anschläge von Gegnern des Abkommens verübt, darunter auch gegen eine Polizeistation bei Nhamatanda. Die Anschläge erfolgten vor allem in den Rückzugsgebieten der ehemaligen RENAMO-Kämpfer entlang der Nationalstraße EN1 zwischen Save und Maringue sowie entlang der Nationalstraße EN6 zwischen Chimoio und Beira mit Konzentration im Dreieck Nhamatanda, Gondola und Gorongosa. Weitere Angriffe können nicht ausgeschlossen werden.

Die Zyklone Idai und Kenneth haben im März bzw. April 2019 in den Provinzen Sofala, Manica und Tete bzw. in der Provinz Cabo Delgado im Norden schwere Schäden verursacht. Die Wiederherstellung der Infrastruktur dauert an, Gesundheitsrisiken bestehen fort, siehe auch Gesundheit.

  • Seien Sie bei Reisen in diese Gebiete weiterhin besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die Lage insbesondere bei Reisen außerhalb urbaner Zentren.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Sicherheit

Von nicht erforderlichen Reisen in die Provinz Cabo Delgado wird abgeraten.

Terrorismus

Seit Oktober 2017 kommt es in Mocímboa da Praia und erweiterter, ländlicher Umgebung (Provinz Cabo Delgado, zwischen Palma und Pemba) immer wieder zu auch islamistisch-extremistisch motivierten Angriffen auf die zivile Bevölkerung und zu gewaltsamen Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften.
Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und Kontrollen in der Region zu rechnen.

  • Verfolgen Sie die lokalen Medien und die Lage vor Ort sehr aufmerksam.
  • Seien Sie besonders vorsichtig.
  • Folgen Sie unbedingt den Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Der langjährige Bürgerkrieg mit teilweise gewalttätigen Feindseligkeiten zwischen Regierung und RENAMO wurde mit dem Waffenstillstandsvertrag vom 1. August 2019 und dem Friedensvertrag vom 6. August 2019 beendet. Es gibt noch vereinzelte ablehnende Stimmen im Land, die den Friedensschluss nicht vollständig akzeptieren. 
Bis zur Feuerpause im Dezember 2016  war es in den Provinzen Manica, Sofala, Tete, Zambezia, Niassa und Nampula vereinzelt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes gekommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Kriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Der Anteil der Gewaltkriminalität ist in den letzten Jahren gestiegen.
Insbesondere in Maputo kommt es auch zu Entführungen, die auch Ausländer betreffen.
Es kommt immer wieder vor, dass mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festhalten und zur Zahlung von „Bußgeldern" auffordern. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten.
Es sind auch Fälle bekannt, in denen ausländische Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden.

  • Machen Sie sich vor Ihrer Reise mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.
  • Führen Sie Ausweisdokument und Aufenthaltsgenehmigung stets im Original mit sich.
  • Seien Sie generell wachsam und verhalten Sie sich umsichtig.
  • Halten Sie im Auto die Fenster immer geschlossen und verriegeln Sie die Türen von innen.
  • Lassen Sie keine Handtaschen, Mobiltelefone und andere Wertsachen sichtbar im Auto liegen.
  • Geben Sie bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr heraus.
  • Bei Gesprächen mit der Polizei behalten Sie stets Ruhe, zeigen Sie Ihre Ausweispapiere im Original ohne Diskussion vor und bestehen Sie auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls. Sie
  • Bezahlen Sie Bußgelder nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung („recibo").
  • Bei offensichtlichem Fehlverhalten der Polizei, notieren Sie sich den Namen des Polizisten und melden den Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der deutschen Botschaft in Maputo.
  • Offensichtliche Korruptionsfälle durch die Polizei können Sie beim Zentralbüro zur Korruptionsbekämpfung („Gabinete Central de Combate á Corrupção") unter folgenden Telefonnummern 823404, 843404 oder 863404000 melden.

