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Dominikanische Republik

Allgemeines

Hauptstadt

Santo Domingo.

Geographie

Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik und teilt sich die Insel Hispaniola mit Haiti. Die Landschaft ist waldreich und bergig mit fruchtbaren Tälern und Ebenen. An den Küsten im Norden, Südosten und Osten liegen ausgezeichnete Strände, die teilweise von Bergen umgeben sind. Der Pico Duarte ist mit 3175 m der höchste Berg der Antillen.

Regierung

Präsidialrepublik seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1994. Zweikammerparlament (Congreso de la República), bestehend aus Abgeordnetenhaus (150 Mitglieder) und Senat (32 Mitglieder). Unabhängig seit 1844 (ehemals zu Haiti).

Staatsoberhaupt

Staatsoberhaupt und Regierungschef ist Danilo Medina, seit August 2012.

Elektrizität

110 V, 60 Hz; zweipolige Flachstecker. Adapter und Transformator erforderlich.

Zeitzone

Atlantic Standard Time: MEZ -5

Übersicht

Die Dominikanische Republik, das geografisch vielseitigste Land der Karibik, präsentiert dem Besucher tropischen Regenwald, alpine Gebirgsketten, Mangrovensümpfe und sogar Wüstengebiete.
Diese Geschenke der Natur ermöglichen ausgezeichnete Abenteuersport- und Ökotourismus-Angebote, und vor allem Mountainbiker, Trekkingfans und Wassersport-Enthusiasten werden sich hier ausgiebig betätigen können.
Die Dominikanische Republik – diese aufregende Mischung aus karibischern Rhythmen, amerikanischen Einflüssen und europäischen Vorfahren – definiert sich durch seine leidenschaftliche Liebe zu Baseball ebenso wie durch seine etwas verblichene koloniale Vergangenheit.
Aber während die meisten internationalen Touristen hier lediglich ihren Urlaub in Hotelanlagen an den von Palmen gesäumten Stränden der Nord- und Ostküste verbringen, hat das Land viel mehr zu bieten. Die Zona Colonial der Hauptstadt Santo Domingo bietet zum Beispiel viele architektonische Leckerbissen und ist ein guter Startpunkt für kulturell interessierte Besucher. Laute Musik muss man schon lieben, denn mitreißende Merengue- und Bachatamusik ist überall in Santo Domingo zu hören.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Air France (AF) verbindet Deutschland, Österreich und die Schweiz via Paris mit Santo Domingo; Iberia (IB) fliegt ab Frankfurt/M. via Madrid. 

Condor (DE) fliegt ab Düsseldorf und München nach Punta Cana.

Anmerkung zur Anreise mit dem Flugzeug

Flugtickets, die in der Dominikanischen Republik gekauft werden, sind hoch besteuert.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Santo Domingo: 10 Std. 20 Min. (nonstop) sowie ab 13 Std. (mit Zwischenstopp).

Jeweils mit Zwischenstopp: Zürich - Santo Domingo: ab 12 Std. 20 Min.; Wien - Santo Domingo: ab 12 Std. 40 Min. (Reisezeiten variieren je nach Länge der Zwischenstopps).

Ausreisegebühr

Die Flughafensteuer beträgt für ausreisende Passagiere ca. 17,50 € (20 US$) pro Person und in Abhängigkeit von der Länge des Aufenthalts. Transitpassagiere und Kinder unter zwei Jahren sind hiervon befreit. Bei den meisten Fluggesellschaften ist diese Steuer bereits im Flugpreis enthalten.

Anreise mit dem Pkw

Maut: Auf der Insel gibt es mautpflichtige Straßen. Die Maut kann entweder bar bezahlt werden oder über das elektronische Bezahlsystem Paso Rápido.

Fernbusse: Das Busunternehmen Caribe Tours verbindet die Dominikanische Republik mit Haiti.

 

Anreise mit dem Schiff

Häfen, die von Kreuzfahrtschiffen aus Europa und den USA angelaufen werden, sind La Romana, Punta Cana, Samaná, Amber Cove, Santo Domingo sowie Catalina Island.

Kreuzfahrtschiffe

AIDA läuft auf ihrer in Hamburg startenden Kreuzfahrt-Weltreise La Romana an.

Außerdem legen Reedereien wie Costa, TUI Cruises, Holland America Line und Phoenix auf ihren Kreuzfahrten aus verschiedenen europäischen Ländern in der Dominikanischen Republik an.

Fähranbieter

Fähren von Ferries del Caribe verbinden mehrmals wöchentlich Santo Domingo mit San Juan auf Puerto Rico (Fahrtzeit: ca. 13 Std.).

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

SAP bietet Charterverbindungen zwischen sämtlichen Inlandflughäfen an. Kleinflugzeuge können gemietet werden.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz der Insel ist gut ausgebaut.

Der Sanchez Highway führt von Santo Domingo Richtung Westen nach Elias Piñas an der Grenze zu Haiti, der Mella Highway von Santo Domingo nach Higüey im Südosten, der Duarte Highway von Santo Domingo Richtung Norden nach Santiago und weiter nach Montecristi an der Nordwestküste. Eine Autobahn verbindet Santo Domingo mit Punta Cana und Bayahibe / La Romana.

In der Nähe der Militärstützpunkte kann es zu Kontrollen kommen; Schwierigkeiten sind jedoch nicht zu erwarten. In Grenznähe zu Haiti sind verschärfte Kontrollen üblich.

Maut: Auf der Insel gibt es mautpflichtige Straßen. Die Maut kann entweder bar oder über das elektronische Bezahlsystem Paso Rápido beglichen werden.

Tankstellen sind ausreichend vorhanden und in der Regel bis 18 Uhr, manchmal auch rund um die Uhr geöffnet.

Zustand der Straßen

Etwa die Hälfte des Straßennetzes ist befestigt; vor allem sind dies Straßen in den Touristenzentren sowie deren Verbindungsstraßen. Weniger befahrene Strecken sind dagegen in einem eher schlechten Zustand, und Reisende sollten sich vor allem während der Regenzeit für ein Fahrzeug mit Allradantrieb entscheiden.

Autovermietung

Bekannte Autoverleihfirmen haben Niederlassungen in den größeren Städten, an Flughäfen und in Hotels.

Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein (variiert oft je nach Fahrzeugkategorie) und seit mindestens zwei Jahren einen Führerschein besitzen. Bei Fahrern unter 25 Jahren wird mitunter eine Jungfahrergebühr berechnet. Manche Autoverleiher vermieten nur bis zu einem Maximalalter von 65 Jahren.

Bei der Anmietung ist darauf zu achten, dass das Fahrzeug ausreichend gegen Diebstahl versichert ist. Örtliche Versicherungen haften bei Diebstahl nicht.

Taxi

Taxis sind in Städten und an Flughäfen überall verfügbar und zumeist in gutem Zustand.

Günstige Sammeltaxis gibt es u.a. in Santo Domingo, Santiago und La Vega. In vielen Teilen der Insel verkehren auf den Hauptstraßen sogenannte carritos oder publicos, die oft überfüllt sind.

Außerdem bieten sich Motorradtaxis, sogenannte motoconchos, für kurze Strecken innerorts an.

Fahrrad

Die meisten Autovermieter sowie manche Hotels vermieten auch Mopeds und Roller. In den Städten können auch Fahrräder angemietet werden.

Reisebus

Fernbusse der Gesellschaften Caribe Tours, Metro Tours und Terra Bus sind preiswert, zuverlässig und klimatisiert. Sitzplätze müssen im Voraus gebucht werden. Alle größeren Ortschaften werden von der Hauptstadt aus angefahren.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Rechtsverkehr.
- Promillegrenze: 0,5 ‰.
- Telefonieren ist am Steuer nur mit Freisprechanlage erlaubt.
- Kinder unter 8 Jahren dürfen in Pkws nur auf dem Rücksitz befördert werden.
- Für Motorradfahrer gilt Helmpflicht, Beifahrer dürfen nur in einem Beiwagen mitfahren.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 35 km/h;
- außerorts: 60 km/h;
- auf Autobahnen: 100 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ausreichend. Es ist jedoch empfehlenswert zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

Santo DomingoSantiago und Puerto Plata:
In den Städten stehen Linien- und Minibusse sowie Sammel- oder Motorradtaxis zur Verfügung.

