Länderinformationen

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Cayman-Inseln

Allgemeines

Hauptstadt

George Town (Grand Cayman).

Geographie

Die Cayman-Inselgruppe besteht aus den drei Inseln Grand Cayman, Little Cayman und Cayman Brac und liegt 290 km nordwestlich von Jamaika. Die Inseln sind die Gipfel einer unter dem Meer gelegenen Gebirgskette, die sich von Kuba bis in den Golf von Honduras erstreckt. Eine große Korallenbank schützt die Ost- und Westküste.

Regierung

Britische Kronkolonie mit interner Selbstverwaltung seit 1962. Verfassung von 2009. Der Legislativrat besteht aus 20 Mitgliedern, von denen 18 direkt gewählt werden. Der Gouverneur ist für die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik zuständig ist. Er steht außerdem dem Exekutivrat vor, der aus sieben Mitgliedern besteht (drei vom Gouverneur ernannte Mitglieder und vier Mitglieder des Legislativrates, die dieser selbst wählt). Regierungschef:

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II., wird durch den Gouverneur Martyn Roper vertreten, seit Oktober 2018.

Regierungschef

Alden McLaughlin, seit Mai 2013.

Elektrizität

110 V, 60 Hz. Adapter sind notwendig, weil amerikanische Flachstecker weit verbreitet sind.

Zeitzone

Eastern Standard Time: MEZ -6

Übersicht

Die drei Cayman-Inseln locken heutzutage wegen ihrer klaren Gewässer und langen Sandstrände zahlose Urlauber an, aber zu Zeiten von Kolumbus, der sie 1503 entdeckte, boten sie mit Sicherheit kein so anziehendes Bild.
Flächendeckende Schildkrötenkolonien inspirierten Kolumbus, die Inselgruppe ursprünglich Las Tortuges (Die Schildkröten) zu nennen. Später wurden sie Caymanas genannt, da man die dort zahlreich lebenden Wasserechsen für eine Krokodilart hielt. Zusätzlich zu diesen recht angrifflustigen Ureinwohnern hatten die drei Inseln – Grand Cayman, Little Cayman und Cayman Brac – lange Zeit noch gefährlichere Bewohner: Seeräuber und Piraten.
Der Urlauber der 21. Jahrhunderts muss sich um all dies jedoch keine Sorgen machen, denn was könnte schöner sein als an den breiten Sandstränden zu liegen und im kristallklaren Wasser tropische Fischarten zu beobachten, die sich in Korallenriffen tummeln? Besonders der beliebte Seven Mile Beach auf Grand Cayman verdient seinen guten Ruf voll und ganz.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Direktflüge zu den Kaimaninseln.

Lufthansa (LH), Swiss International (LX) und Austrian Airlines (OS) bieten u.a. in Kooperation mit United (UA), American Airlines (AA) und Air Canada (AC) Flüge via Miami, New York und Toronto an.

Cayman Airways (KX), die nationale Fluggesellschaft der Kaimaninseln, verbindet Grand Cayman u.a. mit Chicago, Denver, Miami, New York, Tampa, Havana (Kuba) und Kingston (Jamaika).

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Grand Cayman: 15 Std. 35 Min.; Zürich - Grand Cayman: 14 Std. 10 Min.; Wien - Grand Cayman: 16 Std. 15 Min. (kürzeste Reisezeiten, inkl. Aufenthalt bei Zwischenstopps).

Ausreisegebühr

13 US$; davon ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren. Bei Flügen zwischen den Inseln fallen keine Gebühren an.

 

Anreise mit dem Schiff

Der Hafen von Grand Cayman wird von vielen Reedereien im Rahmen von Kreuzfahrten angelaufen. Passagierschiffe verkehren zwischen den Cayman-Inseln und Nordamerika, Mexiko und Europa.

Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrten zu den Cayman-Inseln werden u.a. angeboten von Phoenix ab Nizza (Frankreich), P&O Cruises ab Southampton (Großbritannien), Costa ab Savona (Italien), Oceania Cruises ab Barcelona (Spanien).

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Cayman Airways (KX) und Island Air verbinden mehrmals täglich Grand Cayman mit Cayman Brac und Little Cayman sowie Cayman Brac und Little Cayman.

Flugzeiten

Grand Cayman - Little Cayman: 45 Min; Grand Cayman - Cayman Brac: 40 Min; Cayman Brac - Little Cayman: 15 Min.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Entlang der Küsten besitzen sämtliche Inseln gut ausgebaute Straßennetze. Durch das Inselinnere gibt es in Nord-Süd-Richtung jedoch kaum Verbindungsstraßen.

Grand Cayman hat im Inselinnern zwischen Nord und Süd nur eine einzige Verbindungsstraße, die in der Nähe von Ireland Bluff in Richtung Old Man Bay verläuft. Auf Cayman Brac enden verschiedene Straßen im Osten der Insel und sind in Nord-Süd-Richtung nicht miteinander verbunden. Little Cayman hat nur im westlichen Teil der Insel zwei Nord-Süd-Verbindungsstraßen, im Osten nur entlang der Küste.

Maut: Auf den Kaimaninseln gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Tankstellen sind überall vorhanden.

Zustand der Straßen

Die Straßen sind in gutem Zustand.

Autovermietung

Mietwagenfirmen gibt es an den Flughäfen und in einigen Touristenorten. Das Mindestalter für Fahrer beträgt 21 Jahre.

Taxi

Taxis stehen überall zur Verfügung. Der Taxipreis ist pro Person und Strecke festgelegt. Für bis zu drei Fahrgäste gilt ein Einheitstarif, ab vier erhöht sich der Fahrpreis. Zuschläge werden für zusätzliches Gepäck, Nachtfahrten und oft auch bei schlechtem Wetter erhoben.

Fahrrad

Fahrräder, Mopeds und Motorräder können bei verschiedenen Anbietern angemietet werden. Es besteht Helmpflicht.

Reisebus

Busse verkehren auf Grand Cayman täglich ab 6 Uhr morgens; von George Town aus fahren sie zu den verschiedenen Regionen der Insel.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr;
- Anschnallpflicht;
- Promillegrenze: 0,1 ‰.

