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Falkland-Inseln

Allgemeines

Hauptstadt

Port Stanley.

Geographie

Die Falkland-Inseln liegen 650 km von der Südostküste Südamerikas entfernt. Die Inselgruppe besteht aus zwei Hauptinseln und rund 200 kleinen Inselchen. Die beiden großen Inseln sind bergig im Norden und flach im Süden. Mount Usborne ist die höchste Erhebung (712 m).

Regierung

Britisches Überseegebiet seit 1837. Verfassung von 1985, letzte Änderung 1998. Parlament: Legislativrat mit 10 Mitgliedern. Das Gebiet wird als Islas Malvinas von Argentinien beansprucht.

Staatsoberhaupt

König Charles III., seit 2022, wird durch den Gouverneur Alison Blake (seit Juli 2022) vertreten.

Elektrizität

240 V, 50 Hz.

Zeitzone

Falkland Islands Summer Time: MEZ -4

Übersicht

Schiffswracks aus dem 19. Jahrhundert und eine Fülle von Unterwasser-Tierarten gehören zu den vielen Attraktionen, die den Besucher auf den Falkland-Inseln erwarten.
Die Inselgruppe ist zwar vor allem wegen des Konfliktes zwischen Großbritannien und Argentinien aus dem Jahr 1982 bekannt, doch sind sie auch ein faszinierendes und erholsames Reiseziel.
Naturliebhaber finden hier fünf verschiedene Pinguinarten sowie Wale und Seevögel vor. Die größte Pinguinkolonie der Inseln kann man bei Volunteer Point bestaunen, und auf Sea Lion Island gibt es, wie der Name vermuten lässt, zahlreiche Seelöwen.
Der größte Teil der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Stanley, über deren Hafen immer unzählige Seevögel kreisen. Schlachtfelder wie Goose Green und Pebble Island erinnern hier und da an den Militärkonflikt und sind heute touristische Sehenswürdigkeiten.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine Direktflüge zu den Falkland-Inseln.

Lufthansa (LH) fliegt in Kooperation mit LATAM (JJ) ab Frankfurt/M. via London und Sao Paulo nach Mount Pleasant und bietet Zubringerflüge aus Wien und Zürich nach Frankfurt/M. an.

Austrian Airlines (OS) verbindet in Kooperation mit LATAM (JJ) Wien über Paris und Sao Paulo mit Mount Pleasant, und British Airways (BA) fliegt ab Wien über London und Sao Paulo.

Swiss (LX) bietet ab Zürich in Kooperation mit LATAM (JJ) Flugverbindungen via Sao Paulo nach Mount Pleasant an.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Mount Pleasant: 20 Std. 35 Min.; Wien - Mount Pleasant: 23 Std. 35 Min.; Zürich - Mount Pleasant: 21 Std. 55 Min. (jeweils mit Zwischenstopps; je nach Aufenthaltsdauer können die Flugzeiten variieren).

Ausreisegebühr

Ca. 30 € (20 GBP) sind bei Abreise zu entrichten; ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren.

 

Anreise mit der Bahn

Auf den Falkland-Inseln gibt es keinen Bahnverkehr.

 

Anreise mit dem Schiff

Der Hafen von Stanley wird von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen u.a. aus Europa, Amerika und Australien angelaufen.

Kreuzfahrtschiffe

P&O Cruises und Phoenix starten ihre Kreuzfahrt-Weltreisen in europäischen Häfen und haben u.a. auch die Falkland-Inseln im Programm.

Zahlreiche Reedereien legen aus den USA, Südamerika und Australien kommend ebenfalls auf den Falkland-Inseln an.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Kleinflugzeuge (max. 8 Passagiere) des Falkland Islands Government Air Service (FIGAS) fliegen fast alle Ortschaften und Inseln an. Die Flugzeiten richten sich nach der Buchungsauslastung.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Auf den dünn besiedelten Falkland-Inseln gibt es dementsprechend nur wenige Straßen, die die Ortschaften verbinden.

Zustand der Straßen

Die Straßen in der Hauptstadt sind asphaltiert; alle anderen Inselstraßen sind zumeist recht schlecht befahrbar und reichen von gut ausgebauten Feldwegen bis zu sumpfigen Schlammbächen, für deren Befahren Allrad betriebene Fahrzeuge nötig sind.

Autovermietung

In der Hauptstadt können Fahrzeuge auch mit Allradantrieb gemietet werden. 

Taxi

Stanley verfügt über Taxis für Fahrten in der Stadt und ihrer Umgebung sowie zum Flughafen.

Fahrrad

Fahrräder können in Stanley gemietet werden.

Reisebus

Busse verkehren innerhalb der Hauptstadt, zu den Außenbezirken und zum Flughafen.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 40 km/h (25 mph);
- außerorts: 65 km/h (40 mph).