Santo Domingo besitzt außerdem eine Metro-Linie, die auf einer Länge von 14,5 Kilometern Villa Mella im Norden der Stadt mit La Feria im Süden verbindet.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Thu, 08 Aug 2019 17:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Thu, 26 Sep 2019 10:33:20 +0200)

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen"
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Letzte Änderungen:
Neustrukturierung
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Sicherheit

Terrorismus

Innenpolitische Lage

Im Vorfeld der Präsidial- und Parlamentswahlen im Mai 2020 und der parteiinternen Vorwahlen zur Bestimmung der Kandidaten im Oktober 2019 kann es lokal und insbesondere in der Hauptstadt Santo Domingo zu Demonstrationen kommen. Vereinzelte gewaltsame Auseinandersetzungen können dabei nicht ausgeschlossen werden. Touristengegenden waren bisher nicht betroffen.

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über lokale Medien.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate und die Gefahr, Opfer eines Raubüberfalls oder eines anderen Gewaltverbrechens zu werden, sind hoch. Sowohl in Santo Domingo als auch in den Touristengebieten nimmt die Zahl bewaffneter Überfälle zu. Diese gehen häufig von Tätern auf Motorrädern aus und richten sich auch gegen ausländische Touristen und im Land lebende Europäer. Auch Autofahrer können Opfer von Überfällen werden, wenn sie z. B. im Stau oder vor einer roten Ampel stehen. Besonders häufig sind Täter an Mobiltelefonen, Handtaschen und Schmuck interessiert. Die Täter sind in aller Regel mit Messern oder Schusswaffen  bewaffnet und schrecken vor Gewaltanwendung nicht zurück.

Auf Straftaten im Umfeld der Prostitution – zum Beispiel Diebstähle – wird besonders hingewiesen.

  • Vermeiden Sie das Telefonieren in der Öffentlichkeit.
  • Verzichten Sie auf das Tragen von Schmuck und Handtaschen  in der Öffentlichkeit.
  • Achten Sie in größeren Menschenansammlungen, etwa auf Märkten, Busbahnhöfen oder in Tanzlokalen auf Geldbörsen und Wertsachen.
  • Nehmen Sie Geld nur im erforderlichen Umfang mit und tragen Sie Wertsachen stets verdeckt.
  • Lassen Sie Wertgegenstände, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe oder an einem sicheren Ort.
  • Nehmen Sie wichtige Dokumente - besonders Ihren Reisepass - nur in Fotokopie mit.
  • Leisten Sie bei einem Überfall auf keinen Fall Widerstand und geben Sie Wertgegenstände ohne Gegenwehr heraus.
  • Führen Sie stets einen geringen Geldbetrag mit, den Sie in einem solchen Fall leicht greifbar sofort herausgeben können.
  • Betreten Sie unsichere Wohngegenden und Armenviertel nur in Begleitung Ortskundiger.
  • Seien Sie besonders vorsichtig in abgelegenen Gegenden, an einsamen Stränden und wenig belebten Straßen. Meiden Sie diese bei Dunkelheit.
  • Nehmen Sie Abhebungen von Geldautomaten in geschützten Räumen vor, etwa innerhalb eines belebten Einkaufszentrums. Lassen Sie sich beim Abheben nicht beobachten.
  • Verriegeln Sie während Autofahrten Fenster und Türen und sorgen Sie dafür, dass Wertgegenstände von außen nicht sichtbar sind. Kaufen Sie nicht bei Straßenverkäufern aus dem Auto heraus.
  • Vermeiden Sie generell aggressives Auftreten bei Meinungsverschiedenheiten.
  • Führen Sie Ausflüge nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durch.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Drogenkuriere

Reisende werden gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler" missbraucht.  Nach Drogenkurieren wird zum Beispiel an Flughäfen wie Punta Cana, Puerto Plata oder Santo Domingo gezielt gefahndet, auch unter Einsatz von Röntgengeräten und speziell abgerichteten Spürhunden. Dabei werden regelmäßig auch deutsche Drogenkuriere bei der Ausreise von den Behörden entdeckt und festgenommen. Sie werden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Lockangeboten z.B. über das Internet, um auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen.
  • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren den Inhalt des eigenen Gepäcks genauestens.

Naturkatastrophen

In der Karibik ist von Mai bis November Hurrikan-Saison. In dieser Zeit ist mit Tropenstürmen, Starkregen und Überschwemmungen zu rechnen.

Die Dominikanische Republik befindet sich in einer seismisch aktiven Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann.

Das dominikanische Krisenreaktionszentrum COE (Centro de Operaciones de Emergencias) bietet eine App („AlertaCOE") mit aktuellen Informationen zu Gefährdungslagen der einzelnen Provinzen an.

Reiseinfos

Sprache

Landessprache in der Dominikanischen Republik ist Spanisch. In Hotels und Gebieten mit hohem Touristenaufkommen ist – mit Einschränkungen - eine Verständigung auf Englisch, aber nur selten auf Deutsch möglich.

Infrastruktur/Verkehr

Die Dominikanische Republik gehört weltweit zu den Ländern mit der höchsten Quote an Verkehrstoten. Die Gefahr, im Straßenverkehr zu Schaden zu kommen, ist die größte Gefahr für ausländische Reisende. Die Gefahr durch Fußgänger oder Tiere auf der Straße und durch Autos oder Motorräder, die ohne Licht und möglicherweise in Gegenrichtung fahren, sowie durch schwer erkennbare Straßenschäden auf nicht oder schlecht beleuchteten Landstraßen zu Schaden zu kommen, ist bei Dunkelheit sehr viel höher als tagsüber.

Das Straßennetz in der Dominikanischen Republik – auch zwischen den verschiedenen Touristenzentren - ist gut ausgebaut. Straßenschäden sind aber an vielen Orten häufig.

Von Santo Domingo aus sind andere Regionen gut mit Fernbussen erreichbar. Züge für den Personenverkehr gibt es nicht.

Oft haben Autofahrer keinen Versicherungsschutz, manchmal auch keine Fahrerlaubnis. Deshalb ist die Gefahr von Fahrerflucht hoch. Bei einem Unfall mit Personenschaden kann es zur vorläufigen Festnahme des Unfallverursachers kommen.

Es kommt immer wieder vor, dass dominikanische Polizisten Touristen in Mietwagen wegen angeblicher Verkehrsdelikte anhalten und zur Zahlung von „Bußgeldern" auffordern.

  • Fahren Sie möglichst nie bei Dunkelheit.
  • Rechnen Sie stets mit einer aggressiven Fahrweise und der Nichtbeachtung von Verkehrsregeln durch andere.
  • Achten Sie bei Anmietung eines Kraftfahrzeuges auf ausreichenden Versicherungsschutz, da der Mieter verpflichtet ist, bei Diebstahl des Fahrzeugs dessen Wert zu ersetzen.
  • Rufen Sie bei einem Unfall die Polizei und lassen Sie die für die Schadensregulierung erforderlichen Daten - auch Namen von Zeugen – aufnehmen.
  • Sollten Sie von der Polizei angehalten werden, dann behalten Sie Ruhe. Zeigen Sie Ihre Ausweispapiere ohne Diskussion vor.
  • Verweigern Sie die Zahlung eines Bußgeldes nicht grundsätzlich, jedoch bestehen Sie auf die Aufnahme der Personen- und Fahrzeugdaten sowie einen Strafzettel, der dann bei einer Bank beglichen werden kann.
  • Verlangen Sie ggf. Namen und Dienstgrad des Polizisten und seiner Dienststelle oder bitten Sie um die Möglichkeit der Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Santo Domingo, der Reiseleitung oder der Mietwagenfirma.
  • Wenn Polizisten auf Bezahlung vor Ort bestehen, dann zahlen Sie keinesfalls mehr als nur einen geringen Geldbetrag (ca. 200 Pesos). Hierzu kann nützlich sein, kleine Geldbeträge (100 bzw. 200-Peso-Scheine) griffbereit zu haben.

