Länderinformationen

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Côte d'Ivoire

Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Côte d'Ivoire.

Hauptstadt

Yamoussoukro.
Regierungssitz:Abidjan. 

Geographie

Côte d'Ivoire (»Elfenbeinküste«) grenzt im Westen an Liberia und Guinea, im Norden an Mali und Burkina Faso und im Osten an Ghana. Das Land hat eine 600 km lange Küste am Golf von Guinea. Die südlichen und westlichen Landesteile sind bewaldet mit hügeliger Landschaft, die in Richtung der Savannenebenen im Norden und der bergigen westlichen Grenze hin ansteigt. Die drei Flüsse Sassandra, Bandama und Comoé fließen nach Süden in den Atlantik, wo sie zahlreiche Lagunen bilden.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1960. Neue Verfassung von 2000. Parlament (Assemblée Nationale) mit 225 Mitgliedern. Unabhängig seit 1960 (ehemalige französische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Alassane Quattara, seit Dezember 2010.

Regierungschef

Amadou Gon Coulibaly, seit Januar 2017.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Zeitzone

Greenwich Mean Time: MEZ -1

Übersicht

Im Mittelalter lag die Region, die heute Côte d’Ivoire heißt, im Zentrum mehrerer afrikanischer Handelsstraßen, die die Königreiche auf dem Gebiet der heutigen Staaten Ghana und Mali miteinander verbanden. Europäische Händler waren in der Region schon seit dem 15. Jahrhundert vertreten, aber erst im 19. Jahrhundert machten die Franzosen koloniale Ansprüche geltend.
Das Territorium wurde später Teil von Französisch-Westafrika und erlangte 1960 seine Unabhängigkeit. Die Regierung des Landes übernahm für die nächsten 30 Jahre Félix Houphouët-Boigny, ein exzentrischer, aber erfolgreicher Politiker, der enge Beziehungen mit dem Westen, insbesondere Frankreich und Südafrika, unterhielt.
Während seiner Amtszeit war Côte d’Ivoire das wohlhabendste und stabilste Land in ganz Westafrika. Houphouët-Boignys Macht zerbröckelte während der Wirtschaftskrise der 1980er Jahre, in der Rohstoffpreise für Kakau und Kaffee – die Hauptexportgüter des Landes – stark sanken.
Seit Houphouët-Boignys Tod 1993 kamen Politiker an die Macht, die Côte d’Ivoires Teilung in den von Rebellen kontrollierten Norden und den von der Regierung geführten Süden nicht verhindern konnten und durch ihre veränderte Politik vor allem Nationalismus und Ausländerfeindlichkeit schürten. Heute ist Côte d’Ivoire ein geteiltes Land, das von politischen Unruhen und Armut geplagt ist.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Air Burkina (2J), Air France (AF), British Airways (BA), Egyptair (MS), South African Airways (SA), Kenya Airways (KQ) und KLM (KL) fliegen nach Côte d'Ivoire.

Im Code-Share mit Brussels Airlines (SN) fliegt Lufthansa (LH) nach Abidjan.

Flugzeiten

5.000 CFA Fr für Ziele außerhalb Afrikas; 3.000 CFA Fr für afrikanische Ziele.

Anreise mit dem Pkw

Pkw: Es gibt Verbindungsstraßen unterschiedlichen Standards nach Kumasi (Ghana) sowie Burkina Faso, Guinea, Liberia und Mali. Die Grenzen sind nachts geschlossen.

Bus:
Regelmäßige Verbindungen nach Accra (Ghana) und Ougadougou (Burkina Faso); nach Bamako meist einmal pro Woche (Dauer: ca. 36-96 Std.).

Buschtaxis
sind vorhanden.

Anreise mit der Bahn

Dreimal wöchentliche Direktverbindungen (Dauer: 25- 27 Std.) von Abidjan nach Ouagadougou (Burkina Faso). Der Zug führt nur Sitzwagen 1. und 2. Klasse, ohne Klimaanlage, keine Speise- oder Schlafwagen. Manchmal werdem diesem Zug auch Güterwagen mitgegeben, was dann die Fahrzeit verlängert.
Anmerkung: Da sich die Situation innerhalb der Elfenbeinküste bis heute nicht ganz beruhigt hat, kommt es immer wieder vor, dass der Zug für Kontrollen durch die Armee, aber auch durch die Rebellen, gestoppt wird. Manchmal wird er so lange gestoppt, dass sich eine Weiterfahrt nicht lohnt und der Zug zurückkehrt und auf den nächsten Abfahrtstag wartet. Wer die gesamte Strecke fahren will, sollte bedenken, dass das burkinische Bahnnetz jederzeit wegen finanzieller Schwierigkeiten geschlossen werden kann. Man sollte sich unbedingt vor der Abreise informieren.