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist ausreichend; dennoch ist es empfehlenswert zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

Stanley ist eine kleine Stadt und kann gut zu Fuß erkundet werden. Es stehen aber auch Taxis zur Verfügung.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Auf den Falkland-Inseln gibt es keinen Bahnverkehr.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Zwischen New Haven auf Ostfalkland und Port Howard im Westen verkehrt mehrmals wöchentlich eine Fähre der Workboat Services Ltd. (Fahrtzeit: ca. 2 Std.). Boote für Tagesausflüge können in Stanley und in anderen Ortschaften gemietet werden.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Tue, 15 Nov 2022 15:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Tue, 15 Nov 2022 16:12:46 +0100)

Letzte Änderungen: Gesundheit

Einschließlich Britische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Insbesondere die COVID-19-Bestimmungen unterliegen laufenden Änderungen.
Wir empfehlen Ihnen:

- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Folgen Sie uns auf Twitter: AA_SicherReisen
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Flug- und Bahngesellschaften nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Aktuelles

Einreise/Brexit

Personalausweise werden seit dem 1. Oktober 2021 grundsätzlich nicht mehr als Reisedokumente (außer für die Einreise nach Gibraltar) für EU-Bürger anerkannt. Dies gilt auch für Transitreisende.

Die britische Regierung besteht für den Reiseverkehr grundsätzlich auf einem Reisepass, der mindestens für die Dauer des Aufenthalts noch gültig sein muss. In einigen Ausnahmefällen können bestimmte EU-Bürger weiterhin mit Personalausweis einreisen, siehe Einreise und Zoll: Reisedokumente.

Touristen und kurzzeitige Geschäftsreisende benötigen für eine Aufenthaltsdauer von weniger als sechs Monaten in aller Regel kein Visum. In vielen anderen Fällen ist seit 2021 ein Visum erforderlich. Einreisen für Au-Pair-Aufenthalte sind gar nicht mehr und für Praktika nur noch unter sehr eingeschränkten Bedingungen bei vorheriger Einholung eines Visums erlaubt. EU Studierende müssen dann (vorab) ein Studentenvisum beantragen, wenn der geplante Aufenthalt sechs Monate überschreitet. In diesen Fällen ist eine Einreise zum Studienantritt ohne vorheriges Visum nicht möglich und hat bereits zu Zurückweisungen an der Grenze und Rückflügen nach Deutschland geführt.

COVID-19

Angesichts der weltweiten COVID-19-Pandemie bestehen weiterhin Risiken bei internationalen Reisen, insbesondere für Personen ohne vollständigen Impfschutz. Hierzu mehr unter COVID-19.

Einreise

Bestimmungen zur Einreise ändern sich mit der Pandemielage häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich über die aktuellen Einreisebestimmungen auf den Webseiten der zuständigen britischen Vertretungen in Deutschland.

Für die Einreise kommen derzeit keine pandemiebedingten Sonderregelungen zur Anwendung.

Ausreise und Transit

 Transit durch das Vereinigte Königreich ist problemlos möglich.

Die Bestimmungen für die Weiterreise aus dem Vereinigten Königreich nach Frankreich, Belgien und die Niederlande haben sich mehrfach kurzfristig geändert. Einreisen mit dem Flugzeug oder der Autofähre in die Niederlande oder Belgien sind erlaubt.

Flugverbindungen und zum Teil auch Zugverbindungen verkehren regelmäßig. An Häfen, am Eurotunnel und an Flughäfen ist mit Wartezeiten zu rechnen.

Beschränkungen im Land

England: Eine Maskenpflicht besteht nur noch in gesundheitlichen Einrichtungen oder Pflegeheimen. Einzelheiten können der Webseite der englischen Regierung entnommen werden.

Schottland: Die Maskenpflicht wurde aufgehoben. Einzelheiten können der Webseite der schottischen Regierung entnommen werden.

Wales: Das Tragen einer Maske bleibt in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen verpflichtend; Einzelheiten können der Webseite der walisischen Regierung entnommen werden.

Nordirland: Maßnahmen, wie das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr, Geschäften oder anderen Veranstaltungsräumen werden empfohlen.
Einzelheiten können der Webseite der nordirischen Regierung entnommen werden.

Es wird weiterhin empfohlen, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln in England, Wales, Schottland und Nordirland einzuhalten.

Besonderheiten auf den Kanalinseln, der Isle of Man, in Gibraltar und in den Überseegebieten

Guernsey/Alderney: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.

Jersey: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.

Isle of Man: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.

Gibraltar: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.

Einreisen nach Anguilla sind möglich. Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden. Weitere Informationen bietet die Regierung von Anguilla.

Die Einreise nach Bermuda ist für Besucher ab 18 Jahren grundsätzlich nur mit vollständigem Impfnachweis unter Einschränkungen möglich. Reisende müssen maximal 72 Stunden vor Einreise nach Bermuda eine Einreiseerlaubnis einholen. Verpflichtende Corona-Tests werden bei Einreise und erneut vier und zehn Tage nach Einreise durchgeführt. Weitere Informationen bietet die Regierung von Bermuda.

Die Einreise auf die britischen Jungferninseln (British Virgin Islands) ist unter Einschränkungen möglich. Ungeimpfte/nicht vollständig Geimpfte müssen sich online im BVI Portal anmelden. Weitere Informationen bieten die Regierung der British Virgin Islands und die britische Regierung.