Führerschein

Der deutsche Führerschein wird für einen touristischen Aufenthalt anerkannt. Die Mitnahme des Internationalen Führerscheins ist dennoch empfehlenswert.

LGBTIQ

Homosexualität ist nicht strafbar. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist aber insbesondere in ländlichen Gegenden nicht sehr ausgeprägt.

Strafrecht

Drogenkonsum und Drogenhandel sind strafbar, auch bei geringen Mengen. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden in der Regel mehrjährige Freiheitsstrafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Haftstrafen müssen in der Regel unter schwierigsten Bedingungen vor Ort verbüßt werden.

Immobilienerwerb

Beim Erwerb von Immobilien kann es vorkommen, dass der Verkäufer tatsächlich nicht als Eigentümer im Grundbuch eingetragen ist. Fälle von Betrug im Umfeld von Immobiliengeschäften kommen immer wieder vor.

  • Lassen Sie sich beim Immobilienerwerb unbedingt durch seriöse Rechtsanwälte vor Ort beraten und während des Erwerbsprozesses begleiten.
  • Handeln Sie beim Immobilienerwerb niemals übereilt.
  • Überweisen Sie kein Geld an Personen bzw. Firmen, deren Identität oder Seriosität nicht geklärt ist.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Dominikanische Peso (DOP). In fast allen Hotels, Geschäften und Restaurants werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert. Der Umtausch von Euro ist in Banken und Wechselstuben vor Ort möglich. Dabei kommt es vor, dass der Umtausch von 200,- oder 500,- Euro-Scheinen ablehnt wird. Es gibt zahlreiche Geldautomaten, an denen mit Kredit- und bestimmten Bankkarten – aber in der Regeln nicht mit EC-Karten - Bargeld abgehoben werden kann.

  • Tauschen Sie Devisen nur bei autorisierten Stellen (Banken, Hotels, Wechselstuben) in Landeswährung um.
  • Nehmen Sie für den Umtausch in die Landeswährung keine Banknoten mit sehr hohem Wert mit. Gut geeignet sind Fünfzig-Euro-Scheine.
  • Tauschen Sie Devisen nicht auf der Straße, da bei einem solchen Tausch die Gefahr des Betrugs, des Herausgebens von Falschgeld oder Währungen anderer Länger mit geringem Wert gegeben ist.

Einreise und Zoll

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja, siehe Anmerkungen
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:

Nach Auskunft der dominikanischen Migrationsbehörde (Dirección General de Migración) müssen ausländische Reisepässe bei der Einreise noch mindestens sechs Monate lang gültig sein.

Die Praxis und die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die einmalige Einreise und einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen kein Visum.
Bei einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung beantragt werden.
Erfolgt keine Verlängerung, so ist bei der Ausreise am Flughafen ab einem Aufenthalt von mehr als 30 Tagen eine Geldbuße zu zahlen, deren Höhe von der Dauer der Überziehung des zulässigen Aufenthalts abhängt.

Längerfristiger Aufenthalt

Reisende, die beabsichtigen, ihren regelmäßigen Wohnsitz in die Dominikanische Republik zu verlegen, müssen bei der Botschaft der Dominikanischen Republik in Berlin oder einem Generalkonsulat ein Visum für einen Daueraufenthalt („Residencia") beantragen. Die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis direkt in der Dominikanischen Republik ist ohne vorheriges auf den Aufenthaltszweck abgestimmtes Einreisevisum nicht mehr möglich.

Das Vorhandensein eines gültigen Aufenthaltstitels wird in letzter Zeit durch die dominikanischen Behörden verstärkt kontrolliert, auch bei Straßenkontrollen durch die Polizei. Wird dabei festgestellt, dass ein im Land befindlicher Ausländer keinen gültigen Aufenthaltstitel besitzt, können Strafmaßnahmen bis hin zur Inhaftierung erfolgen.

Nach Angaben der dominikanischen Migrationsbehörde kann der illegale Aufenthalt im Land zu einer Wiedereinreisesperre führen.

Minderjährige

Minderjährige, die permanent in der Dominikanischen Republik leben oder die (auch) die dominikanische Staatsangehörigkeit besitzen und nicht mit beiden Elternteilen reisen, benötigen zur Ausreise eine notarielle, von der Procuraduría General de la República Dominicana beglaubigte Genehmigung des nicht mitreisenden Elternteils.

Um Probleme bei der Wiederausreise zu vermeiden, sollten in einem solchen Fall allein reisende Minderjährige oder Minderjährige, die nur von einem der sorgeberechtigten Elternteile begleitet werden, die Genehmigung der Sorgeberechtigten bzw. des anderen Sorgenberechtigten (beglaubigt durch die dominikanische Botschaft in Deutschland) mit sich führen.

Einfuhrbestimmungen

Die Einfuhr von Devisen ist unbegrenzt erlaubt, ab einem Wert von 10.000 US-Dollar aber deklarationspflichtig. Die Meldung erfolgt auf der Zollerklärung, die Reisende bei Ankunft ausfüllen und dem Zoll aushändigen. Zuwiderhandlung ist strafbar.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist untersagt.

Heimtiere

Für die Einreise mit Heimtieren ist ein amtstierärztliches Zeugnis erforderlich, welches innerhalb von 72 Stunden vor Abflugdatum ausgestellt wurde. Dieses muss den Namen und die Adresse des Besitzers sowie die vollständige Identifizierung des Tieres enthalten und zertifizieren, dass das Haustier frei von ansteckbaren Krankheiten ist, gegen Tollwut geimpft wurde, gegen interne und externe Parasiten behandelt wurde und aus einem Gebiet kommt, in dem in den letzten 60 Tagen keine für die Art bedeutsamen Krankheiten aufgetreten sind.

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe auch Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe auch Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe auch Merkblatt Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In den letzten Wochen des Jahres 2018 ist es zu einer Zunahme von Malariaerkrankungen gekommen. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um die potentiell gefährliche Malaria tropica durch Plasmodium falciparum. 2018 wurden mehr als 400 Malariaerkrankungen bestätigt.
Betroffen sind La Ciénaga, die Gegend um Hato Nuevo, Nigua und La Guáyiga und Santo Domingo West.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.

  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.

  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Ciguatera

Insbesondere von April bis September besteht die Gefahr, dass Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch beim Menschen zu schweren Vergiftungen führen können (Ciguatera). Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken, siehe auch Merkblatt Ciguatera.

  • Beachten Sie lokale Warnungen.

Tollwut

In der Dominikanischen Republik treten immer wieder einzelne Fälle von Tollwut auf, die zumeist von Hunden, Katzen oder Fledermäusen übertragen werden.

Medizinische Versorgung

Das medizinische Versorgungsangebot ist zumindest in Santo Domingo im privaten Sektor z.T. auf europäischem Niveau. Der öffentliche Sektor ist hinsichtlich personeller, apparativer, logistischer und z. T. hygienischer Ressourcen insbesondere in ländlichen Regionen überwiegend defizitär strukturiert.

Planbare Eingriffe sollten grundsätzlich in Deutschland erfolgen, da auch im privaten Sektor nicht immer Diagnostik- bzw. Behandlungsstandards entsprechend westeuropäischer medizinischer Leitlinien gewährleistet werden können.

Es existiert in der Dominikanischen Republik kein Sozialversicherungsabkommen. Deutsche Krankenkassen kommen für ambulante und stationäre Behandlungen in der Dominikanischen Republik oder gar für einen notwendigen Rücktransport nicht auf. Die Behandlungskosten in Arztpraxen und privaten Krankenhäusern sind deutlich höher als in Deutschland und grundsätzlich vor der Behandlung zu bezahlen. Personen, die ihre Rechnungen nicht begleichen können, werden regelmäßig in der Klinik festgehalten und erst nach Erteilung einer Kostenübernahmeerklärung durch die Krankenversicherung oder Zahlung der entstandenen Behandlungskosten entlassen. Eine einfache Bestätigung der Versicherung über das Bestehen von Auslandskrankenversicherungsschutz oder eine vorläufige Kostenübernahmeerklärung der Versicherung reichen vielen Arztpraxen und privaten Krankenhäusern nicht aus.