Piraterie auf hoher See

Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet. Auch wenn es vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine Kaperungen mehr gegeben hat, bleibt die Gefahr latent vorhanden.

  • Wenn Sie Schiffsführer in den vorgenannten Gebieten sind, lassen Sie Vorsicht walten.
  • Registrieren Sie sich beim Maritime Security Centre

Naturkatastrophen

Mosambik liegt in einer seismisch leicht aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.
In der Regenzeit, insbesondere von Januar bis April, kann es zu starken Regenfällen mit Überschwemmungen und in der Küstenregion zu verheerenden tropischen Zyklonen kommen.
Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen saisonal hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen in Mosambik. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden.

  • Informieren Sie sich regelmäßig über Wetter- und Straßenlage, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

In Mosambik gilt Linksverkehr. In großen Städten gibt es Taxis, ansonsten ist ein Mietwagen zu empfehlen. Nur sehr wenige Überlandstraßen sind in gutem Zustand. Fahrten über Land bergen aufgrund des teilweise extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein sehr hohes Unfallrisiko.
In der Regenzeit können Straßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein, dies betrifft auch innerstädtische Gebiete.

  • Fahren Sie bei Fahrten über Land besonders aufmerksam.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten bei Dunkelheit.
  • Nutzen Sie auf kleineren Verbindungs- und Nebenstrecken Allradfahrzeuge. 

Führerschein

Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexualität ist nicht strafbar. Es gibt eine relativ liberale Gesetzgebung, die allerdings nicht gesellschaftlich verankert ist.

Strafrecht

Neben Ein- und Ausfuhr sind auch Besitz, Konsum und Handel mit Drogen aller Art strikt verboten. 

Öffentliche Gebäude und Anlagen (z.B. das „Mural" an der Praça dos Heróis in Maputo oder der Präsidentenpalast an der Avenida Julius Nyerere, Ministerien), uniformierte Personen, Militäranlagen und -fahrzeuge sowie einzelne Botschaften sollten nicht ohne Erlaubnis fotografiert werden. Nicht immer sind Gebäude entsprechend gekennzeichnet.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Neue Metical (MZN). An Geldautomaten kann üblicherweise in allen größeren Städten Bargeld mit Bank- oder Kreditkarten abgehoben werden und mit Kreditkarten auch in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und anderen größeren Städten bezahlt werden. In Mosambik werden auch US-Dollar und insbesondere im südlichen Mosambik südafrikanische Rand akzeptiert. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Für Reisen insbesondere in Landesinnere sollte Bargeld mitgeführt werden.

Einreise und Zoll

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

In Mosambik besteht Ausweispflicht. Die mosambikanische Polizei ist berechtigt, Ausweiskontrollen durchzuführen.

  • Führen Sie stets Ihren Pass mit gültigem Visum/Aufenthaltserlaubnis (DIRE) im Original mit sich und bewahren Sie beglaubigte Kopien der Dokumente separat sicher auf.

Visum

Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Es werden Visa für touristische Zwecke auch bei Einreise an größeren mosambikanischen Grenzübergängen und an internationalen Flughäfen in Mosambik erteilt. Allerdings werden Grenzvisa für Personen, die aus Ländern kommen, in denen es eine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, nur erteilt, wenn besonders nachvollziehbar begründet wird, warum vor Einreise kein Visum bei der mosambikanischen Auslandsvertretung beantragt werden konnte. Entsprechend informiert auch die Botschaft von Mosambik in Berlin, dass Visa vor Einreise eingeholt werden müssen. Nähere Auskünfte erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Auch Fluglinien können beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.

  • Beantragen Sie Visa weiterhin vor geplanter Einreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung.

Der Gültigkeitszeitraum des Visums und die zulässige Aufenthaltsdauer können auseinanderfallen. In den meisten Fällen berechtigt das Touristenvisum trotz dreimonatiger Gültigkeitsdauer nur zu einem ununterbrochenen Aufenthalt von max. 30 Tagen.
Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência") kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.
Falls Ausflüge z.B. in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen.
Bei den Ein- und Ausreiseformalitäten muss der Pass persönlich vorgelegt werden. Die Beauftragung von Dritten, sogenannten Runners, für die Abwicklung der Ein- und Ausreise ist verboten.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen.

Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, auch Freiwilligeneinsätze) müssen in jedem Fall zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen.

  • Bringen Sie für einen Daueraufenthalt bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mit. 

Minderjährige

  • Achten Sie darauf, dass Kinder mit einem Ausweisdokument mit einem aktuellen Passbild reisen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
  • Führen Sie eine internationale Geburtsurkunde des Kindes mit, da es in Einzelfällen zu Kontrollen der Einwanderungsbehörden gekommen ist.

Einfuhrbestimmungen

Fremdwährung darf nur bis zu einem Wert von 10.000 US-Dollar ein- und ausgeführt werden.
Aufgrund einer Exportbeschränkung ist die Ein- und Ausfuhr von Landeswährung auf Beträge von maximal 10.000,- Meticais (MZN) beschränkt.

Die Ein- und Ausfuhr von Diamanten, Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Wertvolle elektronische Geräte müssen bei der Einfuhr deklariert werden. Die Ausfuhr von antiken Geldmünzen ist untersagt.

Die Ausfuhr von Tieren und Pflanzen, die durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, ist nur unter Vorlage der entsprechenden Aus- und Einfuhrdokumente gestattet, ggf. nach Landesrecht sogar verboten (z. B. Langustinen, Muscheln). Die ungenehmigte Ausfuhr aus Mosambik und Einfuhr nach Deutschland kann eine Straftat darstellen, die mit hohen Geld- und ggf. Haftstrafen geahndet wird. Beim Bundesamt für Naturschutz sind unter dem Stichwort WA-Vollzug/CITES ausführliche Informationen zu artenschutzrechtlichen Erfordernissen erhältlich. 

Gesundheit

Aktuelles

An den Landesgrenzen u.a. zu Malawi, Tansania und Simbabwe sowie an allen internationalen Flughäfen des Landes wird in Anbetracht der andauernden Ebola-Epidemie im Kongo von den Einreisebehörden ein Körpertemperatur-Screening (Infrarotmessung) durchgeführt.

Zyklon Idai und Zyklon Kenneth haben im März und April 2019 in mehreren küstennahen Provinzen schwere Schäden verursacht, so dass dort eine Trinkwasserversorgung derzeit nicht durchgehend gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang ist es zu Cholera-Ausbrüchen in Beira, Pemba und Mecufi gekommen. Zudem besteht eine erhöhte Malaria-Gefahr in den betroffenen Provinzen.

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet, siehe www.who.int, ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich.
Transitreisende über Addia Abeba und Nairobi können unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts bei der Einreise nach dem Impfzertifikat gefragt werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, Polio und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise für Fachkreise bietet die DTG.

Poliomyelitis (Kinderlähmung)

Im Oktober 2018 wurde seit 2011 erstmals wieder ein laborbestätigter Fall von Impfpoliomyelitis Typ 2 (cVDPV2) aus dem Molumbo Distrikt, Zambezia Provinz gemeldet.

Achten Sie auf einen aktualisierten Impfschutz gegen Kinderlähmung, siehe Merkblatt Polio-Impfung bei Auslandsreisen.

Malaria

Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Je nach Reiseprofil ist deshalb neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Atovaquon/Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist ebenso dringend empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden eine Expositionsprophylaxe empfohlen. Speziell sollte auf folgende Punkte geachtet werden:
- Tragen von körperbedeckender, heller Kleidung (lange Hosen, lange Hemden)
- Wiederholtes Auftragen von Insektenschutzmittel tagsüber sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria!) auf alle freien Körperstellen
- Schlafen ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz

HIV/AIDS

Etwa 11% der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv (Quelle: UNAIDS 2015). Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Cholera

Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend sozial benachteilte Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards und eingeschränkter Wasserversorgung, Touristen, Expatriats und andere Reisende sind davon wenig betroffen.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf, siehe Merkblatt Cholera.
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderen Expositionen (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten oder engem Kontakt mit der betroffenen Bevölkerung bei Choleraepidemien) gegeben.
Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropenmediziner dazu wird empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Hygiene

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber

Beide fieberhafte Infektionen treten bisher vereinzelt hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach personelles, technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Englischsprachiges medizinisches Personal ist außerhalb der Hauptstadt Maputo nur selten anzutreffen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaJaJa
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
DeutschlandJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

In Mosambik besteht Ausweispflicht.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Visum bei der Einreise:
Ein Visum zur einmaligen Einreise für touristische Zwecke und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Visumgebühr am Flughafen Maputo, an einigen größeren Grenzübergängen u.a. am Grenzübergang Komatipoort (Südafrika)/Ressano Garcia: 82 US$, nur in bar, auch Metical und Südafrikanischer Rand. An anderen Grenzübergangsstellen werden u. U. niedrigere Gebühren verlangt. Hinweis: Das Visum kann bei der Einreise in der Regel nur von Touristen beantragt werden, in deren Wohnsitzland keine diplomatische Vertretung von Mosambik existiert. Eine Verlängerung dieser Visumart ist nicht möglich.

Achtung:
Visa sollten unbedingt vor der Einreise bei der zuständigen mosambikanischen Vertretung eingeholt werden, wenn eine diplomatische Vertretung von Mosambik im Heimatland existiert.

Anmerkung zum Visum

Ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) ist nötig, wenn Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park geplant sind. In diesem Fall muss noch vor der ersten Einreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise beantragt werden. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich. 

Kosten

Deutschland, Österreich

Touristen-, Besucher-, Geschäfts- und Arbeitsvisum:

Einfache Einreise

60 € (Normalbearbeitung (10 Werktage)) / 75 € (Schnellbearbeitung (4 Werktage)) / 90 € (Expressbearbeitung (2 Werktage)) (für Aufenthalte bis zu 30 Tagen, einmalige Einreise, ab Ausstellungsdatum 60 Tage gültig); 

Mehrmalige Einreise

165 € (Normalbearbeitung (10 Werktage)) / 190 € (Schnellbearbeitung (4 Werktage)) / 220 € (Expressbearbeitung (2 Werktage)) (für Mehrfachvisum für Aufenthalte von jeweils bis zu 30 Tagen, ab Ausstellungsdatum 90 Tage gültig). 

Samedaybearbeitung ist in Berlin zurzeit nicht möglich.

Schweiz

Touristen- und Geschäftsvisum:
90 CHF (einmalige Einreise, max. 30 Tage Aufenthalt innerhalb von 60 Tagen),
130 CHF (mehrmalige Einreise, 3 x max. 30 Tage innerhalb von 90 Tagen),
Expresszuschlag: 40 CHF.

Visaarten und Kosten

Touristen- und Geschäftsvisum, Visa für einfache und mehrfache Einreise.

Gültigkeit

In der Regel 1 bzw. 3 Monate ab Einreise (Verlängerungsmöglichkeit vor Ort).

Antrag

Persönlich oder postalisch beim Konsulat bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Beglaubigte Einladung einer Privatperson oder Kopie der Flug- und Hotelbuchung, bei Geschäftsreisen Entsendungsschreiben mit genauen Reisedetails und Bestätigung der Kostenübernahme.
(e) Gebühr (in bar oder per Verrechnungsscheck oder Überweisung mit Beleg. In Berlin ausschließlich per Banküberweisung.)
(f) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Temporärer Wohnsitz

Anträge an die Botschaft.

Bearbeitungsdauer

2 Wochen. Expressausstellung 2-4 Tage.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere sowie ausreichende Geldmittel.