Die Einreise auf die Kaimaninseln (Cayman Islands) ist für vollständig geimpfte Touristen möglich. Die Einreise unterliegt Beschränkungen. Weitere Informationen bieten die Regierung der Cayman Islands und die britische Regierung.

Die Einreise nach Montserrat ist für touristische Zwecke gestattet. Weitere Informationen bieten die Regierung von Montserrat und die britische Regierung.

Die Einreise auf die Turks & Caicos Islands ist für vollständig geimpfte Touristen möglich. Weitere Informationen zur Einreise bieten Regierung der Turks & Caicos Islands und die britische Regierung.

Reisen nach St. Helena & Dependencies sind möglich. Ein innerhalb von 72 Stunden vor Einreise erhaltenes negatives COVID-19-Testergebnis sowie eine Quarantäne nach Einreise sind erforderlich. Weitere Informationen bieten die Regierung von St. Helena und die britische Regierung.

Empfehlungen

  • Informieren Sie sich zur Einreise nach Großbritannien und Nordirland immer aktuell bei den zuständigen britischen Vertretungen in Deutschland.
  • Informieren Sie sich stets über aktuelle Maßnahmen in EnglandWales, Schottland und Nordirland.
  • Beachten Sie das umfangreiche Informationsangebot der deutschen Vertretungen im Vereinigten Königreich.
  • Informieren Sie sich vor Reiseantritt über Drittstaaten genau über die geltenden Bestimmungen für Einreisen aus dem Vereinigten Königreich (siehe z.B. Hinweise von den Niederlanden, Belgien und Frankreich) und rechnen Sie mit ggf. längeren Wartezeiten.
  • Erkundigen Sie sich unbedingt bei Ihrer Fluggesellschaft über aktuelle Beförderungsbedingungen, die benötigen Testnachweise und über mögliche Änderungen im Flugplan.

 

Sicherheit

Terrorismus

In Großbritannien wurden einzelne terroristische Anschläge mit Todesopfern und Verletzten verübt, zuletzt Mitte November 2021 in Liverpool, Anfang Februar 2020 in London, Ende November 2019 erneut auf der London Bridge in London, im September 2017 in der U-Bahn-Station Parsons Green, Anfang Juni 2017 auf der London Bridge und in Borough Market und im Mai 2017 in Manchester.

Für Bedrohungslagen wegen Terrorismus gilt für das ganze Vereinigte Königreich die Stufe drei (von fünf) „Substantial". Informationen zu den Warnstufen bietet das Joint Terrorism Analysis Centre/Security Service (MI5).

Die britischen Behörden rufen dazu auf, gegenüber der Terrorgefahr wachsam zu sein, insbesondere auf verdächtige Taschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auf andere mögliche Anzeichen terroristischer Handlungen zu achten.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Für Auskünfte über Sicherheitsvorkehrungen wenden Sie sich an das Home Office, Tel. +44 20 7035 4848 sowie an das Terrorism-National-Emergency.
  • Zur aktuellen Lage in Bezug auf Nordirland wenden Sie sich an die Police Service of Northern Ireland (PSNI), Tel. +44 845 600 8000.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Nordirland ist das Aufflammen lokaler Gewalt insbesondere während der „Marching Season" von Mitte Juni bis Mitte August, mit gewaltsamen Auseinandersetzungen von rivalisierenden paramilitärischen Gruppen und mit Sicherheitskräften, möglich.

  • Verhalten Sie sich umsichtig.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.

Kriminalität

In Großstädten und dort insbesondere an bei Touristen beliebten Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, vereinzelt auch zu Gewaltdelikten. In einzelnen Vierteln von Großstädten, aber insbesondere auch in den Britischen Überseegebieten kann die Kriminalität und Gewaltbereitschaft erheblich variieren.

  • Beachten Sie die hilfreichen Tipps der British Transport Police gegen u.a. Taschendiebe.
  • Erkundigen Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel nach der Sicherheit von Vierteln, die Sie nicht kennen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen, nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Das Klima auf dem Festland ist gemäßigt, in den Überseegebieten tropisch bzw. subtropisch.
Auf dem Festland können extreme Wetterlagen mit Stürmen und Starkregen nicht ausgeschlossen werden.

Im Nordatlantik und insbesondere in der Karibik ist von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Auf Bermuda, den Britischen Jungferninseln, den Turks & Caicos Inseln, auf Montserrat und Anguilla kann es dann zu schweren Wirbelstürmen und in der Folge zu erheblichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Ausfall von Strom- und Kommunikationsnetzen kommen.

Einige Britische Überseegebiete wie insbesondere St. Helena und Montserrat liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretungen für die Britischen Überseegebiete

Die Deutsche Botschaft London ist zwar die zuständige diplomatische Vertretung auch für die Überseegebiete des Vereinigten Königreichs, nimmt dafür aber keine konsularischen Aufgaben wahr.
Für Anguilla, British Virgin Islands und Montserrat ist die Deutsche Botschaft in Port-of-Spain/Trinidad und Tobago konsularisch zuständig. In Tortola, British Virgin Islands, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Bermuda ist das Deutsche Generalkonsulat in New York/USA konsularisch zuständig. In Hamilton, Bermuda, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Cayman Islands und Turks & Caicos Islands ist die Deutsche Botschaft in Kingston/Jamaika konsularisch zuständig.
Für St. Helena & Dependencies ist das Deutsche Generalkonsulat in Kapstadt/Südafrika konsularisch zuständig.

Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Es gibt ein enges Inlandsflugnetz, Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in London U-Bahnen. Das Verkehrsnetz von Britischen Überseegebieten besteht in der Regel aus Busverbindungen und Taxis.

Informationen zum Autofahren in Großbritannien bietet Find-Your-Great-Britain.
Es herrscht Linksverkehr. Stellen Sie bei Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug sicher, dass Scheinwerfer hierfür eingestellt sind bzw. entsprechend abgeklebt werden.
Die Promillegrenze beträgt 0,8, in Schottland 0,5.

Vorfahrtsregelungen sind üblicherweise beschildert mit STOP oder GIVE WAY oder entsprechend markiert, wobei eine doppelte, weiße Querlinie STOP bedeutet, eine doppelte, unterbrochene Linke verlangt langsames Heranfahren.

An wenigen Kreuzungen ohne Regelung mit Zeichen haben die Hauptstraßen Vorrang, ggf. gilt die Verständigung unter Verkehrsteilnehmern zur Reihenfolge des Weiterfahrens.
Im Kreisverkehr hat der von rechts kommende Verkehr Vorfahrt, sofern nichts anderes markiert ist, es sollte so frühzeitig wie möglich in die richtige Spur eingefädelt werden. Blinkzeichen werden schon beim Einfahren entsprechend der gewünschten Fahrtrichtung gesetzt.
Gelbe Markierungen am Fahrbandrand bedeuten Parkverbot, rote Halteverbot, eine durchgezogene rote Doppellinie absolutes Halte- und Parkverbot.

Umweltzonen - (Ultra) Low Emission Zone

Bei Fahrten in den Großraum London müssen größere Fahrzeuge (wie z.B. Wohnmobile, Minibusse oder Pickups) die erforderlichen Emissionsstandards für die Niedrigemissionszone (Low Emission Zone, LEZ) erfüllen. Um dies festzustellen, ist eine vorherige Registrierung des Fahrzeugs bei der für die LEZ zuständigen Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) notwendig. Dies sollte zehn Tage vor Einreise erfolgen. Bei Verstößen drohen erhebliche Geldbußen. Ausführliche Informationen erteilt die TfL.

Die LEZ (Niedrigemissionszone) in London wurde in die ULEZ (Ultra Low Emission Zone) umbenannt und betrifft noch mehr Fahrzeuggruppen als die LEZ. Ab 25. Oktober 2021 wird die Zone auf den Großraum London ausgeweitet.

Versicherungsnachweis

Autoreisende müssen für Fahrten in das Vereinigte Königreich eine Grüne Versicherungskarte als Nachweis ihrer Versicherungsdeckung mitführen. Reisende sollten vor Abreise prüfen, ob ihre Kfz-Versicherung das Gebiet des Vereinigten Königreichs abdeckt..

Führerschein

Der deutsche Führerschein ist im Vereinigten Königreich gültig. Ein internationaler Führerschein ist aktuell nicht erforderlich.

Darüber hinaus können Inhaber eines deutschen Führerscheins mit ständigem Wohnsitz im Vereinigten Königreich ihren Führerschein umtauschen, ohne dass eine erneute Fahrprüfung erforderlich ist. Der deutsche Führerschein kann genutzt werden, so lange er gültig ist. Die britischen Regelungen sehen eine Erneuerung/Verlängerung des Führerscheins im Alter von 70 Jahren oder drei Jahre nach Wohnsitznahme des Inhabers in Großbritannien - je nachdem welcher Zeitpunkt der spätere ist - vor. Weitere Informationen können auf der Webseite der „Driver and Vehicle Licensing Agency" (DVLA) nachgelesen werden.

LGBTIQ

Homosexualität ist im Vereinigten Königreich nicht strafbar und wird von der Gesellschaft weitgehend akzeptiert.
Auch in den britischen Überseegebieten sind homosexuelle Handlungen nicht mehr strafbar. Allerdings sind die LGBTIQ-Rechte, der Schutz gegen Diskriminierung und die Akzeptanz in der Bevölkerung noch nicht vergleichbar mit dem auf das Festland des Vereinigten Königreichs.

Rechtliche Besonderheiten

Waffen

Im Vereinigten Königreich ist das Mitführen folgender Waffen, die in Deutschland legal erworben werden können, verboten: CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Schreckschusspistolen, Messer mit feststehender Klinge oder Schnappmesser mit Klingen länger als sieben cm.

Die Einfuhr von Messern, die offensichtlich Angriffswaffen sind, ist grundsätzlich nicht erlaubt. Näheres kann unter Bestimmungen zum Mitführen von Messern und unter Bestimmungen und Beschränkungen zur Einfuhr von Schusswaffen, Messern, Schwertern und anderen Angriffswaffen eingesehen werden.