Im Erkrankungsfall finden Sie auf der Webseite der deutschen Botschaft in Santo Domingo Ärzte und Krankenhäuser in der Dominkanischen Republik.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke.
  • Klären Sie bereits bei Aufnahme in ein privates Krankenhaus,  zumindest aber frühzeitig vor der Entlassung, mit dem Krankenhaus die Zahlungsmodalitäten.
  • Lassen Sie sich von der Klinik verbindlich bestätigen, dass bei Beendigung der Behandlung keine offenen Rechnungen mehr bestehen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V..

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
SchweizJa1Ja
ÖsterreichJa1Ja
DeutschlandJa1Ja
TürkeiJa1Ja
Andere EU-LänderJa1Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ein- und Durchreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für die Staatsbürger in der obigen Tabelle genannten Länder.

Visum bei der Einreise
[1]
Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen visumfrei einreisen (einmalige Einreise). Eine Verlängerung des Aufenthalts muss beim Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) rechzeitig beantragt werden und ist gebührenpflichtig. Bei unbewilligter Überziehung des Aufenthalts wird eine Strafe fällig:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder,

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Kosten

Deutsche, Österreicher sowie Staatsangehöriger aller anderen EU-Staaten sowie Schweizer und Türken benötigen für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum, müssen aber eine Touristengebühr bezahlen, die im Flugticket inkludiert ist.

Touristengebühr: 15 € bzw. 20 CHF bzw. 10 US$ € für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen. Hinweis: Die Touristengebühr wurde früher in Form einer Touristenkarte erhoben. Inzwischen ist die Touristengebühr im Flugticket inbegriffen. Eine Touristengebühr entfällt für alle Nationalitäten, die ein Visum für die Dominikanische Republik beantragen müssen (Staatsangehörige zahlreicher afrikanischer und asiatischer Länder). Außerdem entfällt die Touristengebühr für die Staatsangehörigen der folgenden Länder: Argentinien, Chile, Ecuador, Israel, Japan, Peru, Südkorea und Uruguay. Nähere Informationen sind von den Fluggesellschaften erhältlich.

Die Visumgebühren für Touristen- oder Geschäftsvisa sind im Einzelfall bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erfragen, da sie von der Nationalität, der Dauer des Aufenthaltes und dem aktuellen Wechselkurs abhängig sind.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Arbeits-/Geschäfts- und Studentenvisum. Alle Visa müssen von den Behörden in der Dominikanischen Republik beglaubigt werden.

Gültigkeit


Touristenvisum: 60 Tage.
Studentenvisum: bis zu 1 Jahr.

Geschäftsvisum: Bis zu 60 Tage oder einem Jahr gültig, es kann für mehrfache Einreisen genutzt werden.

Antrag

Mindestens 2 Wochen vor Abreise persönlich oder per Post im Konsulat oder bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen).


 

Antrag erforderlich

Da die für ein Visum erforderlichen Unterlagen je nach Nationalität und Reisezweck unterschiedlich sind, sollten diese im Einzelfall telefonisch von der zuständigen konsularischen Vertretung erfragt werden.

Touristenvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 1 aktuelles Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Kopie des Rück-/Weiterreisetickets bzw. Buchungsbestätigung, Unterkunftsnachweis.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel (Einkommensnachweis oder Arbeitsbescheinigung mit Bruttoverdienst).
(f) Gebühr (bei Antragstellung in bar bzw. per Verrechnungsscheck oder Banküberweisung mit Beleg).

(g) ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

Geschäftsvisum zusätzlich: Entsendungsschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben der zu besuchenden Firma.

Temporärer Wohnsitz

Auskünfte von den konsularischen Vertretungen.

Bearbeitungsdauer

Touristenvisum: bei postalischer Antragstellung: 1 Woche; Expressbearbeitung: 2 Werktage; bei persönlicher Antragstellung: ca. 2 Std.

Geschäfts- und Studentenvisum: ca. 1 Woche, Expressbearbeitung: 2 Werktage.
Arbeitsvisum: 2-3 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Reisende müssen bei der Einreise über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Private Auslandsreisekrankenversicherung, Reisepass und ausreichende Geldmittel.

Aufenthaltsverlängerung

Soll ein touristischer Aufenthalt länger als 30 Tage dauern, muss man beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung beantragen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Minderjährige unter 18 Jahren aller Nationalitäten, die nicht in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ein- oder ausreisen oder nur in Begleitung eines Elternteils, müssen eine von Generalstaatsanwalt der Republik legalisierte beglaubigte Vollmachtserklärung des/der abwesenden Elternteils/-teile mit sich führen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich über die genauen Bestimmungen und Modalitäten bei der zuständigen diplomatischen Vertretung zu informieren, da diese von Fall zu Fall unterschiedlich sind.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Hunde und Katzen werden pro Tier ein aktuelles Gesundheitszeugnis und ein gültiger Impfpass benötigt. Das Gesundheitszeugnis darf maximal 15 Tage vor der Ankunft im Herkunftsland ausgestellt worden sein. Es muss bestätigen, dass das Tier gesund ist und dass es aus einer Gegend kommt, die innerhalb der letzten 3 Monate frei von gefährlichen Krankheiten war. Die Tiere müssen mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Ankunft gegen Tollwut geimpft worden sein. Der Impfpass und das Gesundheitszeugnis müssen von der zuständigen diplomatischen Vertretung übersetzt und beglaubigt werden.

Für Vögel, Fische und Kleintiere wird eine Bewilligung der Dirección de Ganaderia, Secretaria de Estado de Agricultura in Santo Domingo benötigt, die ggf. die Quarantänedauer festlegt.

Ausreisegenehmigung

Flughafensteuer von 20 US$ oder ca. 15 € (meist im Ticketpreis enthalten). Ab einem Aufenthalt von 30 Tagen kommt zusätzlich zur Flughafensteuer eine progressive Gebühr hinzu. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Ein- und Durchreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Erforderlich u.a. für die Staatsbürger in der obigen Tabelle genannten Länder.

Visum bei der Einreise
[1]
Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder können für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen visumfrei einreisen (einmalige Einreise). Eine Verlängerung des Aufenthalts muss beim Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) rechzeitig beantragt werden und ist gebührenpflichtig. Bei unbewilligter Überziehung des Aufenthalts wird eine Strafe fällig:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder,

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & Polio1-
CholeraNein
GelbfieberNein
Essen & Trinken3-
Malaria2-

Übersicht

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

In Santo Domingo gibt es einen Notfall-Service.

Medikamente (z. B. gegen Durchfallerkrankungen) sowie Mittel zum Mücken- und Sonnenschutz sollten ausreichend mitgebracht werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[2] Die gefährlichere Malariaform Plasmodium falciparum tritt ganzjährig und landesweit auf, vor allem im Tiefland der westlichen Provinzen (Castanuela, Hondo Valle, Pepillo Salcedo), aber auch im Tiefland der östlichen Provinzen einschließlich der küstennahen Feuchtbiotope. Ein geringes Risiko besteht in den Touristenressorts an der Küste, in Santo Domingo und den übrigen Landesteilen
Gute Mückenschutzmaßnahmen werden empfohlen. Eine Beratung beim Tropenarzt wird empfohlen.

[3] Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Leitungswasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden.

Milch ist außerhalb der Stadtgebiete nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Ungekochte Milchprodukte außerhalb der Städte am besten vermeiden.

Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte der Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermieden werden. Es besteht die Gefahr, dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken.

Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Je nach Stärke und Dauer der Sommerregenfälle ist bis in den Herbst durch die damit verbundene Vermehrung der Stechmücken auch mit einem höheren Risiko für Dengue-Fieber zu rechnen. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. 

Die durch Stechmücken übertragene Virusinfektion Chikungunya kommt vor. Konsequenter Schutz vor Insekten wird empfohlen.  

Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt landesweit vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel.

Tollwut kommt vereinzelt vor (durchschnittlich 1-3 Fälle pro Jahr). Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Gesundheitszeugnis

Für einen Daueraufenthalt wird u.a. ein negative HIV-Test gefordert.

Geld

Währung

1 Dominikanischer Peso = 100 Centavos. Währungskürzel: RD$, DOP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 2000, 1000, 500, 200, 100, 50, 20 und 10 RD$; Münzen in den Nennbeträgen 1, 5, 10 und 25 RD$.

Kreditkarten

Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden in fast allen Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert (die Bezahlung mit Bargeld ist jedoch aus Sicherheitsgründen empfohlen). An Geldautomaten kann mit der Kreditkarte und Pinnummer Geld abgehoben werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann in der Dominikanischen Republik an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Die Höchsgrenze für Abhebungen innerhalb von 24 Stunden liegt bei einem Gegenwert von $1000. Aus Sicherheitsgründen sollten Reisende neben der Bankkundenkarte über eine alternative Geldversorgung wie Kreditkarten und Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in der Dominikanischen Republik nicht mehr akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-15.00/16.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. In Einkaufszentren auch Mo-Fr 09.00-19.00, Sa 09.00-13.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist nicht gestattet. Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbeschränkt und ab einem Gegenwert von 10.000 US$ in bar deklarationspflichtig. Ausfuhr von Fremdwährungen in bar bis maximal der bei der Einreise deklarierten Beträge, abzüglich der Umtauschbeträge, gestattet. (Umtauschbelege aufbewahren!)

Geldwechsel

Der Peso ist außerhalb der Dominikanischen Republik nicht wechselbar. In der Regel dürfen nur Banken, Wechselstuben, z. B. an den Flughäfen und Hotels, die eine Genehmigung der Zentralbank haben, Geld wechseln. Aber zunehmend können der Euro und die Währungen Kanadas, der USA und Großbritanniens in der Dominikanischen Republik nicht nur bei autorisierten Stellen, sondern auch bei Geschäftsbanken umgetauscht werden. Die Mitnahme von US-Dollar, dem 2. Zahlungsmittel in der Dominikanischen Republik, wird jedoch empfohlen. Die Summe des mitgenommen Bargelds sollte allerdings aus Sicherheitsgründen nicht zu hoch sein. Es empfiehlt sich eine Mischung aus Reiseschecks, Kreditkarten und Bargeld. Vor der Abreise können Restbeträge der Landeswährung bis zu einem Wert von 30% des ursprünglich umgetauschten Betrages zurückgetauscht werden.
 

Währungen

DOP

RD$

Wechselkurse

EUR1 = DOP48.23
GBP1 = DOP57.44
USD1 = DOP46.33

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Spanisch. Es gibt eine englischsprachige Minderheit in den Städten Samaná und San Pedro de Macorís. Einwanderer haitianischer Abstammung sprechen das haitianische Kreolisch und Französisch. Die Dominikaner sind stolz auf ihre Hispanität und freuen sich sehr darüber, wenn man zumindest ein wenig Spanisch spricht.

Das in der Dominikanischen Republik gesprochene Spanisch unterscheidet sich sehr von dem in Spanien verbreiteten Castellano. So wurden z.B. einige Ausdrücke und Redewendungen aus der Kolonialzeit beibehalten. Das dominikanische Spanisch enthält zahlreiche Anglizismen (z.B. el switche – der Lichtschalter) und afro-amerikanische Ausdrücke (z.B. merengue – Tanz). Die Grammatik entspricht dem lateinamerikanischen Spanisch. Es wird sehr rasant gesprochen, die Endsilben werden häufig verschluckt. Der Endlaut r wird oft als l aus gesprochen (z.B. Calol statt Calor (Hitze) oder Señiol statt Señior (Herr)). 

In der Umgangssprache findet das Wort bomba vielfache Verwendung. Es kann sowohl Bombe, Tankstelle, Gasflasche oder auch Luftpumpe heißen und wird auch als Ausdruck der Begeisterung benutzt (Bomba! – Klasse!). Als una chica bomba wird ein hübsches Mädchen bezeichnet.

Redewendungen

  • Acht – Scho
  • Drei - Tré
  • Eins - Uno
  • Einwohner der Hauptstadt Santo Domingo - Capitaleño
  • Fünf - Cinco
  • Gleich - Ahora
  • Kleinbusse - Guaguas
  • Motoradtaxis - Conchos
  • Neun - Nueve
  • Sechs - Sei
  • Sieben - Siete
  • Sofort - Ahora mismo
  • Später - Ahorita
  • Tschüss - Abur
  • Vier - Cuatro
  • Volkstümliches Fest, Tanz - Bachata
  • Zehn – Dié
  • Zwei - Dó

 

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2019

  • 01 Jan Neujahr
  • 06 Jan Epiphaniasfest
  • 21 Jan Día de La Altagracia
  • 26 Jan Duarte-Tag
  • 27 Feb Unabhängigkeitstag
  • 19 Apr Karfreitag
  • 01 May Tag der Arbeit
  • 20 Jun Fronleichnam
  • 16 Aug Tag der Restauration
  • 24 Sep Día de Nuestra Señora de la Mercedes
  • 06 Nov Tag der Verfassung
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei in die Dominikanische Republik eingeführt werden (Personen ab 16 J.):

200 Zigaretten oder eine Schachtel Zigarren;
1 Flasche alkoholische Getränke mit einem Füllgewicht von max. 2 l;
2 geöffnete Flakons Parfüm für den persönlichen Gebrauch;
Geschenke im Gesamtwert von bis zu 100 US$.

Verbotene Importe

Tierische, pflanzliche und andere landwirtschaftliche Produkte (einschließlich Obst, Gemüse und Pflanzen) sowie Drogen.

Weitere Informationen sind vom Zoll der Dominikanischen Republik erhältlich.

Kontaktadressen

Botschaft der Dominikanischen Republik

Generalkonsulat in Zürich.

+41 (31) 351 15 85. Konsularabteilung: +41 (31) 351 25 62.

Mo-Fr 10.00-16.00 Uhr.

Weltpoststrasse 4

Bern

3015

Switzerland

Botschaft der Dominikanischen Republik

+43 (1) 505 85 55.

Publikumsverkehr: Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.

Prinz Eugen Straße 18

Wien

1040

Austria

Botschaft der Dominikanischen Republik

Generalkonsulate in Frankfurt/M. und Hamburg. Honorarkonsulat in Stuttgart.

+49 (30) 959 98 51 20.

http://www.embajadadominicana.de

http://www.embajadadominicana.de

Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr.

Cicerostr. 21

Berlin

10709

Germany

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Die anfängliche Zurückhaltung einheimischer Geschäftsleute ist schnell überwunden, die Atmosphäre ist generell entspannt. Spanischkenntnisse sind von Vorteil. Hotels können oft Dolmetscher vermitteln. Geschäftszeiten: Mo-Fr 08.30-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Behörden: Mo-Fr 07.30-14.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Cámara de Comercio, Industria y Turismo Dominico-Alemana
Calle Isabel la Católica No. 212, Apto. Postal 8335, zona Colonial, DO-Santo Domingo
Tel: (809) 688 67 00.
Internet: www.ahkzakk.com/republicadominicana

Cámara de Comercio y Producción de Santo Domingo (Industrie- und Handelskammer)
Arz. Nouel 206, Apartado 815, DO-Santo Domingo, DN
Tel: (809) 682 26 88.
Internet: www.ccpsd.org.do (im Aufbau) oder www.camarasantodomingo.org.do (im Aufbau)

Kommunikation

Telefon

Internationale Direktdurchwahl. Mit der Comunicard der Telekommunikationsgesellschaft der Dominikanischen Republik (Codetel/Verizon) kann man internationale Anrufe von jedem Touchtone-Telefon aus tätigen. Weitere Informationen von Codetel/Verizon, Av. Tiradentes 1169, DO-Santo Domingo. (Tel: 220 51 68. Fax: 549 47 21. E-Mail: ayuda@codetel.com.do; Internet: www.codetel.net.do).