Vorsicht bei Bussen: Die Türen öffnen zur Fahrbahnseite.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 40-48 km/h (25-30 mph);
- außerorts: 64 km/h (40 mph);
- auf größeren Straßen: 80 km/h (50 mph).

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist ein Touristenführerschein (Visitor's Driving Permit) mitzuführen, der gegen eine Gebühr von 6,50 € (7,50 US$) von der Mietwagenfirma ausgestellt wird.

Unterwegs mit dem Schiff

Zwischen den Inseln gibt es keinen Fährverkehr.

Cayman Ferries bietet auf Grand Cayman von Dienstag bis Sonntag mehrmals täglich Fährverbindungen ab Camana Bay im Westteil der Insel nach Kaibo Beach und Rumpoint im Norden an.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Fri, 30 Jul 2021 15:15:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Fri, 30 Jul 2021 17:22:16 +0200)

Letzte Änderungen: Aktuelles (Einreise: redaktionelle Änderung)

Einschließlich Britische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
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Aktuelles

Die Ausbreitung von COVID-19 kann weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland, die britischen Überseegebiete einschließlich Gibraltar, die Isle of Man und die Kanalinseln wird derzeit gewarnt.

Epidemiologische Lage

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland ist von COVID-19 sehr stark betroffen. Das Vereinigte Königreich ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten das Office for National Statistic und die britische Regierung, für Schottland die schottische Regionalregierung.

Zu den Kanalinseln, der Isle of Man, Gibraltar sowie den britischen Überseegebieten („Overseas Territories") siehe Besonderheiten auf den Kanalinseln, der Isle of Man, Gibraltar und in den Überseegebieten.

Einreise

Ein- und Ausreisen auch ohne triftigen Grund sind möglich, jedoch gelten für die Einreise nach England unterschiedliche Einreisebeschränkungen.

Mit Wirkung vom 2. August 2021 sind Reisende, die aus Deutschland nach England und Schottland reisen, von der Quarantäne befreit, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Sie weisen mit einem Digitalen COVID-Zertifikat der EU nach, dass sie vollständig geimpft sind, d.h. die letzte Impfung mit einem von der EMA zugelassen Impfstoff mindestens 14 Tage zurück liegt.
  • Sie haben sich in den 10 Tagen vor Einreise nicht in Frankreich oder in einem Land, das auf der „roten Liste" steht, aufgehalten.

Der Test am zweiten Tag nach Einreise ist weiterhin obligatorisch.

Diese Regelung erstreckt sich auch auf Minderjährige, die in Deutschland wohnhaft sind.

Darüber hinaus werden Länder in farblich verschiedene Kategorien (Listen) eingeteilt, von „green" über "amber" (derzeit Deutschland) bis „red".

  • „Green": Online-Anmeldung, COVID-19-Test vor Einreise, ein weiterer Test vor/am Tag zwei, keine Quarantäne
  • „Amber": Online-Anmeldung, COVID-19-Test vor Einreise, zwei weitere Tests vor/am Tag zwei und am/nach Tag acht nach Einreise, häusliche Quarantäne von zehn Tagen mit Möglichkeit einer Freitestung am fünften Tag nach Einreise. Im Vereinigten Königreich wohnhafte Personen, die durch den National Health Service (NHS) vollständig geimpft worden sind und deren letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt, sind von der Quarantäne und dem Test an Tag acht befreit. Das Digitale COVID-Zertifikat der EU wird mit Wirkung vom 2. August 2021 anerkannt.
  • „Amber plus" wie „amber", jedoch keine Befreiung von der Quarantäne, wenn vollständig geimpft.
  • „Red": Online-Anmeldung, Test vor Einreise, zwei weitere Tests vor/am Tag zwei und am/nach Tag acht nach Einreise, Hotel-Quarantäne von zehn Tagen.

Für die Einreise nach Schottland gelten diese Regeln ebenso. Jedoch ist die Möglichkeit einer „Freitestung" am fünften Tag nach der Einreise nicht gegeben. Auch existiert die Länderkategorie „Amber plus" nicht. Details finden sich auf der Internetseite der schottischen Regierung.

Ähnliche Einreisebeschränkungen gelten in Wales und in Nordirland.

Bei allen Einreisen nach England aus allen Ländern mit Ausnahme Schottlands, Nordirlands, Irlands, Isle of Man, Jersey und Guernsey muss ein negativer COVID-19-Test vorgelegt werden, der bei Einreise nicht älter als drei Tage sein darf. Anerkannt werden PCR-Tests, RT-Lamp-Tests sowie Antigentests („lateral-flow-Test"). Der negative Testnachweis, in Englisch, Französisch oder Spanisch (eine Übersetzung ist nicht ausreichend), muss bereits vor Reisebeginn (vor Einstieg Flugzeug, Fähre und Zug) vorgelegt werden. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 11 Jahren. Weitere Details bietet die britische Regierung. Reisende, die ohne einen negativen COVID-19-Test nach England einreisen, müssen mit einer Geldstrafe von mindestens 500,- GBP rechnen.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Land auf der „roten Liste" aufgehalten haben, müssen neben dem COVID-19-Test vor Einreise für zehn Tage eine Hotelquarantäne in Großbritannien absolvieren. Während des Hotelaufenthalts finden am zweiten und achten Tag nach Einreise weitere Tests statt. Das Hotel ist vorab über eine Website der britischen Regierung zu buchen. Aufenthalt, Verpflegung und die Tests während der Quarantäne kosten 1.750 GBP. Informationen können auf der Webseite der britischen Regierung nachgelesen werden. Verstöße gegen die Quarantänepflicht in einem Hotel und auch falsche Angaben hinsichtlich des Aufenthalts in einem Land auf der „roten Liste" in den zehn Tagen vor Einreise kann mit einer Haftstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden.