Wird bei einer Überprüfung, auch bei der Sicherheitskontrolle vor der Ausreise auf einem britischen Flughafen, der Besitz verbotener Waffen festgestellt, ist mit der sofortigen Festnahme zu rechnen. Eine Gerichtsverhandlung und die Verurteilung zu einer empfindlichen Geld- oder sogar zu einer Haftstrafe sind in der Regel die Folge.
Von den Verboten sind bestimmte Waffen und kleinere Personenkreise ausgenommen.

  • Wenn Sie mit einer Waffe oder mit Streumunition in das Vereinigte Königreich reisen möchten, sollten Sie sich unbedingt bei der britischen Botschaft oder bei einem der britischen Generalkonsulate in Deutschland erkundigen, selbst wenn Sie im Besitz eines deutschen Waffenscheins sind.

Beihilfe zu illegaler Einreise

Beihilfe zu illegaler Einreise ist im Vereinigten Königreich mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren sowie einem Bußgeld („civil penalty") von 2.000 GBP pro illegal Einreisendem belegt.

  • Seien Sie bei der Mitnahme von Anhaltern besonders vorsichtig und vergewissern Sie sich eines Aufenthaltstitels.

Drogen

Einfuhr und Besitz von Drogen sind strafbar.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist das britische Pfund Sterling (GBP). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich. FAQs für Verbraucher zum Brexit bietet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen BaFin.

Einreise und Zoll

Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise in das Vereinigte Königreich ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein, Ausnahme: Gibraltar
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:

Benutzen Sie keine Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet waren. Selbst wenn sie inzwischen wieder als aufgefunden gemeldet wurden, führt dies nicht automatisch zu einer Löschung des Verlusteintrags in der Interpol-Datenbank. Es kommt daher immer wieder vor, dass die britische Grenzpolizei solche Ausweisdokumente einzieht.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab.

Die britische Regierung besteht für den Reiseverkehr grundsätzlich auf einen Reisepass, der beim Grenzübertritt noch gültig sein muss. Jedoch erkennt die britische Regierung bestimmte Ausnahmetatbestände an. So können diejenigen EU-Bürger, die ihren Aufenthalt bzw. ihre bisherigen Rechte als EU-Bürger im Vereinigten Königreich über einen sog. Pre-Settled oder Settled Status (britischer Aufenthaltsnachweis) gesichert haben, weiterhin mit Personalausweis die Grenze überqueren. Soweit in diesen Fällen beim Grenzübertritt der Personalausweis (und nicht der Reisepass) genutzt wird, empfiehlt sich zwecks Vereinfachung des Datenabgleichs durch die britische Grenzpolizei, dass Personalausweis und digitaler Nachweis des Aufenthaltsstatus verknüpft sind. Für diese Fälle sollten also beim digitalen Aufenthaltsstatus auch die Personalausweisdaten hinterlegt werden. Deutsche Staatsangehörige benötigen nach dem 1. Januar 2021 für Besuchs- und Geschäftsreisen von längstens 180 Tagen kein Visum. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der britischen Regierung.

Einreisebestimmungen für die Britischen Überseegebiete Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands, Montserrat, St. Helena & Dependencies und Turks & Caicos Islands

Anguilla

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Bermuda

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bis zum Ende der Reise gültig sein.

Visum

Für Touristen oder Geschäftsreisende ist ein Einreisevisum für deutsche Staatsangehörige nicht erforderlich. Aufenthaltsdauer: maximal 21 Tage, Verlängerung ist beim Department of Immigration zu beantragen.

Eine Arbeitsaufnahme für Touristen bzw. Geschäftsbesucher ohne Arbeitserlaubnis ist strikt untersagt.

Bei Einreise müssen ein Round-Trip Ticket, eine Hotel- oder Host-Adresse sowie Immigrations- und Zollformulare vorgelegt werden, die im Flugzeug nach Bermuda ausgehändigt werden.

British Virgin Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Cayman Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich.
Die Beamten der Einwanderungsbehörde überprüfen bei Bedarf bei Einreise den Nachweis von ausreichenden finanziellen Mitteln und Vorliegen eines Rück- oder Weiterflugtickets.

Eine Verlängerung des Aufenthaltstitels nach Einreise vor Ort ist grundsätzlich möglich und kann direkt bei der zuständigen Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Montserrat

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage von Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

St. Helena & Dependencies

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Nein
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich. Bei Einreise wird ein "Visitor's pass", gültig für drei Monate, ausgestellt.

Der Nachweis einer gültigen Krankenversicherung bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden ist erforderlich.

Turks & Caicos Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Ein Weiter- oder Rückflugticket muss vorgelegt werden.

Der Aufenthalt kann bei der Einwanderungsbehörde (Immigration) auf max. 60 Tage verlängert werden.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.
Erwachsene, die zusammen mit Minderjährigen reisen, deren Zugehörigkeit nicht aus den Reisepässen hervorgeht (z.B. Pflegekinder mit abweichendem Familiennamen), sollten mit Dokumenten ihre Berechtigung belegen können.

Ein- bzw. Ausreise in die Überseegebiete über die USA

Bei Ein- und Ausreise in die britischen Überseegebiete über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten. Der vorläufige Reisepass und der Kinderreisepass sind nicht für das US-amerikanische Visa-Waiver-Programm zugelassen. Bei einer Reise über die USA wird in diesen Fällen ein Visum benötigt.