Mobiltelefon

GSM 1900. Hauptnetzbetreiber ist Orange Dominicana S.A (Internet: www.orange.com.do/default.jsp).

Internet

Internetanbieter ist Codetel (Internet: www.codetel.net.do).

Post

Luftpost nach Europa braucht ca. eine Woche. Briefe werden im Hauptpostamt von Santo Domingo am schnellsten abgefertigt.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Santo Domingo

Die erste Hauptstadt des spanischen Amerikas, Santo Domingo, ist heute die größte Metropole mit dem bedeutendsten Hafen der Region. Das bekannteste Museum der Stadt ist das Museo del Hombre. Es hat seinen Schwerpunkt auf Artefakten aus der Zeit der Ureinwohner, den Tainos. Hier gibt es einige der wichtigsten Gebäude und vier Universitäten. Am Stadtrand befindet sich der berühmte Naturpark Les Tres Ojos. Man kann die älteste Kathedrale in Amerika und den Gouverneurspalast besichtigen, dieser wird auch heute noch für Empfänge und Hochzeiten genutzt. Ein wichtiger Pilgerort für Touristen in Santo Domingo ist die Grabstätte von Kolumbus. Seit 1990 gehört die historische Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
 

Nationalpark Del Este

An der Südspitze der Dominikanischen Republik bis zur Isla Saona erstreckt sich der 400 m2 große Naturpark Del Este. Er ist der meistbesuchte Nationalpark der Insel. Hier findet man Mangrovenwälder und feine Sandstrände ebenso wie Höhlensysteme, die von den vor 2000 Jahren lebenden Ureinwohnern Taino zeugen.
 

Jaragua Nationalpark

Mit 900 m2 Wasserfläche ist der Jaragua Nationalpark das größte Biosphärenreservat in der Dominikanischen Republik. Es liegt im Südwesten an der Grenze zu Haiti. Durch das trockenere Klima findet man hier eine wüstenartige Kakteenlandschaft die nahtlos in Regenwald übergeht. Dieser einzigartige Kontrast bietet den idealen Lebensraum für eine beeindruckende Tierwelt. Der Süden ist touristisch wenig erschlossen, weshalb man dort ungestört die Natur erleben kann. Auch Höhlen mit Taino-Malerei laden zu Erkundungen ein.
 

Ocean World Adventure Park

Von Puerto Plata starten Tagestouren zu einem riesigen Wasserfreizeitpark mit Marina, Restaurants, Aquarien und Kasinos. Der Ocean World Adventure Park bietet Shows mit Delfinen, Haien, Seelöwen und tropischen Vögeln. In der Delfinlagune kann man mit den Tieren schwimmen oder in der Tour "Behind the Science" die Bedingungen, Pflege und Trainingsformen kennen lernen.
 

Nachtleben

Nachtschwärmer kommen in der Dominikanischen Republik auf ihre Kosten. In allen touristischen Zentren gibt es zahlreiche Bars und Discotheken. Man kann zu den Nationaltänzen von Merengue und Bachata tanzen oder einen typischen Cuba Libre geniessen. Lebhaftes Nachtleben in Santo Domingo findet auf der Promenade Malecon statt. Die Nummer eins in Punta Cana ist ein Club mit vier ineinander übergehenden Räumen in einer natürlichen Höhle. Dort finden auch Konzerte statt.
 

Puerto Plata

1496 von Kolumbus´ Bruder gegründet, befindet sich Puerto Plata (übersetzt: Silberhafen) an der Nordküste. Der Stadtkern besteht aus farbigen Holzhäusern. Es herrscht ein lebendiges Flair. Am Stadtausgang kommt man an einer der drei großen Rumfabriken vorbei, in der das Zuckerrohr aus dem Osten des Landes verarbeitet wird. Drei Kilometer außerhalb des Zentrums gibt es schöne Naturstrände. Die Playa Dorada und Costa Dorada zählen zu den exklusivsten Zielen der Gegend. Von Puerto Plata kann man mit einer Seilbahn auf den Hausberg Pico Isabel de Torres fahren oder im ehemaligen Gefängnis das Bernsteinmuseum besichtigen.
 

Karneval

Die Hochburgen des Karnevals sind die Städte La Vega und Santo Domingo. Am letzten Wochenende im Februar lärmen und tanzen mehr als 100.000 Menschen durch bunte Straßen. Schon Wochen vorher gibt es kleinere und größere karnevalistische Umzüge. An der Nordküste wird in dem Ort Rio San Juan ein Merengue-Festival meist im August gefeiert.
 

Lago Enriquillo

Im Westen der Dominikanischen Republik liegt nahe an der Grenze zu Haiti der Lago Enriquillo. Der 375 m2 große Salzsee ist der Rest eines Meeresarmes und liegt 40 Meter unter dem Meeresspiegel. Er ist der größte See in den Antillen und gehört zum Parque Nacional Isla Cabritos. Der letzte Zufluchtsort der Taino Indianer ist die Insel Cabritos inmitten des Sees. Am Ufer des Lago Enriquillo leben Leguane, Krokodile und eine seltene Art der Flamingos. Wegen der Abgeschiedenheit der Insel, sollte man nur geführte Touren mit ausreichenden Trinkwasservorräten in den Morgenstunden machen.
 

Cabarete

Vor einigen Jahren haben Windsurfer den kleinen Fischerort Cabarete an der Nordküste für sich entdeckt. Er gehört inzwischen zu den besten Windsurfgebieten der Welt und zieht viele Individualreisende an. Kitesurfer haben einen eigenen Strandabschnitt, auch für Besucher ist an dem kilometerlangen Strand genug Platz, um den Windsurfern zuzuschauen. Der Ort bietet eine gute Infrastruktur ohne überlaufen zu sein. Drei Kilometer landeinwärts gibt es ein Höhlengebiet im Nationalpark El Choco, die Cuevas de Cabarete. Die Höhlen stehen unter dominikanischem Naturschutz.
 

Sportmöglichkeiten

Außer Baseball und Tauchen eignet sich die Dominikanische Republik für viele weitere Sportarten. Beliebt sind Surfen und Kitesurfen. Die besten Winde bieten die Gewässer rund um Cabarete. Anfänger sollten die etwas windstilleren Morgenstunden nutzen. Ausrüstungen zum Surfen gibt es problemlos überall zu mieten. Zu den Bergen in das Landesinnere werden organisierte Mountain-Bike-Touren angeboten. Auch Ausflüge zu den glasklaren Berglagunen der Wasserfälle Salto de Baiguate oder Salto de Jimenoa sind ein Muss für jeden Naturliebhaber. Iguana Mama (Internet: www.iguanamama.com) bieten diese und viele andere Abenteuer an.
 

Gri-Gri Lagune

An der Nordküste nahe der Stadt Rio San Juan befindet sich die Gri-Gri Lagune. Sie gilt als Naturwunder, weil ein Fluss unterirdisch in die Lagune fließt. Von diesem tiefer gelegenen Becken fließt das Wasser 200 Meter durch Mangrovenwälder und durch einen natürlichen Kanal ins offene Meer. Gefüllt ist die Gri-Gri Lagune mit kristallklarem Wasser. Beeindruckend sind die Farben, die durch Spiegelungen des Wassers und der Felswände entstehen. Es werden Bootstouren und auch Ausflüge mit Minibussen von allen größeren Hotels in der Gegend um Cabarete und Puerto Plata angeboten.
 