Einreisende nach England und Reisende, die über England nach Wales reisen, müssen neben dem COVID-19-Test vor Einreise zusätzlich vorab zwei weitere Tests buchen: einen vor oder am zweiten Tag nach Einreise und einen weiteren Test am oder nach dem achten Tag nach Einreise (Regelung für vollständig Geimpfte s.o.). Die Buchung muss vor/bei Einreise nachgewiesen werden und ist kostenpflichtig. Den Beförderungsunternehmen ist die Beförderung nach Großbritannien ohne einen Nachweis über die Buchung weiterer Tests nach Einreise untersagt. Informationen zu den Tests nach Einreise und welche Anbieter dafür zulässig sind, können auf der Webseite der britischen Regierung nachgelesen werden.

Für alle nach England einreisenden LKW-Fahrer gilt ein verpflichtender COVID-19-Test nach Einreise bei Aufenthalt von mehr als 48 Stunden, alle weiteren 72 Stunden bis zu zwei zusätzliche Tests.

Für Einreisen aus Deutschland nach England, und wenn Sie sich in den zehn Tagen vor Einreise nicht in einem Land auf der â€žroten Liste" aufgehalten haben, besteht die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen von der Quarantäne zu befreien. Voraussetzung ist ein negativer COVID-19-Test. Der Test ist kostenpflichtig und muss bei einem von der Regierung des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland lizenzierten Labor durchgeführt werden. Auch bei einer Befreiung von der Quarantäne bleibt der Test am achten Tag weiterhin verpflichtend. Es ist mit Kosten von 80 bis 300 GBP/Test zu rechnen. Nähere Informationen bietet die britische Regierung.

Für alle Einreisenden gilt grundsätzlich die Pflicht zur elektronischen Anmeldung vor Einreise. Diese soll die britischen Behörden in die Lage versetzen, im Falle entdeckter Corona-Infektionen eine Nachverfolgung zu ermöglichen. Daher müssen zahlreiche Angaben einschließlich des Beförderungsmittels sowie des Ortes angegeben werden. Die elektronische Anmeldung erfolgt ausschließlich im Internet frühestens 48 Stunden vor Einreise. Bei der Einreise muss dann die erfolgte Anmeldung nachgewiesen werden. Verletzungen der Anmeldepflicht können mit empfindlichen, regional unterschiedlichen Bußgeldern geahndet werden. Bei Rückfragen steht montags bis freitags eine Hotline der britischen Regierung unter +44 800 678 1767 zur Verfügung.

Von der Quarantäne ausgenommen sind Reisende, die aus Irland, den Kanalinseln sowie von der Isle of Man einreisen und sich in den 14 Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben.

Darüber hinaus gelten für eine Reihe von Berufen und Tätigkeiten Ausnahmen von den vorgenannten Einreisebeschränkungen.

Für vollständig Geimpfte sowie Genesene gibt es bislang keine Ausnahmen oder Erleichterungen bei der Einreise.

Durch- und Weiterreise

Ein Transit durch das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Weiterreise von Nordirland nach Irland ist erlaubt. Transitreisende müssen sich vorab elektronisch anmelden, auch wenn sie sich nur im Transitbereich eines Flughafens aufhalten und einen negativen COVID-19-Test vorlegen. Reisende, die sich in den zehn Tagen vor Einreise in einem Land auf der „roten Liste" aufgehalten haben, müssen sich in eine Hotel-Quarantäne begeben.

Die Bestimmungen für die Weiterreise aus dem Vereinigten Königreich nach Frankreich, Belgien und die Niederlande haben sich mehrfach kurzfristig geändert. Einreisen mit dem Flugzeug oder der Autofähre in die Niederlande sind unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, so auch der Transit durch Belgien.

Reiseverbindungen

Flugverbindungen und zum Teil auch Zug- und Fährverbindungen verkehren regelmäßig. Der Eurotunnel nach Frankreich ist unter bestimmten Voraussetzungen geöffnet. Reisen mit dem Eurostar unterliegen strengen Voraussetzungen. An Häfen, am Eurotunnel und an Flughäfen ist mit zum Teil langen Wartezeiten zu rechnen.

Beschränkungen im Land

Im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland sind weitere Lockerungen erfolgt, es gelten nur noch wenige Kontaktbeschränkungen.

England hat nahezu alle Beschränkungen aufgehoben. In London besteht weiterhin eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis.

Schottland befindet sich nunmehr auf Stufe 0 des Stufensystems für COVID-Schutzmaßnahmen. Trotz weiterer Lockerungen hält Schottland weiterhin an einigen Beschränkungen fest. Details können auf der Webseite der schottischen Regierung nachgelesen werden.

Wales befindet sich derzeit auf Stufe 1. Sechs Personen oder zwei Haushalte dürfen sich drinnen treffen. Geschäfte, Pubs, Restaurants, Theater, Kinos, Hotels und B&B dürfen öffnen, Reisen innerhalb Wales sind erlaubt. Die letzte Öffnungsstufe soll am 7. August 2021 erfolgen.

In Nordirland wurden viele Beschränkungen aufgehoben. Jedoch gilt weiterhin: Sechs Personen oder zwei Haushalte dürfen sich drinnen treffen. Es ist erlaubt, sich im eigenen Garten mit bis zu fünfzehn Personen aus bis zu drei Haushalten unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln zu treffen. Ein Mund-Nasen-Schutz ist in öffentlichen Verkehrsmitteln, Supermärkten, Geschäften vorgeschrieben.
Einzelheiten zu den Vorschriften und Beschränkungen bietet die nordirische Regierung.

Hygieneregeln

Grundsätzlich sind die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln in England, Wales, Schottland und Nordirland einzuhalten.

Besonderheiten auf den Kanalinseln, der Isle of Man, in Gibraltar und in den Überseegebieten

Auf Guernsey und Alderney gelten Einreisebeschränkungen. Länder werden in vier verschiedene Kategorien unterteilt. Deutschland befindet sich aktuell in Kategorie 2: Test bei Einreise und am siebten Tag nach Einreise. Befreiung von der Quarantäne, sobald das Ergebnis des ersten Tests vorliegt und dieser negativ ist. Verstöße können mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Pfund geahndet werden. Weitere Informationen bieten die Behörden von Guernsey.