Anreise mit dem Schiff

Der Haupthafen ist Abidjan. Ein weiterer Hafen befindet sich in San Pedro. Passagierschiffe laufen keine Häfen in Côte d'Ivoire an, Frachtschiffe bieten jedoch einige Passagierplätze für die Überfahrt von/nach Europa an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Ivoire (VU) (Internet: www.airiviore.com) verbindet Abidjan mit allen größeren Städten.

Flughafengebühren: 800 CFA Fr.

Flugzeiten

Abidjan - Bondoukou: 1 Std. 20; Abidjan - Man: 50 Min; Abidjan - Odienné: 2 Std. 20; Abidjan - San Pedro: 1 Std.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Côte d'Ivoire hat ein für westafrikanische Verhältnisse gut ausgebautes Straßennetz von rund 80.000 km Länge, davon 6500 km asphaltiert. Die in der Regenzeit oft überspülten Straßen sind allerdings nicht immer gut unterhalten. Außer im Norden findet man in regelmäßigen Abständen Tankstellen. Von Nachtfahrten über Land wird abgeraten. Rechtsverkehr.

Bus:
Private Minibusse und komfortablere Fernbusse verkehren zwischen allen größeren Ortschaften. Öffentliche Busse sind oft überfüllt und teilweise in schlechtem technischen Zustand.

In den größeren Städten stehen Taxis zur Verfügung, die in der Regel mit Taxameter ausgestattet sind. Ist dies nicht der Fall, sollte vorab ein Preis vereinbart werden. Taxis sind häufig in schlechtem technischen Zustand.

Mietwagen
gibt es in Abidjan, am internationalen Flughafen und in den größeren Städten.

Unterlagen:
Internationaler Führerschein und Zusatzversicherung. Bei Einreise mit dem eigenen Fahrzeug wird für Aufenthalte bis zu einem Monat außerdem ein Carnet de Passage verlangt.

Unterwegs in der Stadt

SOTRA betreibt die öffentlichen Verkehrsmittel (Busse und Fähren) in Abidjan. Es gibt zwei Tarifzonen. Die meist roten Taxis haben einen Taxameter, zwischen 24.00 und 06.00 Uhr verdoppeln sich die Fahrpreise.

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die Zugverbindung Abidjan-Ouagadougou (Burkina Faso) ist eine der effizientesten in Afrika und verbindet täglich Abidjan mit Bouaké and Ferkessédougou. Kinder unter vier Jahren reisen kostenlos, Kinder zwischen vier und neun Jahren zahlen die Hälfte.

Anmerkung zur Bahnreise

Durchschnittliche Bahn-Fahrzeiten:
Abidjan - Agboville: 2 Std; Abidjan - Dimbokro: 4 Std; Abidjan - Bouaké: 6 Std.

Reisewarnung

Überblick

Stand - Thu, 24 Oct 2019 08:15:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Thu, 24 Oct 2019 08:27:57 +0100)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen"
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste

Letzte Änderungen:
Neustrukturierung
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Sicherheit

Von nicht erforderlichen Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Liberia, Mali und Burkina Faso wird abgeraten.

Terrorismus

Im März 2016 wurde in dem in der Nähe von Abidjan gelegenen Touristenort Grand Bassam ein Terrorangriff mit islamistischem Hintergrund verübt, der mehrere Todesopfer forderte.
Im Grenzgebiet zu Mali erfolgten im März 2015 Terrorakte mit islamistischem Hintergrund. Trotz verstärkter Sicherheitsmaßnahmen durch die Behörden besteht weiterhin eine latente terroristische Bedrohung.

Angesichts der Entwicklungen im Sahel und insbesondere der Sicherheitslage in Burkina Faso und in Mali wurden Sicherheitskräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Es ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Für das gesamte Grenzgebiet zu Burkina Faso und Mali besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.

  • Vermeiden Sie nicht erforderliche Reisen in das Grenzgebiet zu Mali und Burkina Faso.
  • Reisen Sie nicht auf dem Landweg von Côte d'Ivoire nach Mali oder Burkina Faso.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist nach einer großen Krise von 2010/2011 relativ stabil.
In der ersten Jahreshälfte 2017 kam es in weiten Teilen der Côte d'Ivoire wiederholt zu Unruhen und Streiks im öffentlichen Sektor, auch in Teilen des Militärs, verbunden mit Straßensperren und vereinzelten Gewaltakten auch gegen Zivilisten.
Bei Demonstrationen und Streiks können gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen insbesondere durch Straßenblockaden auch künftig nicht ausgeschlossen werden.