Golf spielen

In kaum einem anderen Land lassen sich Sport und Erholung so vereinen wie in der Dominikanischen Republik. Unzählige Golfanlage liegen eingebettet in natürlicher Landschaft mit Blick auf das Meer und strahlende Sandstrände. Die besten Anlagen findet man rund um Punta Cana und SantoDomingo. Eine der luxuriösesten Anlagen ist in La Romana, das Ressort Casa de Campo. Einen ausführlichen Golfführer gibt es unter www.godomenicanrepublic.com.
 

Wasserfälle von Damajagua

Die 27 Wasserfälle des Rio Damajagua befinden sich im Norden der Insel eine halbe Stunde von Puerto Plata entfernt. Sie erreichen eine Höhe von 13 Metern und man kann von einem Wasserfall zum anderen springen oder rutschen. Über Stufen sind die Höhen gut zu erklettern. Die meisten geführten Touren, durch die auch die Ausrüstung bereitgestellt wird, führen durch unberührte Wälder. Es empfiehlt sich, die Tour morgens zu machen, so entgeht man den Touristenströmen und dem heißen Wetter. Man durchquert einen Fluss, wandert entlang der Wasserfälle und kann in den Wasserbecken baden.
 

Casa de Campo

An der Südküste bei La Romana liegt das 28 m2 große Ferienresort Casa de Campo. Seit Anfang der 1970er Jahre ist es der Maßstab für Luxusreisen. Das Areal bietet für Sportbegeisterte drei Golfplätze, eine Segelschule, Tennisplätze, Pools, einen Yachtclub und ein Einkaufszentrum. Im Gebiet der Casa de Campo befindet sich auch das Künstlerdorf Altos de Carron.
 

Tauchen und Schnorcheln

Die Gebiete vor den Orten Las Terrenas und Las Galeras bieten hervorragende Vorraussetzungen für Taucher. Durch vorgelagerte Korallenriffe ist das Wasser ruhig und glasklar. Für Anfänger ist auch die Halbinsel Samaná geeignet. Dort gibt es 20 gute Tauchspots. Es werden Tauchgänge zu Korallenbänken, Tunneln, Wracktauchen und Höhlentauchen angeboten. In jedem Fall sollte man sich vor einem Tauchkurs in der Tauchschule erkundigen, wie groß die Kurse sind und mit wie vielen Personen die Tauchgänge stattfinden. Für Schnorchler werden Ausflüge, oft gemeinsam mit den Tauchern, zu Riffen angeboten. Auch von der Wasseroberfläche aus bietet sich eine beeindruckende Unterwasserwelt.
 

La Romana

Etwa eine Busstunde östlich der Hauptstadt liegt die viertgrößte Stadt La Romana. Während der Wintersaison ist La Romana Einstiegshafen für einige Kreuzfahrtschiffe, u.a. für die AIDA und "Mein Schiff". Zu Fuß erreicht man in 20 Minuten das Zentrum, den "Parque Central", wo man zahlreiche Boutiquen, Restaurants und Einkaufszentren findet. La Romana ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Zum Beispiel zur Insel "Isla Catalina" oder dem Strand von Bayahibe, sowie zur Tropfsteinhöhle "Cueva de las Maravillas".
 

Insel Saona

Die Insel Saona vor der Südspitze ist nur wenige Kilometer vom Festland entfernt und zählt zum Nationalpark del Este. Man kann in allen, in der Nähe liegenden Hotels Schiffs - oder Katamarantouren zu den traumhaftesten Stränden der kleinen Insel buchen. Inzwischen werden die Ausflüge oft auch mit karibischen Köstlichkeiten und regionaler Musik angeboten.
 

Höhlen erkunden

Inmitten der Großstadtmetropole Santo Domingo gelegen, findet man Ruhe in der Höhle "Los Tres Ojos". Es gibt hier drei Seen, die aber so angeordnet sind, dass sie wie ein einziger erscheinen. Mit etwas Glück kann man Schildkröten beobachten. Nahe der Stadt La Romana befindet sich die berühmteste Tropfsteinhöhle der Insel inmitten eines botanischen Gartens. "Cueva de las Maravillas" liegt 35 m unter der Erdoberfläche und man kann die angenehm beleuchtete Höhle mit einem Führer besuchen. Dort befinden sich Wandzeichnungen der Taino-Indianer und gigantische Steinformationen.
 

Punta Cana

An der Südostküste der Insel befindet sich das bei Touristen beliebte Gebiet Punta Cana mit dem gleichnamigen Flughafen. Viele Hotelketten und All-inclusiv-Hotels sind hier in den letzten Jahren entstanden. Neben wunderschönen kilometerlangen Sandstränden und türkisblauem Wasser gibt es auch ein lang gestrecktes Korallenriff vor der Küste, welches als Brandungsschutz dient. Schnorchler aus aller Welt gehen hier ihrem Hobby nach. Ein Aqua Park liegt nur zehn Minuten mit dem Auto vom internationalen Flughafen Punta Cana entfernt.
 

Samaná

Beliebtes Ziel von Individualreisenden ist die Halbinsel Samaná an der Ostküste der Dominikanischen Republik. Sie vereint alle karibischen Vorzüge auf 1000 m2, malerische Strände mit Kokospalmen, einsame Buchten und Dörfer sowie Berghänge mit Wasserfällen.
Touristische Gebiete sind vor allem Las Galeras, Las Terrenas und die vorgelagerte Insel Cayo Levantado. Dort wurde der erste Barcardi Werbespot gedreht, weshalb die kleine Insel auch Barcardi-Insel genannt wird. Es gibt auf Samaná vielfältige Angebote. Die Stadt Santa Barbara de Samaná bietet Einkaufsmöglichkeiten, Diskotheken und Bars, einen dominikanischen Markt und die Strandpromenade Malecón. Hauptattraktion der Halbinsel ist das Whalewatching. Zwischen Januar und März kommen Buckelwale zur Paarung in die Bucht von Samaná.
 

Baseball erleben

Ob jung oder alt, Mann oder Frau, der Nationalsport der Dominikanischen Republik ist Baseball. Saison ist zwischen Oktober und Januar. Wenn man die Möglichkeit hat, in eines der Stadien zu kommen, sollte man sich ein Spiel nicht entgehen lassen. Die Begeisterung des Publikums, das mitleidet, jubelt und lacht, ist einmalig.
 

Einkaufen

Überblick

Zu den beliebtesten Andenken gehören der wunderschöne Schmuck und andere Souvenirs aus Bernstein (ámbar), z. T. mit eingeschlossenen Insekten, Blättern oder Tautropfen. Dominikanischer Bernstein ist bekannt für seine Farbenvielfalt, begehrt ist vor allem der seltene Blaue Bernstein, dessen Färbung auf fluoreszierende Moleküle zurückzuführen ist. Dem meeresblauen Larimar (auch bekannt als Pektolith oder Atlantisstein), der weltweit nur auf der dominikanischen Halbinsel Barahona und bei Soave in Italien zu finden ist, schreiben Esoteriker eine entkrampfende und kreativitätsfördernde Wirkung zu. Aus den milchig-blauen und rosafarbenen Gehäusen von Meeresschnecken wird ebenfalls Schmuck hergestellt. Typisch sind auch Schaukelstühle, Holzschnitzereien aus Mahagoni, naive Malerei, Makramé, Korbwaren und Arbeiten aus Kalkstein. CDs mit Salsa- und Merengue-Klängen sind ebenfalls schöne Mitbringsel. Edle Mode von dominikanischen Designern bekommt man in den Einkaufszentren der großen Hotelanlagen.

Zigarren findet man in den größeren Einkaufszentren wie dem Plaza Columbus in Santo Domingo (Internet: www.columbusplazastores.com) sowie in spezialisierten Geschäften. Die Davidoff Puro wird nach alter traditioneller Art komplett aus Tabaken der Dominikanischen Republik hergestellt, während andere Zigarren häufig mit einem ausländischen Deckblatt umgeben sind.

In der an der Nordküste gelegenen Stadt Moca gibt es zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten zu landesüblichen Preisen. Besonders preiswert sind einheimische Produkte wie Früchte und Gemüse, während Importgüter wie z.B. Schokolade und Wein mitunter recht teuer sind.