Einreisende nach Jersey müssen bei Einreise über England einen negativen COVID-19 Test, der maximal 72 Stunden vor Abfahrt gemacht werden muss, vorlegen. Direktreisende müssen den Test bei Einreise machen. Eine mögliche Quarantäne hängt vom Impfstatus ab. Weitere Informationen bieten die Behörden von Jersey.

Auf der Isle of Man müssen alle Einreisenden einen negativ COVID-19-Test vorlegen und sich in eine siebentägige Quarantäne begeben, es sei denn sie sind vollständig geimpft. Weitere Informationen bieten die Behörden der Isle of Man.

Einreisen nach Gibraltar sind möglich. Wie in England werden die Länder, aus denen die Reisenden kommen in drei Farben unterteilt. Jede Farbe beinhaltet eigene Einreisebeschränkungen. Einreiseerleichterungen gelten für vollständig Geimpfte. Weitere Informationen bietet die britische Regierung.

Einreisen nach Anguilla sind möglich, bedürfen jedoch einer Genehmigung. Alle volljährigen Besucher (außer Schwangere) müssen vollständig geimpft sein (die letzte Impfung muss 21 Tage zurückliegen). Eine elektronische Anmeldung sowie ein negativer COVID-19-Test, der drei bis fünf Tage vor der geplanten Ankunft vorgenommen werden muss, sind erforderlich. Weitere Informationen bietet die Regierung von Anguilla.

Die Einreise nach Bermuda ist unter Einschränkungen möglich. Reisende müssen maximal 72 Stunden vor Einreise nach Bermuda eine Einreiseerlaubnis einholen. Verpflichtende Corona-Tests werden bei Einreise und erneut vier und zehn Tage nach Einreise durchgeführt. Nicht vollständig geimpfte Touristen müssen sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Weitere Informationen bietet die Regierung von Bermuda.

Die Einreise auf die britischen Jungferninseln (British Virgin Islands) ist über den internationalen Flughafen T B Lettsome möglich. Die Einreise muss online im BVI Portal angemeldet werden. Je nach Impfstatus gelten unterschiedliche Einreisebeschränkungen. Weitere Informationen bieten die Regierung der British Virgin Islands und die britische Regierung.

Die Flughäfen der Kaimaninseln (Cayman Islands) sind für internationale Reisende geschlossen. Die Regierung gewährt lediglich wenige Ausnahmen für Flüge mit British Airways und Cayman Airways. Vor Einreise muss ein negativer COVID-19 PCR-Test vorgelegt und hier eine Einreisegenehmigung beantragt werden. Es besteht eine Quarantänepflicht von 14 Tagen, Geimpfte für fünf Tage. Reisen zwischen den Inseln unterliegen Beschränkungen. Die aktuellen COVID-19-Fallzahlen sowie weitere Informationen bieten die Regierung der Cayman Islands und die britische Regierung.

Die Einreise nach Montserrat ist nur über Antigua möglich und derzeit nur Bürgern und Bewohnern von Montserrat gestattet. Es besteht eine Quarantänepflicht von 14 Tagen. Weitere Informationen bieten die Regierung von Montserrat und die britische Regierung.

Die Einreise auf die Turks & Caicos Islands ist auch für Touristen wieder möglich. Für die Einreise muss ein maximal drei Tage alter negativer PCR-Test vorgelegt und eine Reisegenehmigung beantragt werden. Die Reisegenehmigung enthält eine lokale Krankenversicherung. Es besteht keine Quarantänepflicht. Infektionszahlen und weitere Informationen bieten Regierung der Turks & Caicos Islands und die britische Regierung.

Reisen nach St. Helena & Dependencies sind wieder möglich. Ein innerhalb von 72 Stunden vor Einreise erhaltenes negatives COVID-19-Testergebnis sowie eine 14-tägige Quarantäne nach Einreise sind erforderlich. Weitere Informationen bieten die Regierung von St. Helena und die britische Regierung.

Empfehlungen

Brexit

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union. Touristen und kurzzeitige Geschäftsreisende benötigen für eine Aufenthaltsdauer von weniger als sechs Monaten auch nach dem 1. Januar 2021 keine Visa zur Einreise. In den meisten anderen Fällen benötigen Reisende für Aufenthalte seit dem 1. Januar 2021 zumindest ein Visum. Einreisen für Au-Pair sind z.B. gar nicht mehr und für Praktika nur noch unter sehr eingeschränkten Bedingungen erlaubt.

Informieren Sie sich zur Einreise nach Großbritannien und Nordirland bei den zuständigen Britischen Vertretungen in Deutschland.

Sicherheit

Terrorismus

In Großbritannien wurden einzelne terroristische Anschläge mit Todesopfern und Verletzten verübt, zuletzt im Mai 2017 in Manchester, Anfang Juni 2017 auf der London Bridge und in Borough Market sowie im September 2017 in der U-Bahn-Station Parsons Green und Ende November 2019 erneut auf der London Bridge in London, sowie Anfang Februar 2020 in London.

Für Bedrohungslagen wegen Terrorismus gilt für das ganze Vereinigte Königreich (England, Wales, Schottland und Nordirland) die Stufe 3 (von 5) „Substancial" und in Nordirland die Warnstufe 4, „Severe". Informationen zu den Warnstufen bietet das Joint Terrorism Analysis Centre/Security Service (MI5).

Die britischen Behörden rufen dazu auf, gegenüber der Terrorgefahr wachsam zu sein, insbesondere auf verdächtige Taschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auf andere mögliche Anzeichen terroristischer Handlungen zu achten.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Für Auskünfte über Sicherheitsvorkehrungen wenden Sie sich an das Home Office, Tel. +44 20 7035 4848 sowie an das Terrorism-National-Emergency.
  • Zur aktuellen Lage in Bezug auf Nordirland wenden Sie sich an die Police Service of Northern Ireland (PSNI), Tel. +44 845 600 8000.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Nordirland ist das Aufflammen lokaler Gewalt insbesondere während der „Marching Season" von Mitte Juni bis Mitte August, mit gewaltsamen Auseinandersetzungen von rivalisierenden paramilitärischen Gruppen und mit Sicherheitskräften, möglich.