Einfuhrbestimmungen

Seit dem 1. Januar 2021 gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr der EU-Zollunion an. Ab diesem Zeitpunkt gelten die im Unionsrecht vorgesehen Zollförmlichkeiten für alle Waren, die

  • aus dem Vereinigten Königreich in das Zollgebiet der Union oder
  • aus dem Zollgebiet der Union in das Vereinigte Königreich verbracht werden.

Zollrechtliche Informationen bietet der deutsche Zoll zum Brexit.

Pflanzen und Lebensmittel

Zur Einfuhr von größeren Mengen von Pflanzen und Saaten muss ein Zertifikat vorgelegt werden. Weitere Informationen stellt die britische Regierung bereit.

Medikamente

Die Mitnahme von Medikamenten auf Urlaubsreisen in das Vereinigte Königreich ist grundsätzlich möglich. Es wird geraten, einen Begleitbrief des verschreibenden Arztes mit sich zu führen. Dieser sollte insbesondere enthalten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Beginn und Ende der Reise, Liste der mitgeführten Medikamente (einschließlich Dosierung und Gesamtmenge). Weitere Informationen stellt die britische Regierung bereit.

Heimtiere

Für alle Einreisen in das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland muss ein EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Dieser Ausweis dient dem Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Ein Musterausweis sowie weitergehende Informationen sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhältlich.

Es ist wichtig die Reihenfolge zu beachten:

  • Mikrochip
  • Tollwutimpfung: die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise stattgefunden haben, regelmäßige Boosterimpfungen werden anerkannt, solange sie im geforderten Intervall stattgefunden haben.
  • Bei Hunden: Bandwurmbehandlung nicht weniger als 24 Std und nicht früher als 120 Std (fünf Tage) vor Einreise.

Alle Schritte müssen in einem EU Heimtierausweis eingetragen sein. Für die Rückreise in die EU bedarf es lediglich des in der EU ausgestellten Heimtierausweises. Für die Rückreise in die EU ist somit kein gesondertes Gesundheitszeugnis (AHC) aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland erforderlich.

Die genauen Bestimmungen und ggf. noch weitere Neuregelungen können auf dieser Webseite nachgelesen werden.

Gesundheit

Aktuelles

COVID-19

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

  • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.
  • Lassen Sie sich gemäß der aktuellen STIKO Empfehlung und den Bestimmungen des Gastlandes gegen COVID-19 impfen.

Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland in das Vereinigte Königreich (und auch Gibraltar) sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Im Vereinigten Königreich gehört die Impfung gegen Meningokokken C wie in Deutschland zum Standardimpfprogramm für Kinder. Sie wird darüber hinaus auch bis zum 24. Lebensjahr für Schüler und Studenten empfohlen. Dieser Personenkreis sollte deshalb für einen Langzeitaufenthalt eine Schutzimpfung entsprechend der Empfehlung des Vereinigten Königreichs erhalten, siehe GOV.UK/department-of-health-and-social-care.

Eine Impfung gegen die Frühsommerenzephalitis FSME ist nicht erforderlich.

Medizinische Hinweise für die Falklandinseln, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha

  • Es bestehen keine internationalen Impfvorschriften. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Medizinische Hinweise für die Karibik: Anguilla, Bermuda, Montserrat, die Britischen Jungferninseln (British Virgin Islands), die Kaiman-Inseln (Cayman Islands) und die Turks & Caicos Inseln.

Impfschutz

Reisende nach Montserrat müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen, wenn sie älter als ein Jahr sind, und aus einem Gelbfieberendemiegebiet einreisen oder sich im Transit in einen Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen.
Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Ein Malariarisiko besteht derzeit nicht. Importierte Malariafälle werden aber beobachtet.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Tollwut (Rabies)

Die Inseln gelten als tollwutfrei. Da dies aber nicht für alle karibischen Nachbarinseln gilt, sollte bei allen Bissverletzungen durch Tiere (auch Fledermäuse) ein Arzt aufgesucht werden.

Medizinische Hinweise für das Britische Territorium im Indischen Ozean (Chagos-Archipel) und die Pitcairninseln.

Reisende auf die Pitcairn Inseln müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen, wenn sie älter als ein Jahr sind oder aus einem Gelbfieberendemiegebiet einreisen. Für beide Territorien gilt:

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Andere

Bitte beachten Sie bei Reisen in das Chagos-Archipel und die Pitcairninseln ebenfalls die Abschnitte Dengue-, Chikungunya-Fieber, Malaria, HIV/AIDS und Durchfallerkrankungen (s.o.).

Medizinische Versorgung

Von deutschen gesetzlichen Krankenkassen ausgestellte Europäische Krankenversicherungskarten (EHICs) sowie Provisorische Ersatzbescheinigungen (PEBs) können bei vorübergehenden Aufenthalten im Vereinigten Königreich im bisherigen Format weiterhin eingesetzt werden. Besucher und Touristen haben mit einer EHIC wie bisher Anspruch auf medizinisch notwendige Behandlungen beim NHS.

Die medizinische Versorgung in den britischen Überseegebieten ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, im regionalen Vergleich jedoch gut. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen sollten sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in die Überseegebiete bewusst sein.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.