In vielen Geschäften gibt es keine Preisauszeichnungen, Feilschen ist zu empfehlen und wird häufig auch erwartet. Das farbige Armband (plástico), das viele Pauschalurlauber tragen, kann dabei zu einer recht freien Preisgestaltung führen.

Öffnungszeiten

Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Colmados (kleine Lebensmittelgeschäfte) haben z.T. rund um die Uhr geöffnet.

Nachtleben

Einleitung

Die Dominikanische Republik ist für ihr lebendiges Nachtleben bekannt. In zahlreichen Hotels werden Folklore- und Tanzabende veranstaltet. Perico-ripiao-Trios begleiten Tänze wie Salsa und Merengue. Auch Bachata-Klänge, eine Form des karibischen Boleros, sind häufig zu hören und gewinnen mehr und mehr an Beliebtheit. Die Musikrichtung wurde international bekannt durch die Band Aventura, die 2004 mit dem Song "Obsesión" auch in Deutschland in den Charts war.

Außerhalb der Hotelanlagen gibt es unzählige Nachtklubs, Diskotheken und Kasinos, in denen man vor allem an den Wochenenden viele Einheimische trifft. Ein besonders vielfältiges Nachtleben hat Santo Domingo zu bieten: Entlang der Uferpromenade (Malecón) am Hafen gibt es neben zahlreichen Tanzlokalen und Nachtklubs auch einige gemütliche Cafés. Zu einem der besten Clubs der Welt gehört die Diskohöhle Guácara Taína, in der bis zu 2000 Besucher unter Stalaktiten zu heißen Beats tanzen können.

Jüngere Dominikaner hören gerne Reggaetón, eine Mischung aus Reggae, Dancehall, Hip-Hop, Merengue Hip Hop, verschiedenen lateinamerikanischen Musikrichtungen und elektronischer Tanzmusik. Dazu tanzt man Perreo, bei dem vor allem die Tänzerinnen durch starke Hüftbewegungen provozieren.

In der Casa de Francia und auf der Plaza de la Culturain Santo Domingo finden häufig Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Ein besonderes Ereignis sind die fiestas (Live-Konzerte), die häufig an Autowaschplätzen stattfinden und bei denen man für ein geringes Eintrittsgeld  Merengue- und Bachata-Bands erleben kann.

Hinweis: In der Dominikanischen Republik gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Sperrstunde, so dass Bars und Diskotheken an Wochentagen um 0:00 Uhr und an den Wochenenden um 2:00 Uhr schließen müssen. 

Kulinarisches

Übersicht

Einheimische Gerichte sind äußerst schmackhaft. Spanische Einflüsse geben der dominikanischen Küche eine besondere Würze. Vor allem der Norden der Insel ist bekannt für seine karibische Rinderzucht, das Rindfleisch ist ausgezeichnet und zählt zu den Hauptexportgütern des Landes. Auch Schweine-, Hühnchen- und Ziegenfleisch werden gerne serviert. Fisch und Meeresfrüchte gibt es in Hülle und Fülle. Die auf der Insel wachsenden Tomaten und Früchte sind ausgezeichnet (Papaya, Mango, Passionsfrucht und Zitrusfrüchte).

Regionale Spezialitäten


  • La bandera (bedeutet 'die Flagge' und besteht aus weißen Reis, rote Bohnen, gedünstetem Fleisch, Salat und gebratenen Kochbananen).

  • Chicharrones (knusprige Schweineschwarten)

  • Chicharrones de pollo (in Streifen geschnittenes Brathuhn)

  • Cassava (gebratene Gemüseart)

  • Moro de habicuelas (Reis und Bohnen)

  • Sopa criolla dominicana (Gemüsesuppe mit Fleisch)

  • Pastelon (gebackener Gemüsekuchen)

  • Sancocho (Eintopf mit bis zu 18 verschiedenen Zutaten) 

Trinkgeld

In den Hotel- und Restaurantrechnungen sind 10% Bedienung bereits inbegriffen; ein zusätzliches Trinkgeld von 5-10% ist jedoch durchaus üblich. Fahrer von Sammeltaxis erwarten nicht unbedingt ein Trinkgeld, für alle anderen Dienstleistungen sind jedoch Trinkgelder üblich.

Regionale Getränke

Presidente heißt das ausgezeichnete einheimische Bier. Bekannte Rumsorten sind Brugal und Bermudez. Rum añejo (alter, dunkler Rum) mit Eis empfiehlt sich nach dem Essen. Einheimischer Kaffee ist ausgezeichnet und stark. Einheimische Biersorten und Spirituosen sind erheblich preiswerter als Importgetränke.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In der Dominikanischen Republik darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Unterkunft

Hotels

Das Hotelangebot wird ständig erweitert. Die modernen Hotels an der Südostküste liegen in Strandnähe. In der Hauptstadt werden Unterkünfte aller Klassen angeboten, deren Preise ganzjährig gleich sind. In den Urlaubsgegenden liegen die Sommerpreise etwa 10 % unterhalb der Winterpreise. Hotels außerhalb von Santo Domingo und La Romana sind generell bedeutend preiswerter. Bedienungsgeld und 13 % Regierungssteuer kommen zu Hotelrechnungen hinzu.

Kategorien:
5-Sterne-System, das Niveau entspricht aber nicht den sonst in der Karibik üblichen Maßstäben.

Weitere Informationen sind erhältlich von der Asociación Nacional de Hoteles y Restaurantes (ASONAHORES), Calle Presidente Gonzalez esq, Avenida Tiradentes, Edificio La Cumbre, DO-Santo Domingo. (Tel: 540 46 76. Internet: http://asonahores.com/).

Camping

Offizielle Campingplätze stehen nicht zur Verfügung. In ländlichen Gegenden ist Zelten mit der Genehmigung des Grundstückseigentümers erlaubt.

Kultur

Religion

Katholiken (95%). Minderheiten von Protestanten, Bahai und Juden.

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Die römisch-katholische Kirche spielt eine wichtige Rolle und übt einen Einfluss auf die Sozialstruktur aus. Auch der spanische Einfluss ist auf der ganzen Insel spürbar. Die dominikanische Lebensweise kennt die Tradition der ausgedehnten Mittagspausen nicht.

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die gängigen Höflichkeitsformeln sollten beachtet werden, so freut sich z. B. bei Einladungen der Gastgeber über ein kleines Geschenk. Blumen überreicht man nur zu besonderen Anlässen. 

Bekleidung: Vor allem tagsüber ist Freizeitkleidung angemessen. Badekleidung und Shorts gehören ohne Ausnahme an den Strand oder den Pool. Abends sollten Männer ein Jackett tragen, eine Krawatte ist nicht unbedingt erforderlich.  Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen erwartet, Arme und Beine sollten bedeckt sein. 

Fotografieren: Personen sollten gefragt werden, bevor man sie fotografiert. In Kirchen und Museen ist das Fotografieren z.T. erlaubt, man sollte aber vorher fragen.

Rauchen: Grundsätzlich darf überall geraucht werden. Einige Hotels unterteilen jedoch in Raucher- und Nichtraucherzimmer. Nichtraucherzonen sollten beachtet werden.

Kriminalität: Wie überall auf der Welt gibt es auch in der Dominikanischen Republik Taschendiebe. Wertgegenstände gehören in den Safe und sollten am Strand nicht unbeaufsichtigt sein. Mietwagen sollten stets abgeschlossen und auf gesicherten Parkplätzen abgestellt werden. Spaziergänge in dunklen Viertel und Nachtfahrten über Land sollte man besser vermeiden. 

Klima

Beste Reisezeit

Heiß und tropisch ganzjährig. Regenzeit von Mai bis Oktober. Von Juni bis November können Hurrikane auftreten.

Grafiken

Climate

Climate Chart
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Bilder

Catamaran

Catamaran moored off Dominican Republic
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Dominican

Dominican Republic
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Saona

Saona Island, Dominican Republic
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Catedral

Catedral Primada de America Santo Domingo, Dominican Republic
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