  • Meiden Sie Militäreinrichtungen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalität in Côte d'Ivoire ist hoch, insbesondere in den westlichen und nordwestlichen Landesteilen, den Grenzgebieten zu Liberia, Guinea und Mali, sowie um die Stadt Bouaké einschließlich der Straßenverbindung nach Korhogo. In den an Mali angrenzenden Regionen Folon, Bagoue, Poro und Tchologo sowie an Liberia angrenzende Regionen Tonkpi, Cavally, Guémon und San Pedro gibt es verstärkte Aktivitäten von Straßenräubern.
Im unmittelbaren Grenzgebiet zu Burkina Faso besteht ein erhöhtes Entführungsrisiko.

Bewaffnete Überfälle auf Einzelpersonen und auf Fahrzeuge insbesondere auf weniger befahrenen und schlecht ausgeleuchteten Straßen kommen vor. Auch wenn diese in der Regel nur auf die Erlangung von Geld oder Wertsachen gerichtet sind, kam es schon zu Todesfällen.

  • Vermeiden Sie nicht erforderliche Reisen in die unmittelbaren Grenzgebiete zu Liberia und Mali.
  • Verzichten Sie auf Nachtfahrten (erhöhte Unfall- und Überfallgefahr).
  • Unternehmen Sie Überlandfahrten nicht alleine.
  • Entfernen Sie sich nicht von den Hauptverkehrsachsen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Vergewissern Sie sich über die Sicherheit Ihrer Unterkunft.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch, siehe auch Warnung vor Betrügereien.
  • Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

In der südlichen Küstenregion ist von Mai bis Juli und von Oktober bis November Regenzeit, im Zentrum und den zentralen Nordregionen von Mitte Juli bis Oktober und von Mitte März bis Mitte Mai. Im Norden geht die Regenzeit von Juli bis November. In den Regenzeiten kann es auch in Stadtgebieten zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Schlecht befestigte Straßen und Brücken können unpassierbar werden, die Verkehrsinfrastruktur damit erheblich beeinträchtigt werden.

  • Informieren Sie sich in den Regenzeiten vor Überlandfahrten über die Wettervorhersage und den Zustand der Straßenverbindungen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt Eisenbahn- und Busverbindungen sowie Sammeltaxis.
Straßen sind insbesondere abseits der Hauptstrecken oft in einem sehr schlechten Zustand. Sie sind häufig nicht beleuchtet. Vor Überlandfahrten sollten Informationen über den Zustand der Straßenverbindung eingeholt werden, insbesondere auch dann, wenn viel Regen gefallen ist. In Abidjan und im Landesinneren gibt es weiterhin Straßenkontrollen. Es wird geraten, während der Nacht besondere Vorsicht walten zu lassen, bzw. aufgrund der erhöhten Unfall- und Überfallgefahr auf Nachtfahrten zu verzichten.

  • Unternehmen Sie Reisen über Land nur nach sorgfältiger Planung unter Beachtung der aktuellen Sicherheitslage und möglichst nicht alleine.

Führerschein

Der Internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexualität ist grundsätzlich nicht strafbar, wird gesellschaftlich aber häufig nicht akzeptiert. Schutz vor Diskriminierung gibt es in der Regel nicht. In der Rechtsprechung könnte die Vorschrift zur Erregung öffentlichen Ärgernisses jedoch gelegentlich auf Homosexualität angewendet werden.

Strafrecht

Delikte im Zusammenhang mit Drogen werden in Côte d'Ivoire sehr ernst genommen und streng bestraft. Auf Drogenhandel stehen fünf bis 20 Jahre Haft, auf Drogenbesitz und Drogenkonsum drei Monate bis fünf Jahre sowie eine Geldstrafe. Nach ivorischem Recht ist Prostitution strafbar. Die Zustände in den ivorischen Haftanstalten sind außerordentlich schwierig. Bei einer Verhaftung muss unbedingt darauf gedrängt werden, dass sofort die Botschaft benachrichtigt wird.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der CFA-Franc (XOF). Kreditkarten werden außerhalb Abidjans nur in größeren Hotels akzeptiert.

  • Führen Sie Bargeld in Euro oder US-Dollar mit.