  • Verhalten Sie sich umsichtig.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen von Sicherheitskräften.

Kriminalität

In Großstädten und dort insbesondere an bei Touristen beliebten Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, vereinzelt auch zu Gewaltdelikten. In einzelnen Vierteln von Großstädten, aber insbesondere auch in den Britischen Überseegebieten kann die Kriminalität und Gewaltbereitschaft erheblich variieren.

  • Beachten Sie die hilfreichen Tipps der British Transport Police gegen Taschendiebe.
  • Erkundigen Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel nach der Sicherheit von Vierteln, die Sie nicht kennen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen, nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Das Klima auf dem Festland ist gemäßigt, in den Überseegebieten tropisch bzw. subtropisch.
Auf dem Festland können extreme Wetterlagen mit Stürmen und Starkregen nicht ausgeschlossen werden.

Im Nordatlantik und insbesondere in der Karibik ist von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Auf Bermuda, den Britischen Jungferninseln, den Turks & Caicos Inseln, auf Montserrat und Anguilla kann es dann zu schweren Wirbelstürmen und in der Folge zu erheblichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Ausfall von Strom- und Kommunikationsnetzen kommen.

Einige Britische Überseegebiete wie insbesondere St. Helena und Montserrat liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretungen für die Britischen Überseegebiete

Die Botschaft London ist zwar die zuständige diplomatische Vertretung auch für die Überseegebiete des Vereinigten Königreichs, nimmt dafür aber keine konsularischen Aufgaben wahr.
Für Anguilla, British Virgin Islands und Montserrat ist die Deutsche Botschaft in Port-of-Spain/Trinidad und Tobago konsularisch zuständig. In Tortola, British Virgin Islands, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Bermuda ist das Generalkonsulat in New York/USA konsularisch zuständig. In Hamilton, Bermuda, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Cayman Islands und Turks & Caicos Islands ist die Deutsche Botschaft in Kingston/Jamaika konsularisch zuständig.
Für St. Helena & Dependencies ist das Deutsche Generalkonsulat in Kapstadt/Südafrika konsularisch zuständig.

Infrastruktur/Verkehr

Die Verkehrswege können aufgrund von Maßnahmen im Zusammenhang zur Eindämmung von COVID-19 beeinträchtigt sein, siehe Aktuelles.

Es gibt ein enges Inlandsflugnetz, Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in London U-Bahnen. Das Verkehrsnetz von Britischen Überseegebieten besteht in der Regel aus Busverbindungen und Taxis.

Informationen zum Autofahren in Großbritannien bietet Find-Your-Great-Britain.
Es herrscht Linksverkehr. Stellen Sie bei Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug sicher, dass Scheinwerfer hierfür eingestellt sind bzw. entsprechend abgeklebt werden.
Die Promillegrenze beträgt 0,8, in Schottland 0,5.

Vorfahrtsregelungen sind üblicherweise beschildert mit STOP oder GIVE WAY oder entsprechend markiert, wobei eine doppelte, weiße Querlinie STOP bedeutet, eine doppelte, unterbrochene Linke verlangt langsames Heranfahren.

An wenigen Kreuzungen ohne Regelung mit Zeichen haben die Hauptstraßen Vorrang, ggf. gilt die Verständigung unter Verkehrsteilnehmern zur Reihenfolge des Weiterfahrens.
Im Kreisverkehr hat der von rechts kommende Verkehr Vorfahrt, sofern nichts anderes markiert ist, es sollte so frühzeitig wie möglich in die richtige Spur eingefädelt werden. Blinkzeichen werden schon beim Einfahren entsprechend der gewünschten Fahrtrichtung gesetzt.
Gelbe Markierungen am Fahrbandrand bedeuten Parkverbot, rote Halteverbot, eine durchgezogene rote Doppellinie absolutes Halte- und Parkverbot.

Umweltzonen - (Ultra) Low Emission Zone

Bei Fahrten in den Großraum London müssen größere Fahrzeuge (wie z.B. Wohnmobile, Minibusse oder Pickups) die erforderlichen Emissionsstandards für die Niedrigemissionszone (Low Emission Zone, LEZ) erfüllen. Um dies festzustellen, ist eine vorherige Registrierung des Fahrzeugs bei der für die LEZ zuständigen Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) notwendig. Dies sollte 10 Tage vor Einreise erfolgen. Bei Verstößen drohen erhebliche Geldbußen. Ausführliche Informationen erteilt die TfL.

Die LEZ (Niedrigemissionszone) in London wurde in die ULEZ (Ultra Low Emission Zone) umbenannt und betrifft noch mehr Fahrzeuggruppen als die LEZ. Ab 25. Oktober 2021 wird die Zone auf den Großraum London ausgeweitet.

Versicherungsnachweis

Autoreisende müssen frühestens ab Januar 2021 für Fahrten in das Vereinigte Königreich eine Grüne Versicherungskarte als Nachweis ihrer Versicherungsdeckung mitführen. Reisende sollten vor Abreise prüfen, ob ihre Kfz-Versicherung das Gebiet des Vereinigten Königreichs abdeckt..

Führerschein

Der deutsche Führerschein ist im Vereinigten Königreich gültig. Ein internationaler Führerschein ist aktuell nicht erforderlich.

Darüber hinaus können Inhaber eines deutschen Führerscheins mit ständigem Wohnsitz im Vereinigten Königreich ihren Führerschein umtauschen, ohne dass eine erneute Fahrprüfung erforderlich ist. Der deutsche Führerschein kann genutzt werden, so lange er gültig ist. Die britischen Regelungen sehen eine Erneuerung/Verlängerung des Führerscheins im Alter von 70 Jahren oder drei Jahre nach Wohnsitznahme des Inhabers in Großbritannien - je nachdem welcher Zeitpunkt der spätere ist - vor. Weitere Informationen können auf der Webseite der „Driver and Vehicle Licensing Agency" (DVLA) nachgelesen werden.