Berichten von Reisenden zufolge wird teilweise ein Impfnachweis gegen Gelbfieber auch bei Einreise aus gelbfieberfreien Ländern wie Südafrika oder Simbabwe verlangt. Das Auswärtige Amt rät dazu, mit dem Hinweis auf internationale Gesundheitsvorschriften und die landeseigenen Bestimmungen zu versuchen, eine medizinisch und epidemiologisch sinnlose Zwangsimpfung bei der Einreise zu vermeiden. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Der Kinderreisepass wird zwar für Kinder unter 12 Jahren grundsätzlich anerkannt, es wird jedoch empfohlen, Kindern ab einem Alter von 6 Jahren einen eigenen Reisepass auszustellen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreisebeschränkungen

Die Regierung von Mosambik verweigert die Einreise allen, die außerhalb von Mosambik wohnen und Inhaber von Pässen sind, die sie als Mosambikaner ausweisen und die vor dem 25. Juni 1975 ausgestellt wurden.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsangehörige der in der obigen Tabelle genannten Länder.

Visum bei der Einreise:
Ein Visum zur einmaligen Einreise für touristische Zwecke und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Visumgebühr am Flughafen Maputo, an einigen größeren Grenzübergängen u.a. am Grenzübergang Komatipoort (Südafrika)/Ressano Garcia: 82 US$, nur in bar, auch Metical und Südafrikanischer Rand. An anderen Grenzübergangsstellen werden u. U. niedrigere Gebühren verlangt. Hinweis: Das Visum kann bei der Einreise in der Regel nur von Touristen beantragt werden, in deren Wohnsitzland keine diplomatische Vertretung von Mosambik existiert. Eine Verlängerung dieser Visumart ist nicht möglich.

Achtung:
Visa sollten unbedingt vor der Einreise bei der zuständigen mosambikanischen Vertretung eingeholt werden, wenn eine diplomatische Vertretung von Mosambik im Heimatland existiert.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Malaria3-
Typhus & Polio5-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt (auch von Passagieren, die im Transit die Endemiegebiete bereist haben), die aus einem Endemiegebiet einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Die Impfung darf nicht älter als 10 Jahre sein. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen Gebiete. Ausgenommen sind Reisende, die in Mosambik den Flughafen nicht verlassen. In Einzelfällen wird auch von Reisenden, die nicht aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet einreisen, eine Impfung gegen Gelbfieber verlangt. 

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch in verschiedenen Regionen. Von Cholera-Erkrankungen ist vor allem die einheimische Bevölkerung betroffen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariaschutz ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum soll stark gegen Chloroquin- und Sulfadoxin/Pyrimethamin resistent sein.

[4]
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen). Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

[5] Poliomyelitis kommt vor. Impfschutz gegen Poliomyelitis sollte während des Aufenthalts bestehen.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die durch Stechmücken übertragenen Tropenkrankheiten Dengue- und Chikungunya-Fieber kommen landesweit, v.a. aber an der Küste vor. Dort besteht auch ein Risiko für die ebenfalls durch Mücken übertragene Filariose. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Epidemische Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis können ebenfalls auftreten. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Pest kommt in den Provinzen Tete und Zambezia vor. Der Schutz vor Ratten und Flöhen durch sichere Schlafplätze und häufigeres Wäschewechseln sowie das Fernhalten von bereits Erkrankten reduzieren die Ansteckungsgefahr. Bei beruflicher Tätigkeit in Pestgebieten empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Antibiotika.

Die Schlafkrankeit kommt in der Provinz Tete vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Geld

Währung

 

1 Mosambik Metical = 100 Centavos. Währungskürzel: MTn, MZN (ISO-Code, neuer Metical). Banknoten gibt es im Wert von 1.000, 500, 200, 100, 50 und 20 MTn, Münzen im Wert von 10, 5, 2 und 1 MTn sowie in 50, 20, 10, 5 und 1 Centavos.