  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.

  • Lassen Sie sich vor einer Reise in die Überseegebiete durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Kreuzschifffahrtspassagiere, die innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft mit dem Kreuzschiff weiterreisen, benötigen kein Visum.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen:

EU-Länder und Schweiz.

Kosten

Die Gebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz besitzen.

 

120 € (ein- und mehrmalige Einreise, bis 6 Monate gültig),

451 € (mehrmalige Einreise, 1-2 Jahre gültig),

 

Transitvisum: 42 € (im Transitbereich), 77 € (außerhalb des Transitbereichs).

 

Zusätzliche Nutzungsgebühr der Teleperformance Ltd.-Visum-Antragszentren: 142 € (Die Gebühr muss in Euro entrichtet werden.) 

 

Gültigkeit

Bei Visumpflicht 6 Monate ab Ausstellung für Aufenthalte von bis zu 4 Monaten.

Antrag

Zunächst muss ein Account bei GOV.UK eingerichtet werden. Über den GOV.UK-Account lässt man sich für die Beantragung eines Visums registrieren, füllt online das Beantragungsformular für das Visum aus, bezahlt die Visum-Gebühr und vereinbart einen persönlichen Interview-Termin. Danach wird die Beantragung des Visums beim zuständigen TSL-Contact-Visa Application Centre in Düsseldorf, Berlin, München, Genf, Zürich oder in Wien eingereicht. Postalische Antragstellung ist nicht möglich.

Antrag erforderlich

(a) 1 online ausgefülltes und ausgedrucktes Antragsformular.

(b) 1 aktuelles Passfoto (4,5 x 3,5 cm) in Farbe.

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(d) Bestätigung des Reisebüros über gebuchte Hin- und Rückreise.

(e) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankbescheinigung)

(f) Nachweis über Zweck der Reise (Bescheinigung des Reisebüros bei Pauschalreise, Einladungsschreiben der Verwandten oder Freunde bei Privatbesuch).

(g) Gebühr (Nachweis über online erfolgte Bezahlung).

(h) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland/Österreich/Schweiz, der noch mindestens zwei Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

(i) Arbeitsnachweis, Immatrikulationsbescheinung etc.

(j) Ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Reisende müssen über genügend Geldmittel für die Übernachtung während des Aufenthalts und zusätzlich über 15 £ oder 30 US$ pro Aufenthaltstag verfügen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Ausreisegenehmigung

Gebühr bei Abreise: 20 £ oder Gegenwert in US$ (ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren).

 

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 30 Tagen:

EU-Länder und Schweiz.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken2-
MalariaNein-
Typhus & Polio1-
CholeraNein
GelbfieberNein

Übersicht

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung, eine zuverlässige Reiserückholversicherung sowie eine Versicherung für die Bergung aus der Luft sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.
[2] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Schutzimpfungen gegen Hepatitis A, gegen Hepatitis B bei Langzeitaufenthalten und bei Kindern und Jugendlichen werden empfohlen.

Tollwut kommt vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Geld

Währung

1 Falkland Islands Pound = 100 Pence. Währungskürzel: FI£, FKP (ISO-Code). Britische Banknoten und Münzen sind gültige Zahlungsmittel. Banknoten gibt es in den Werten von 50, 20, 10 und 5 FI£; Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 FI£ sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Pence.

Kreditkarten

Visa und Mastercard werden generell akzeptiert, American Express und Diners Club nur teilweise. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Geldautomaten sind nicht vorhanden. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden auf den Falkland-Inseln in der Regel nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-15.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Es bestehen keine Beschränkungen bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei der Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Gegenwert von 10.000 € (alle Zahlungsmittel).

Geldwechsel

In Stanley stehen Banken und Wechselstuben zur Verfügung, in denen die gängigsten Fremdwährungen getauscht werden können.
Außerhalb des Gebietes der Falkland-Inseln können die Falkland Pounds nur schwer in andere Währungen gewechselt werden.

Währungen

GBP

£

Wechselkurse

EUR1 = GBP0.84
GBP1 = GBP1.00
USD1 = GBP0.81

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Englisch.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2022

  • 01 Jan Neujahr
  • 15 Apr Karfreitag
  • 21 Apr Geburtstag der Königin
  • 14 Jun Befreiungstag
  • 03 Oct Frühlingsfeiertag
  • 08 Dec Tag der Schlacht
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei in die Falkland-Inseln eingeführt werden:
200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak (Personen ab 18 J.);
1 l alkoholische Getränke über 22 % oder 2 l bis zu 22 % / 2 l Schaumwein oder Wein und 10 l Bier (Personen ab 18 J.).

5 kg Lebensmittel, sofern diese auf der Liste der erlaubten Lebensmittel stehen und bei der Einfuhr deklariert wurden.

12 Eier, die mit dem britischen Löwen gestempelt sind.

Importbestimmungen

Einfuhrgenehmigungen werden für Waffen, Munition sowie für bestimmte Fleischwaren, Molkereierzeugnisse, Geflügelprodukte und Pflanzen benötigt.