Eine zukünftige Änderung der Regelungen zum Führerschein kann nicht ausgeschlossen werden.

LGBTIQ

Homosexualität ist im Vereinigten Königreich nicht strafbar und wird von der Gesellschaft weitgehend akzeptiert.
Auch in den britischen Überseegebieten sind homosexuelle Handlungen nicht mehr strafbar. Allerdings sind die LGBTIQ-Rechte, der Schutz gegen Diskriminierung und die Akzeptanz in der Bevölkerung noch nicht vergleichbar mit dem auf das Festland des Vereinigten Königreichs.

Rechtliche Besonderheiten

Waffen

Im Vereinigten Königreich ist das Mitführen folgender Waffen, die in Deutschland legal erworben werden können, verboten:

CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Schreckschusspistolen, Messer mit feststehender Klinge oder Schnappmesser mit Klingen länger als 7cm. Die Einfuhr von Messern, die offensichtlich Angriffswaffen sind, ist grundsätzlich nicht erlaubt. Näheres unter Bestimmungen zum Mitführen von Messern und unter Bestimmungen und Beschränkungen zur Einfuhr von Schusswaffen, Messern, Schwertern und anderen Angriffswaffen.

Wird bei einer Überprüfung, auch bei der Sicherheitskontrolle vor der Ausreise auf einem britischen Flughafen, der Besitzverbotener Waffen festgestellt, ist mit der sofortigen Festnahme zu rechnen. Eine Gerichtsverhandlung und die Verurteilung zu einer empfindlichen Geld- oder sogar zu einer Haftstrafe sind in der Regel die Folge.
Von den Verboten sind bestimmte Waffen und kleinere Personenkreise ausgenommen.

  • Wenn Sie mit einer Waffe oder mit Streumunition in das Vereinigte Königreich reisen möchten, sollten Sie sich unbedingt bei der britischen Botschaft oder bei einem der britischen Generalkonsulate in Deutschland erkundigen, selbst wenn Sie im Besitz eines deutschen Waffenscheins sind.

Beihilfe zu illegaler Einreise

Beihilfe zu illegaler Einreise ist im Vereinigten Königreich mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren sowie einem Bußgeld („civil penalty") von 2.000,- GBP pro illegal Einreisendem belegt.

  • Seien Sie bei der Mitnahme von Anhaltern besonders vorsichtig und vergewissern Sie sich eines Aufenthaltstitels.

Drogen

Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist das britische Pfund Sterling (GBP). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich. FAQs für Verbraucher zum Brexit bietet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen BaFin.

Einreise und Zoll

Ein- und auch Durchreisebestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise auf das Festland des Vereinigten Königreichs ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bis zum Ende der Reise gültig sein.

Benutzen Sie keine Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet waren. Selbst wenn sie inzwischen wieder als "aufgefunden" gemeldet wurden, führt dies nicht automatisch zu einer Löschung des Verlusteintrags in der Interpol-Datenbank. Es kommt daher immer wieder vor, dass die britische Grenzpolizei solche Ausweisdokumente einzieht.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab.

Die britische Regierung hat angekündigt, dass ab 1. Oktober 2021 Personalausweise nicht mehr als Reisedokumente für EU-Bürger anerkannt werden.

Deutsche Staatsangehörige benötigen nach dem 1. Januar 2021 für Besuchs- und Geschäftsreisen von längstens 180 Tagen kein Visum. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der britischen Regierung.

Einreisebestimmungen für die Britischen Überseegebiete Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands, Montserrat, St. Helena & Dependencies und Turks & Caicos Islands

Anguilla

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Bermuda

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bis zum Ende der Reise gültig sein.

Visum

Für Touristen oder Geschäftsreisende ist ein Einreisevisum für deutsche Staatsangehörige nicht erforderlich. Aufenthaltsdauer: maximal 21 Tage, Verlängerung ist beim Department of Immigration zu beantragen.

Eine Arbeitsaufnahme für Touristen bzw. Geschäftsbesucher ohne Arbeitserlaubnis ist strikt untersagt.

Bei Einreise müssen ein Round-Trip Ticket, eine Hotel- oder Host-Adresse sowie Immigrations- und Zollformulare vorgelegt werden, die im Flugzeug nach Bermuda ausgehändigt werden.

British Virgin Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Cayman Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich.
Die Beamten der Einwanderungsbehörde überprüfen bei Bedarf bei Einreise den Nachweis von ausreichenden finanziellen Mitteln und Vorliegen eines Rück- oder Weiterflugtickets.

Eine Verlängerung des Aufenthaltstitels nach Einreise vor Ort ist grundsätzlich möglich und kann direkt bei der zuständigen Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Montserrat

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage von Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

St. Helena & Dependencies

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Nein
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich. Bei Einreise wird "Visitor's pass", gültig für 3 Monate, ausgestellt.

Der Nachweis einer gültigen Krankenversicherung bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden ist erforderlich.

Turks & Caicos Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Ein Weiter- oder Rückflugticket muss vorgelegt werden.

Der Aufenthalt kann bei der Einwanderungsbehörde (Immigration) auf max. 60 Tage verlängert werden.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige benötigen grundsätzlich eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.
Erwachsene, die zusammen mit Minderjährigen reisen, deren Zugehörigkeit nicht aus den Reisepässen hervorgeht (z.B. Pflegekinder mit abweichendem Familiennamen), sollten mit Dokumenten ihre Berechtigung belegen können.

Ein- bzw. Ausreise in die Überseegebiete über die USA

Bei Ein- und Ausreise in die britischen Überseegebiete über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten. Der vorläufige Reisepass und der Kinderreisepass sind nicht für das US-amerikanische Visa-Waiver-Programm zugelassen. Bei einer Reise über die USA wird in diesen Fällen ein Visum benötigt.