Kreditkarten

Kreditkarten werden in Hotels, in Restaurants und in Supermärkten in größeren Städten akzeptiert. In Mosambik werden auch US-Dollar und im südlichen Mosambik auch südafrikanische Rand akzeptiert. Es ist zu beachten, dass bargeldloses Bezahlen nicht immer einwandfrei funktioniert, daher sollte genügend Bargeld mitgeführt werden.
 

Geldautomaten

Bankkarten

 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann in allen größeren Städten an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Mosambik in Beira bei der Barclays Bank eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 07.45-11.00 und 15.00-16.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist auf den Maximalbetrag von 10.000 MZN beschränkt. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den Gegenwert von 10.000 US Dollar begrenzt.

Geldwechsel

Bargeld kann man in Wechselstuben am Flughafen oder in Banken tauschen. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder südafrikanischen Rand. Euros werden als Zahlungsmittel nur in Maputo akzeptiert.

Währungen

US$

USD

R

ZAR

£

GBP

EUR

MT

MZN

Wechselkurse

EUR1 = ZAR14.71
GBP1 = ZAR17.55
USD1 = ZAR14.14

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Portugiesisch (27 %). Kisuaheli, Makua, Nyanja und andere Bantu-Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2019

  • 01 Jan Neujahr
  • 03 Feb Tag der Helden
  • 07 Apr Frauentag
  • 01 May Workers' Day (Tag der Arbeit)
  • 25 Jun Unabhängigkeitstag
  • 07 Sep Tag des Sieges
  • 25 Sep Armed Forces Day (Gedenktag zu Ehren des Militärs)
  • 04 Oct Tag des Friedens und der Aussöhnung
  • 25 Dec Weihnachten
  • 25 Dec Tag der Familie

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Mosambik eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 250 g Tabak;
0,75 l Spirituosen;
Parfüm für den persönlichen Gebrauch (geöffnet).
Wertvolle elektronische Geräte sind zu deklarieren.

Verbotene Importe

Waffen, Drogen und Diamanten.

Verbotene Exporte

Waffen, Drogen, Diamanten und antike Geldmünzen. Für die Ausfuhr von einigen geschützten Tier- und Pflanzenarten wird eine Genehmigung benötigt, die Ausfuhr von anderen geschützten Arten ist gänzlich verboten. 

Kontaktadressen

Botschaft und Konsulat der Republik Mosambik

(022) 901 17 83.

http://www.mozambiqueembassy.ch

http://www.mozambiqueembassy.ch

Mo-Fr 09.00-13.00 und 14.00-17.00 Uhr (nachmittags nur telefonisch)

Rue J.-A. Gautier 13

CH-1201 Genève

Switzerland

Botschaft der Republik Mosambik

(auch für Österreich zuständig)

Honorargeneralkonsul in München. Honorarkonsulate in Hamburg und Stuttgart.

(030) 398 76 50 01/02.

http://www.embassy-of-mozambique.de/

http://www.embassy-of-mozambique.de/

Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.

Stromstraße 47

D-10551 Berlin

Germany

Honorarkonsulat der Republik Mosambik

(+43) (01) 406 36 05 12.

Mo-Fr 09.30-12.30 Uhr.

Schottenring 35

A-1010 Wien

Austria

Wirtschaft

Geschäftsetikette

In der heißen Jahreszeit trägt man Safari- oder leichte Tropenanzüge bei geschäftlichen Treffen, ansonsten sind Jackett oder Sommeranzüge bzw. Sommerkleider angebracht. Es gibt kaum Dolmetscher- und Übersetzerdienste in Maputo. Januar ist die Hauptferienzeit in Mosambik, Geschäftsreisen in dieser Zeit vermeidet man am besten.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.00-17.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Câmara de Comércio de Moçambique, CP 1836, Rua Mateus Sansão Mutemba 452, MZ-Maputo. Tel: (01) 49 19 70.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 1800 und GSM 900. Der Sende-/Empfangsbereich für Mobilfunk beschränkt sich auf die Hauptstadt Maputo und einige Städte im Süden. Netzbetreiber ist mCel (Internet: www.mcel.co.mz).