Einreise und Zoll

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen noch mindestens sechs Monate über das Ende der beantragten Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Bei regelmäßigen Polizeikontrollen im Lande kann es mit dem vorläufigen Reisepass zu Problemen kommen, da dieser nicht so bekannt ist wie der Reisepass.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Côte d'Ivoire ein Visum, das vor der Einreise bei der Botschaft der Republik Côte d'Ivoire oder – bei vorheriger Online-Beantragung - bei Einreise beantragt werden kann.
Das Visum kann vor Ort bis zu einer Aufenthaltsdauer von max. drei Monaten gegen hohe Gebühren verlängert werden.

Visum vor der Einreise

Das Visum vor der Einreise kann persönlich bei der Botschaft von Côte d' Ivoire in Berlin beantragt werden und wird dort für eine Gebühre entsprechend der Aufenthaltsdauer zwischen 50,- und 110,- € ausgestellt.

Online-Visum (e-Visa)/Visum bei Einreise („on arrival")

Alternativ kann mindestens drei Tage vor geplanter Abreise online bei der Botschaft von Côte d' Ivoire in Berlin eine Vorab-Registrierung und Bezahlung der Gebühren erfolgen, damit bei Ankunft am Internationalen Flughafen Abidjan ein Visum erteilt wird. Der Zahlungsnachweis ist auszudrucken und bei der Flugreise mitzuführen. Nach Ankunft in Abidjan ist vor der offiziellen Passkontrolle der E-Visa-Schalter aufzusuchen.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige müssen von mindestens einem Elternteil zum Flughafen begleitet bzw. dort abgeholt werden. Besondere Formalitäten sind nicht zu beachten.

  • Führen Sie vorsichtshalber eine Einwilligungserklärung des nicht anwesenden Elternteils (mit beglaubigter Unterschrift) mit.

Einfuhrbestimmungen

Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung ist unbeschränkt möglich.
Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist jedoch nur bis zu einem Betrag möglich, der bei Einreise deklariert wurde. Daher sollte Devisen bei Einfuhr deklariert werden.
Die Ausfuhr von Landeswährung ist auf einen Wert von XOF 10.000 beschränkt.

Heimtiere

Bei der Einfuhr von Hunden und Katzen ist ein international gültiges Impfzeugnis gegen Tollwut vorzulegen sowie eine amtstierärztliche Bescheinigung - in französischer Sprache - über den Gesundheitszustand des Tieres. Diese Bescheinigung darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Seit Juni 2019 wird eine deutliche Zunahme der Gelbfieberfälle in und um Abijan gemeldet. Es besteht eine Impfpflicht für Gelbfieber (s.u.).

Impfschutz

Côte d'Ivoire ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von neun Monaten vorgeschrieben und medizinisch sinnvoll.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Während der Trockenzeit (Dezember–April) kommt es in den Ländern des „Afri­kanischen Meningitisgürtels" regelmäßig zu Meningitis-Epidemien. Als Erreger werden überwiegend Pneumokokken und Meningokokken identifiziert. Eine tetravalente Menin­gokokken-Impfung kann bei besonderer Exposition oder Langzeitaufenthalt sinnvoll sein.

Eine Pneumokokken-Impfung wird als Reiseimpfung nicht empfohlen, da die zirkulierenden Serotypen in Westafrika nicht bekannt sind und die verfügbaren Impfstoffe nur wenige Serotypen abdecken.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren treten in Côte d'Ivoire immer wieder mit Ausbrüchen auf, derzeit mit vermehrten Fällen in der Hauptstadt Abidjan. Sie werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den schwerwiegendsten Erkrankungen in Côte d'Ivoire. Im gesamten Land inklusive der Städte besteht ein hohes Malariarisiko vorrangig für die gefährliche Malaria tropica, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 

Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen, siehe Merkblatt Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Landesinneren ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. In Abidjan ist die medizinische Versorgung im Vergleich mit anderen Ländern Westafrikas recht gut. So gibt es einige gute Privatkliniken mit einem großen Spektrum an Fachärzten, in denen auch Notfalloperationen durchgeführt werden können. Planbare Operationen sollten grundsätzlich in Deutschland durchgeführt werden. Die Rechnungen müssen häufig vorab (auch in Notfällen) bezahlt werden.