Einfuhrbestimmungen

Seit dem 1. Januar 2021 gehört das Vereinigte Königreich nicht mehr der EU-Zollunion an. Ab diesem Zeitpunkt gelten die im Unionsrecht vorgesehen Zollförmlichkeiten für alle Waren, die

- aus dem Vereinigten Königreich in das Zollgebiet der Union oder
- aus dem Zollgebiet der Union in das Vereinigte Königreich verbracht werden.

Zollrechtliche Informationen bietet der deutsche Zoll zum Brexit.

Pflanzen und Lebensmittel

Zur Einfuhr von größeren Mengen von Pflanzen und Saaten muss ein Zertifikat vorgelegt werden. Weitere Informationen bietet diese Webseite.

Medikamente

Die Mitnahme von Medikamenten auf Urlaubsreisen in das Vereinigte Königreich ist grundsätzlich möglich. Es wird geraten, einen Begleitbrief des verschreibenden Arztes mit sich zu führen. Dieser sollte insbesondere enthalten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Beginn und Ende der Reise, Liste der mitgeführten Medikamente (einschließlich Dosierung und Gesamtmenge). Weitere Informationen bietet diese Webseite.

Heimtiere

Für alle Einreisen in das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland muss ein EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Dieser Ausweis dient dem Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Ein Musterausweis sowie weitergehende Informationen sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhältlich.

Es ist wichtig die Reihenfolge zu beachten:

  • Mikrochip
  • Tollwutimpfung: die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor Einreise stattgefunden haben, regelmäßige Boosterimpfungen werden anerkannt solange sie im geforderten Intervall stattgefunden haben
  • Bei Hunden: Bandwurmbehandlung nicht weniger als 24 Std und nicht früher als 120 Std (fünf Tage) vor Einreise

Alle Schritte müssen in einem EU Heimtierausweis eingetragen sein. Für die Rückreise in die EU bedarf es ledigleich des in der EU ausgestellten Heimtierausweises. Für die Rückreise in die EU ist somit kein gesondertes Gesundheitszeugnis (AHC) aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland erforderlich.

Die genauen Bestimmungen und ggf. noch weitere Neuregelungen können auf dieser Webseite nachgelesen werden.

Gesundheit

Aktuelles

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt. Seit Dezember 2020 ist eine neue Virusvariante in Großbritannien bekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist diese Variante leichter als bisher zirkulierende Varianten von Mensch zu Mensch übertragbar. Zudem gibt es erste Hinweise darauf, dass die Infektion mit der neuen Virusvariante mit einer erhöhten Fallsterblichkeit einhergehen könnte. Hinweise auf eine verringerte Wirksamkeit von Impfstoffen existieren nicht.

  • Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.
  • Bitte beachten Sie die Hinweise des RKI zur neuen Virusvariante.

Masern

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Im Vereinigten Königreich gehört die Impfung gegen Menigokokken C wie in Deutschland zum Standardimpfprogramm für Kinder. Sie  wird darüber hinaus auch bis zum 24. Lebensjahr für Schüler und Studenten empfohlen. Dieser Personenkreis sollte deshalb für einen Langzeitaufenthalt eine Schutzimpfung entsprechend der Empfehlung des Vereinigten Königreichs erhalten, siehe GOV.UK/department-of-health-and-social-care.

Medizinische Hinweise für Anguilla, Montserrat, die Britischen Jungferninseln und die Turks & Caicos Inseln

Impfschutz

Für die Britischen Jungferninseln gibt es keine internationalen Impfvorschriften.
Reisende nach Montserrat und Anguilla müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen, wenn sie älter als 1 Jahr sind und aus Infektionsgebieten kommen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, und Typhus empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Seit Juni 2014 gibt es wie in anderen Gebieten der Karibik auch (ausgehend von St. Martin u.a.) erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya auf den Britischen Jungferninseln, und Anguilla. Für Montserrat sind diese auf Grund der epidemiologischen Lage ebenfalls nicht auszuschließen.
Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Für Malaria besteht kein Risiko.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Tollwut (Rabies)

Die Inseln gelten als tollwutfrei. Da dies aber nicht für alle karibischen Nachbarinseln gilt, sollte bei allen Bissverletzungen durch Tiere (auch Fledermäuse) ein Arzt aufgesucht werden.

Medizinische Versorgung

Von deutschen gesetzlichen Krankenkassen ausgestellte Europäische Krankenversicherungskarten (EHICs) sowie Provisorische Ersatzbescheinigungen (PEBs) können bei vorübergehenden Aufenthalten im Vereinigten Königreich im bisherigen Format weiterhin eingesetzt werden. Besucher und Touristen haben mit einer EHIC wie bisher Anspruch auf medizinisch notwendige Behandlungen beim NHS.

Wir empfehlen gleichwohl den Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung.

Bei privater Krankenversicherung kontaktieren Sie bitte Ihren Versicherer zum Umfang ihres Versicherungsschutzes.

Mehr Informationen findet man auf dvka.de.

  • Lassen Sie sich vor einer Reise in die Überseegebiete durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
ÖsterreichJaNeinJa
DeutschlandJaNeinJa
TürkeiJaJaJa
Andere EU-LänderJaNeinJa
SchweizJaNeinJa

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte von bis zu 60 Tagen (Verlängerung vor Ort um bis zu 6 Monate möglich):

(a) EU-Länder;

(b) Schweiz.

Kosten

Die Gebühren gelten für visumpflichtige Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz besitzen.

 

124 € (ein- und mehrmalige Einreise, bis 6 Monate gültig),

473 € (mehrmalige Einreise, 1-2 Jahre gültig),

 

Transitvisum: 44 € (im Transitbereich), 82 € (außerhalb des Transitbereichs).

 

Zusätzliche Nutzungsgebühr der Teleperformance Ltd.-Visum-Antragszentren: 59 £ (142 €) (Die Gebühr muss in Euro entrichtet werden.) 

 

Visaarten und Kosten

Touristen-, Studenten-, Geschäfts- und Transitvisa.