Internet

Internetanbieter ist Teledata (Internet: www.teledata.mz). In Maputo gibt es zwei Internetcafés (eines davon befindet sich in der Avenida Julius Nyerere).

Post

Postdienst in den größeren Städten. Luftpostsendungen nach Europa sind normalerweise 5-7 Tage unterwegs, manchmal auch länger.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Nationalparks

Der Maputo-Elefantenpark liegt am rechten Ufer des Maputo-Flusses. Der Gorongosa-Nationalpark (Internet: www.gorongosa.net) im Zentrum des Landes ist von Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet, Besuche können durch das LAM-Büro
(Maputo) gebucht werden. Man erreicht den Park über die Landepiste in
Chitengo, im Park sind Führer und Flugzeuge vorhanden. Der Marromeu-Nationalpark liegt an der Mündung des Sambesi. Der Limpopo Nationalpark in der Provinz Gaza gehört zusammen mit dem Krüger-Nationalpark in Südafrika und dem Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe zu dem länderübergreifendem Great Limpopo Transfrontier Park (GLTP) (Internet: www.greatlimpopopark.com).

Tofo

Tofo (ca. 400 km nördlich der Hauptstadt) ist ein kleiner Badeort bei Inhambane.

Einkaufen

Überblick

Korbwaren, Schilfrohrmatten, Holzschnitzereien, bedruckte Stoffe und Lederartikel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-18.00 Uhr, Sa 08.00-13.30 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In Maputo gibt es Nachtklubs mit Tanz und Musik. Kinos sind in den größeren Städten vorhanden.

Kulinarisches

Übersicht

Spezialitäten sind Piri-Piri-Huhn, Schalentiere (besonders lecker sind gegrillte Garnelen aus der Delagoa-Bucht mit Piri-Piri-Soße), Matapa (Erdnusssoße mit Maniokblättern) mit Reis oder Wusa (dicker Maisbrei). In den größeren Städten gibt es Restaurants und Hotelrestaurants.

Unterkunft

Hotels

In Maputo und Beira findet man Hotels von internationalem Standard, Unterkünfte in kleineren Städten sind eher einfach. Weitere Informationen vom Direcçao Nacional do Turismo (s. Adressen) oder von der Website der Eduardo Mondlane University in Mosambik (Internet: www.mozambique.mz).

Camping

An den Stränden sowie im Gorongosa-Nationalpark gibt es Campingplätze. Zelten ist auch auf den Grundstücken mehrerer christlicher Missionen möglich.

Kultur

Religion

Naturreligionen (50 %), 20 % muslimische und 30 % christliche Minderheiten

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Portugiesische Sitten und Gebräuche sowie die anderer südeuropäischer Länder sind weit verbreitet. Freizeitkleidung wird überall akzeptiert, elegante Kleidung wird nur selten benötigt.

Das Fotografieren von Soldaten, Flughäfen, Brücken und Regierungsgebäuden ist untersagt.

Trinkgeld: 10-15 % sind üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Sehr heißes, in Küstenregionen tropisch-feuchtes Klima. Im Landesinneren ist es kühler. Der meiste Regen fällt zwischen Januar und März, die Niederschlagsmenge variiert je nach Höhenlage.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Bird-watching

Bird-watching is popular in Mozambique
© iStockphoto / Thinkstock

Mozambique's

Mozambique's stunning Bazaruto Archipelago
© Hemera / Thinkstock

Traditional

Traditional dhow boats off Mozambique
© Hemera / Thinkstock

Mozambique's

Mozambique's manta rays attract divers
© Creative Commons / jon hanson

Beach

Beach in Mozambique
© Creative Commons / Erik Cleves Kristensen

Mosque

Mosque in Ilha de Mozambique
© Creative Commons / Erik Cleves Kristensen

Pemba,

Pemba, Mozambique
© www.123rf.com / Jaco Janse Van Rensburg