Verbotene Importe

Drogen, pornographische Erzeugnisse und Fälschungen aller Art.

Kontaktadressen

Falkland Islands Government Office

Anmerkung
Die Falkland-Inseln werden von den britischen Botschaften vertreten (Kontaktadressen s. Großbritannien).

+44 (0)20 72 22 25 42.

http://www.falklands.gov.fk

http://www.falklands.gov.fk

14 Broadway, Falkland House

London

SW1H 0BH

United Kingdom

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Termine sollten im Voraus vereinbart werden, Pünktlichkeit wird erwartet. Englischkenntnisse sind unerlässlich.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 08.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Falkland Islands Development Corporation (FIDC)
PO Box 580, Shackleton House, Stanley, Falklandinseln
Tel. +500 (0)2 72 11.
Website: www.fidc.co.fk

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst. Cable & Wireless (Internet: www.cwfi.co.fk) vermittelt über Satellit Telefonverbindungen von den Inseln. In Stanley gibt es Kartentelefone. Telefonkarten sind in den Cable & Wireless-Büros erhältlich, die Mo-Fr von 08.00- 12.00 Uhr und 13.15-16.15 Uhr geöffnet haben.

Mobiltelefon

Derzeit besteht kein Mobilfunknetz auf den Falkland-Inseln.

Internet

In Stanley gibt es ein Internetcafé. Die Hauptinternetanbieter sind U-Net und Cable & Wireless plc.

Post

Luftpost nach Europa benötigt ca. 4-7 Tage.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Kriegsschauplätze

Einige Besucher kommen auf die Inseln, um vor Ort die Kriegsschauplätze des Falklandkrieges zwischen Großbritannien und Argentinien zu erkunden. Kampfhandlungen fanden unter anderem an folgenden Orten statt: Goose Green, San Carlos, Fitzroy, Pebble Island, Mount Tumbledown und Stanley. Außerdem kann man Soldatenfriedhöfe, Gedenkstätten und Kriegsmuseen besichtigen.

Die Küsten

Bei gutem Wetter kann man Wracks erkunden. In Stanley und Darwin liegen Segel- und Stahlschiffe, die teilweise noch zur Lagerung benutzt werden. Stanley war einst ein sicherer Ankerplatz für Walfänger und Handelsschiffe, die um das berüchtigte Kap Hoorn segelten. Bei günstigen Wetterbedingungen kann man ebenfalls zu einigen Wracks hinabtauchen. Auf manchen Inseln brüten Pinguine, Albatrosse und andere Meeresvögel. Auch Delfine und Wale können beobachtet werden. Im Winter erreichen die Wellen, die man hier Grey Beards (»Graubärte«) nennt, erstaunliche Höhen.

Das Binnenland

Hier können Besucher in vollkommener Abgeschiedenheit Wanderungen oder Ausritte unternehmen. Zum Angeln ist eine Lizenz erforderlich. Diese ist auf dem Postamt in Stanley erhältlich.

Einkaufen

Überblick

Die angebotenen Waren sind recht teuer, da fast alles importiert werden muss. Kleinere Luxusartikel sind aber oft preiswert. Die Briefmarken der Falkland-Inseln haben Sammlerwert, man erhält sie im Philatelic Bureau. Die Home Industries Cooperative verkauft schöne Wollsachen. Fotografen sollten genügend Filme mitführen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 08.00-12.00 und 13.00-17.00 Uhr; manche Geschäfte haben bis 20.00 Uhr geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

In Stanley gibt es Kneipen, Cafés und Restaurants. Die verschiedenen Klubs und Vereine sind auch Besuchern zugänglich.

Kulinarisches

Übersicht

Im Allgemeinen überwiegt britische Hausmannskost wie z. B. die berühmten Camp-Breakfasts (reichhaltiges Frühstück der Farmer). Zahlreiche Rezepte werden seit Generationen weitergereicht und verfeinert. Nach dem Essen gibt es meist Smoko (Tee oder Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen oder Keksen). Zu den lokalen Spezialitäten zählen Lamm, Hammel, Rind, Lachsforelle und Meeräsche sowie Gemüse aus dem Eigenanbau.

Kultur

Religion

Protestanten.

Soziale Verhaltensregeln


Die Lebensart auf den Falkland-Inseln erinnert an kleine, abgeschiedene englische oder schottische Dörfer. Der Tourismus hat zugenommen, und die Inselbewohner genießen die zusätzlichen Einrichtungen, die die Anwesenheit der britische Truppen mit sich gebracht hat. Trinkgeld: 10% sind angemessen, wenn die Rechnung noch kein Bedienungsgeld enthält. Taxifahrer erwarten Trinkgeld.

Klima

Beste Reisezeit

Gemäßigtes Klima mit milden Wintern und kühlen Sommern. Antarktische Strömungen beeinflussen die Wassertemperatur.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Stanley

Stanley Cathedral, Falkland Islands
© iStockphoto / Thinkstock

Penguins

Penguins in the Falkland Islands
© iStockphoto / Thinkstock

Corral

Corral of sheep, Port Stanley, Falkland Islands
© Brand X Pictures / Thinkstock

Penguins

Penguins in the Falkland Islands
© 123rf.com