Das Mitbringen von Medikamenten ist außer einer auch in Deutschland üblichen Hausapotheke nicht notwendig, es sei denn, einzelne Personen sind auf spezielle Medikamente angewiesen. Die Apotheken in Côte d'Ivoire haben ein gutes Sortiment aller wichtigen Standardmedikamente, häufig französischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt sind allerdings nicht auszuschließen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaJaJa
SchweizJaJaJa
ÖsterreichJaJaJa
DeutschlandJaJaJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.


Anmerkung zum Visum

Ein E-Visum (einmaliger und mehrmaliger Aufenthalt) ist bei der Einreise am Flughafen Félix-Houphouet-Boigny in Abidjan nach vorheriger Online-Beantragung auf snedai.com für deutsche Staatsbürger erhältlich. 

Kosten

Deutschland und Österreich

Die angegebenen Visumgebühren gelten für deutsche und österreichische Staatsbürger.

Visum: 50 € (einmalige Einreise); 110 € (mehrmalige Einreise).

E-Visum bei der Ankunft am Flughafen Félix-Houphouet-Boigny in Abidjan:

(mehrmalige Einreise, 3 Monate gültig): 73 €,


 

Schweiz

Die angegebenen Visumgebühren gelten für Schweizer Staatsbürger.

Visum: 110 € (1 bis 3 Monate gültig).

Angaben zu den Visumgebühren für andere Nationalitäten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).
 

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts-, Arbeitsvisum.

Gültigkeit

3 Monate ab Einreise.

Transit

Transitreisende, die mit dem gleichen Flugzeug oder dem nächsten Anschluss am gleichen Tag weiterfliegen, gültige Dokumente für die Weiterreise vorweisen können und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Visum.

Antrag

Persönlich beim Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Nach der Bezahlung der Visumgebühr auf www.sednai.com und dem Erhalt des Zahlungsbelegs und des Termin-Codes wird ein Termin vereinbart. 

Antrag erforderlich

Touristenvisum:
(a) Reisepass, der noch länger als sechs Monate über den Aufenthalt hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält, sowie eine Kopie des Reisepasses.
(b) 1 Antragsformular (downloadbar auf www.ambaci.de und www.snedai.ci).
(c) 1 aktuelles Passfoto (weniger als 6 Monate alt).
(d) Gelbfieberimpfbescheinigung, die mindestens 10 Tage vor der Einreise ausgestellt wurde.
(e) Adresse einer Referenzperson (z.B. Eltern, Freunde oder Arbeitgegeber).
(f) Hotel-Buchungsbestätigung.
(g) Bestätigtes Weiter- bzw. Rückreiseticket.
(h) Gebühr (online bezahlbar auf www.snedai.com). Ausgedruckten Beleg über die Bezahlung, den der Antragsteller via E-Mail erhält.
(i) Ggf. Aufenthaltserlaubnis für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(j) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung.

Privatvisum zusätzlich:
(k) Einladungsschreiben mit vollständiger Adresse der zu besuchenden Person.
(l) Von der Gemeinde in Côte d'Ivoire beglaubigte Unterkunftsbescheinigung.
(m) Kopie des Personalausweises der zu besuchenden Person oder der Wasser-/Stromrechnung

Geschäftsvisum zusätzlich:
(n) Einführungsschreiben der entsendenden Firma an die Botschaft mit Bestätigung der Kostenübernahme.
(o) Einladung der Firma in Côte d'Ivoire.

Arbeitsvisum zusätzlich:
(p) Gesundheitszeugnis.

Für die Zustellung des visierten Reisepasses ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag erforderlich.

Bearbeitungsdauer

7-10 Tage bei Ausstellung direkt in der Botschaft/Konsulat.

Schweiz: 3-7 Tage plus Postweg.

Online-Visum: Das e-Visum muss mindestens 3 Tage vor der Reise beantragt werden.

 

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Unterkunftsnachweis und Weiter- bzw. Rückflugpapiere (Flugticket, ggf. Visum für Drittland, etc.).

Gelbfieberimpfung (mind. 10 Tage alt).

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Allein reisende Minderjährige müssen von den Eltern zum Flughafen begleitet bzw. dort abgeholt werden. Besondere Formalitäten werden nicht erwartet. Eine Einwilligungserklärung des nicht anwesenden Elternteils (mit beglaubigter Unterschrift) sollte dennoch vorsichtshalber verfügbar sein.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für Staatsbürger der in der obigen Tabelle genannten Länder.


Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken4-
Malaria3-
Typhus & PolioJa-
Cholera2
Gelbfieber1

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Abidjan hingegen ist trotz Abwanderung von Fachärzten immer noch das medizinische Referenzzentrum für Westafrika, auch wenn der Standard vor allem in den öffentlichen Krankenhäusern absinkt. Französisch sprechende Fachärzte fast aller Fachrichtungen sind vorhanden. Deutsch sprechende Fachärzte sind nicht bekannt. Bei Behandlungen wird Vorkasse verlangt.

Die Mitnahme einer individuellen Reiseapotheke ist ratsam.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Die Elfenbeinküste gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Transitreisende, die den Transitraum nicht verlassen. Die Gelbfieberschutzimpfung muss mindestens 10 Tage vor Einreise durchgeführt werden. Der Nachweis wird bei der Einreise verlangt.

[2] Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist als sehr gering einzustufen. Um sich zu schützen, sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

[3] Malariarisiko ganzjährig in allen Landesteilen, einschließlich der Stadtgebiete. Die vorherrschende, gefährlichere Form Plasmodium falciparum (90 %) soll stark chloroquinresistent sein. Empfehlung: Mückenschutz und Vorbeugung durch Medikamente.

[4] Landesweit besteht eine erhöhte Gefahr für Magen- und Darminfektionen. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- oder Fischgerichte sollten nur gut durchgekocht und heiß serviert gegessen werden. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Hepatitis A. Eine Schutzimpfung wird empfohlen. Hepatitis B ist hochendemisch. Bei längeren Aufenthalten und für Kinder und Jugendliche wird auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis B empfohlen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Ausbrüche der Meningokokken-Meningitis (ACWY) können v.a. in der Trockenzeit vorkommen. Um sich zu schützen, sollte man sich impfen lassen und große Menschenansammlungen meiden.

Es besteht ein geringes Infektionsrisiko für Schlafkrankheit, die durch Mücken übertragenen wird. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zeckenbissfieber kommt landesweit vor.

Vogelgrippe

In Abidjan traten im Jahr 2006 erstmalig Fälle der Vogelgrippe (H5N1) auf. Erkrankungen beim Menschen wurden bisher nicht nachgewiesen.

Reisende sollen sich von Geflügel fernhalten und jeglichen Kontakt mit lebenden und toten Tieren meiden. Auf den Verzehr von rohen Geflügelgerichte und Eiern sollte verzichtet werden. Gut durchgekocht können Geflügelspeisen und Eier jedoch bedenkenlos genossen werden. Generell wird als Vorsichtsmaßnahme eine gründliche Reinigung der Hände mit Wasser und Seife oder auch alkoholischen Händedesinfektionslösungen empfohlen.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") in französischer Sprache verlangt.

Geld

Währung

1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes. Währungskürzel: CFA Fr, XOF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5000, 2000, 1000 CFA Fr im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen 500, 200, 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CFA Fr.

Anmerkung: [*] Der CFA Franc (XOF) wird von der Banque des Etats de l'Afrique de l'Ouest (BCEAO, Staatsbank der Westafrikanischen Staaten) herausgegeben und von den 8 Mitgliedern der Afrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA) Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo benutzt. Der von der Banque des Etats de l'Afrique Centrale (BEAC, Staatsbank der Zentralafrikanischen Staaten) herausgegebene CFA Franc (XAF) ist kein gesetzliches Zahlungsmittel in der Côte d'Ivoire. Der CFA Franc ist an den Euro gebunden.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie American Express und Mastercard werden nur in größeren Hotels akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Geldautomaten sind in Abidjan und in anderen größeren Städten vorhanden, jedoch funktionieren sie nicht immer problemlos und können am Ende des Monats leer sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in der Côte d'Ivoire in der Regel nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-11.30 bzw. 13.00 Uhr und 15.00 bis 16.30 Uhr, teils auch Sa 08.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbegrenzte Einfuhr der Landeswährung, deren Ausfuhr ist nur bis 10.000 CFA Fr gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und deklarationspflichtig ab einer Summe im Gegenwert von 1.000.000 CFA Fr, deren Ausfuhr nur bis 500.000 CFA Fr oder in Höhe der deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, erlaubt.

Geldwechsel

Fremdwährungen kann man am Flughafen sowie in Banken und Hotels umtauschen.

Währungen

EUR

XOF

Wechselkurse

EUR1 = EUR1.00
GBP1 = EUR1.19
USD1 = EUR0.96

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Französisch. Über 60 Umgangssprachen wie Attie, Agni, Baoulé, Bété, Diula, Senoufo und Yacouba werden benutzt. Am meisten ist die Umgangssprache Diula verbreitet.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2019

  • 01 Jan Neujahr
  • 22 Apr Ostermontag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 30 May Christi Himmelfahrt
  • 10 Jun Pfingstmontag
  • 07 Aug Unabhängigkeitstag
  • 15 Aug Mariä Himmelfahrt
  • 01 Nov Allerheiligen
  • 25 Dec Weihnachten

Anmerkung

(a) Gesetzliche Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden oft am folgenden Montag begangen.

(b) Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Côte d’Ivoire eingeführt werden (Personen ab 15 J.):

200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 250 g Tabak oder 100 Zigarillos;
1 Flasche Spirituosen;
1 Flasche Wein;
500 ml Eau de Toilette und 250 ml Parfüm.

Kontaktadressen

Botschaft der Republik Côte d'Ivoire

Honorargeneralkonsulat in Wien.

(+43) (01) 581 00 76.

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Neulinggasse 29/6/20

A-1030 Wien

Austria

Botschaft der Republik Côte d'Ivoire

Honoraronsulat in Zürich.

(031) 350 80 80.

http://www.acibe.org

http://www.acibe.org

Mo-Fr 08.30-15.30 Uhr.

Thormannstraße 51

CH-3005 Bern

Switzerland

Botschaft der Republik Côte d'Ivoire

Honorarkonsulate in Bad Homburg v.d.H. und Aachen.

(030) 890 69 60 und 890 69 61 03.

http://www.ambaci.de

http://www.ambaci.de

Mo-Fr 09.00-15.00 Uhr.

Schinkelstr. 10

D-14193 Berlin

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Französisch ist Hauptgeschäftssprache, in größeren Betrieben spricht das Management z. T. auch Englisch. Dolmetscher- und Übersetzerdienste sind vorhanden. Pünktlichkeit wird erwartet. Visitenkarten sollten jedem Gesprächspartner überreicht werden. Einladungen in Restaurants oder Hotels sind üblich. Safarianzug und Sommerkleid sind angemessen.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.30-18.00 Uhr, Sa 08.00- 12.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Chambre de Commerce et d'Industrie de Côte d'Ivoire (Industrie- und Handelskammer)
6 Avenue Joseph Anoma, BP 1399, CI-Abidjan 01
Tel: 20 33 16 00.
Internet: www.chamco-ci.org

Kommunikation

Telefon

Auslandsgespräche kann man nur in den größeren Städten führen, dort jedoch internationale Direktdurchwahl. Die nationale Telefongesellschaft heißt Côte d'Ivoire Telecom (Internet: http://www.citelecom.ci). Für Kartentelefone können Telefonkarten für 25.000 CFA Fr oder 50.000 CFA Fr gekauft werden.

Mobiltelefon

GSM 900 Mobilfunknetz. Betreiber umfassen Orange Cote d'Ivoire (Internet: www.orange.ci), CORA de COMSTAR (Internet: www.wwirelessintl.com) und Loteny Telecom (Internet: www.telcel.net).

Internet

Hauptanbieter umfassen Aviso, Africa On Line und Globeaccess. Internetcafés findet man in Abidjan.

Post

Luftpost nach Europa braucht etwa zwei Wochen. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.30-12.00 und 14.30-18.00 Uhr. Das nationale Postsystem wird von internationalen Kurierdiensten unterstützt.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Nationalparks

Organisierte Pauschaltouren, die man vor Ort buchen kann, bieten die Möglichkeit, das Land kennen zu lernen. Viele dieser Rundfahrten beinhalten Besuche der Nationalparks, zu denen der Parc du Banco nordwestlich von Abidjan mit 3000 Hektar äquatorialem Regenwald und der Abokouamékro in der Nähe von Yamoussoukro gehören. Besonders besuchenswert sind der Comoé im Nordosten, der größte Wildtierpark in Westafrika, in dem man Löwen, Elefanten, Leoparden, Nilpferde und Antilopen in freier Wildbahn beobachten kann, und der Taï-Nationalpark im Südwesten mit urzeitlichem Regenwald, bis zu 50 m hohen Bäumen und einer Forschungsstation für Schimpansenstudien.

Abidjan

Abidjan, Wirtschaftsmetropole und zugleich größte Stadt des Landes, wird vom Plateau,
dem Geschäftsviertel, beherrscht. Die Stadt hat sich ihr französisches
Flair aus der Kolonialzeit bewahrt und gilt als das "Paris
Westafrikas". Das ältere und traditionellere Zentrum der Stadt ist Treichville mit seinen vielen Restaurants, Bars und Nachtklubs sowie dem farbenfrohen Markt. Das Ifon-Museum
ist einen Besuch wert: die Ausstellungsstücke reichen von regionalen
Skulpturen bis zu Goldschmuck und -gewichten. Die Artefakte geben einen
Einblick in die Lebensweisen und das Kunsthandwerk der verschiedenen
Volksstämme der Elfenbeinküste. Am Ufer der Lagune sind einige Vororte
entstanden, wie z. B. Cocody (mit dem luxuriösen Komplex des Hôtel
Ivoire), Marcory und Adjamé.

Einkaufen

Überblick

Auf den Märkten kann man oft nur nach zähem Handeln vernünftige Preise erzielen. Beliebte Mitbringsel sind Wachsdrucke, Kente-Kleidung aus Ghana, Indigostoff, gewebte Tücher, Holzstatuen und Masken, Perlenhalsbänder, Ton- und Korbwaren. Im Le Cava Crafts Centre in Abidjan gibt es über 60 Geschäfte. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.30-18.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 und 14.30-17.30 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In den größeren Städten gibt es Nachtklubs. Abidjan bietet das breiteste Angebot. Man findet Theater, Spielkasinos, Diskotheken und Bars, in manchen Hotels auch traditionelle Unterhaltung.

Kulinarisches

Übersicht

Die Restaurants in Abidjan und anderen Städten bieten französische, italienische, karibische, libanesische, russische, chinesische und vietnamesische Gerichte an. In Restaurants ist Tischbedienung üblich, in Bars Tisch- oder Tresenbedienung. Immer mehr afrikanische Restaurants stellen sich auf ausländische Besucher ein. Die besten afrikanischen Restaurants findet man im Treichville-Viertel in Abidjan. Traditionell afrikanische Gerichte sind kedjenou, gekochtes Huhn mit verschiedenen Gemüsen, in Bananenblättern serviert, n'voufou, Bananen- oder Yamspüree mit Palmöl und Auberginensoße und attieké, ein Brei aus Maniokwurzeln. Getränke: Bangui (Palmwein) ist ein beliebtes Getränk.

Unterkunft

Hotels

Hotels und Restaurants in den größeren Städten sind teuer, aber man kann generell zwischen Luxusklasse, mittlerer Preislage und billigeren Unterkünften wählen. Kategorien: 1 bis 5 Sterne. In Abidjan gibt es diverse Hotels von internationalem Standard. Es empfiehlt sich immer, rechtzeitig zu buchen. Auskünfte vom Office Ivoirien du Tourisme et de l'Hôtellerie (s. Adressen).

Kultur

Religion

35-40 % Muslime, 20-30 % Christen, 25-40 % Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Die ethnische und sprachliche Vielfalt der Côte d'Ivoire ist erstaunlich, es gibt ca. 60 Volksgruppen (u. a. Akar, Kron, Nzima, Hone, Voltaic und Malinke), einige Gruppen bewohnen ganze Regionen. Mit wenigen Ausnahmen hat jeder Landesbewohner seine örtliche Muttersprache, Tradition, Familie und Gesellschaft. Französisch wird in den Schulen gelehrt und in Wirtschafts- und Regierungskreisen fast ausschließlich gesprochen. Der französische Einfluss macht sich bis zu einem gewissen Grad in allen Gesellschaftsschichten bemerkbar. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung wird überall akzeptiert, aber Badekleidung gehört an den Strand oder Swimmingpool. Krawatten werden nur zu offiziellen Anlässen erwartet. Kleine Geschenke und Souvenirs aus der Heimat des Reisenden sind gern gesehen. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden, und man sollte zu gesellschaftlichen Anlässen pünktlich erscheinen. Rauchen ist überall erlaubt. In einigen Gegenden sind Schlangen heilig. Trinkgeld: Hotels und Restaurants berechnen Bedienungsgeld, falls nicht, sind etwa 15% Trinkgeld üblich.

Klima

Beste Reisezeit

Vier Jahreszeiten im Süden: Trockenzeit Dezember - April; Regenzeit Mai - Juli. Auf die Trockenperiode von August bis September folgt eine Regenzeit von Oktober bis November. Im trockeneren Norden ist das Klima extremer: Regenzeit Mai - Oktober, Trockenzeit November - April.

Grafiken

Climate

Climate Chart
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Bilder

Ivory

Ivory Coast
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African

African wildlife in Ivory Coast
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Assouinde

Assouinde resort, Ivory Coast
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Traditional

Traditional village hut, Ivory Coast
© iStockphoto / Thinkstock