Gültigkeit

Visumfreier Aufenthalt: 1 Monat. Verlängerung um bis zu 6 Monate möglich.
Visa: Gültigkeitsdauer je nach Reisezweck und Nationalität unterschiedlich.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschlussflug oder Kreuzfahrtschiff weiterreisen, über bestätigte Flugtickets sowie über die erforderlichen Reisedokumente verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Türkische Staatsbürger sind von den oben beschriebenen Transiterleichterungen ausgenommen und benötigen in jedem Fall ein Transitvisum.

 

Antrag

Zunächst muss ein Account bei GOV.UK eingerichtet werden. Über den GOV.UK-Account lässt man sich für die Beantragung eines Visums registrieren, füllt online das Beantragungsformular für das Visum aus, bezahlt die Visum-Gebühr und vereinbart einen persönlichen Interview-Termin. Danach wird die Beantragung des Visums beim zuständigen TSL-Contact-Visa Application Centre in Düsseldorf, Berlin, München, Genf, Zürich oder in Wien eingereicht. Postalische Antragstellung ist nicht möglich.

Antrag erforderlich

(a) 1 online ausgefülltes und ausgedrucktes Antragsformular.

(b) 1 aktuelles Passfoto (4,5 x 3,5 cm) in Farbe.

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(d) Bestätigung des Reisebüros über gebuchte Hin- und Rückreise.

(e) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankbescheinigung)

(f) Nachweis über Zweck der Reise (Bescheinigung des Reisebüros bei Pauschalreise, Einladungsschreiben der Verwandten oder Freunde bei Privatbesuch).

(g) Gebühr (Nachweis über online erfolgte Bezahlung).

(h) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland/Österreich/Schweiz, der noch mindestens zwei Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

(i) Arbeitsnachweis, Immatrikulationsbescheinung etc.

(j) Ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Bearbeitungsdauer

Ab dem persönlichen Termin der Visumbeantragung i.d.R. 2 Wochen; bis zu 3 Wochen bei zusätzlichem Interview oder nachzureichenden Unterlagen. Langzeitvisa i.d.R. bis zu 12 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Reisenden müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück-/Weiterreiseticket.
(b) Ggf. Visa für Drittländer.
(c) Ausreichende Geldmittel.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass (Achtung: Bei An- und Abreise über die USA berechtigt nur ein eigener Reisepass mit ESTA-Genehmigung zur visumfreien Durchreise. Mit Kinderreisepass ist ein Transitvisum erforderlich.).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Sorgeberechtigten mitführen.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für Vögel, Katzen und Hunde wird eine Genehmigung vom Landwirtschaftsministerium (Cayman Islands Department of Agriculture, George Town) benötigt.

Hunde und Katzen müssen bei der Einreise mindestens 10 Monate alt, mit einem Microchip versehen und gegen Tollwut geimpft worden sein sowie einen Bluttest auf Tollwut-Antikörper vorweisen können. Genaue Auskunft über weitere Einfuhrbestimmungen vom Landwirtschaftsministerium.

Die Einfuhr von Kampfhunden und Kampfhund-Mischlingen ist verboten.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte von bis zu 60 Tagen (Verlängerung vor Ort um bis zu 6 Monate möglich):

(a) EU-Länder;

(b) Schweiz.

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere VorsichtsmaßnahmenGesundheitszeugnis erforderlich
Essen & Trinken2-
MalariaNein-
Typhus & Polio1-
CholeraNein
GelbfieberNein

Übersicht

Moderne medizinische Einrichtungen sind besonders auf Grand Cayman und Cayman Brac vorhanden. Das Georgetown Hospital auf Grand Cayman ist ein gut ausgestattetes Krankenhaus. Tauchunfälle können hier behandelt werden. Privatärzte, Zahnärzte und Optiker stehen ebenfalls zur Verfügung.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[2] Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Wegen der Gefahr möglicher Darminfektionen ist auch auf eine sorgfältige Nahrungsmittelhygiene zu achten. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kann auftreten. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird in der Regel ein Gesundheitszeugnis und ein negativer HIV-Test verlangt. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Adressen).

Geld

Währung

1 Cayman-Dollar = 100 Cent. Währungskürzel: CI$, KYD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 25, 10, 5 und 1 CI$; Münzen im Wert von 25, 10, 5 und 1 Cent. Der KYD ist an den US-Dollar gebunden. US-Dollar-Noten werden als gängiges Zahlungsmittel akzeptiert.

Kreditkarten

Alle bekannten Kreditkarten (mit Ausnahme der DiscoverCard) werden akzeptiert. Auf Grand Cayman gibt es sieben Banken die jeglichen Service (Geldautomaten, Abhebungen usw.) anbieten. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden auf den Cayman-Inseln von einigen Geldautomaten akzeptiert, aber nicht in Geschäften. Zur Sicherheit sollten Reisende über eine alternative Geldversorgung wie z.B. Bargeld und Kreditkarten verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Auf den Cayman Islands werden Reiseschecks kaum noch akzeptiert. Reiseschecks werden von der RBC Royal Bank gegen eine Gebühr eingelöst. Sie sollten in US-Dollar ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-16.30 Uhr; manche Banken haben auch Samstag vormittags geöffnet.

Devisenbestimmungen

Keine Beschränkungen bei Einfuhr (Deklarationspflicht ab dem Gegenwert von 15.000CI$) und Ausfuhr von Landes- oder Fremdwährungen. Die Einfuhr von Jamaika-Dollar ist jedoch auf 20 J$ pro Person beschränkt.

Geldwechsel

US-Dollar sind am einfachsten zu tauschen, obwohl kanadische Dollar und britische Pfund Sterling überall akzeptiert werden. Der US-Dollar kann auf den Inseln aber auch als Zahlungsmittel genutzt werden. Wechselgeld erhält der Kunde meist in Cayman-Dollars. In der Cayman National Bank und anderen Banken sowie am Flughafen Owen Roberts International Airport gibt es Geldautomaten, an denen mit gängigen Kreditkarten oder Karten mit Cirrus- und Maestro-Zeichen Bargeld in der Landeswährung abgehoben werden kann.

Währungen

CI$

KYD

Wechselkurse

EUR1 = KYD0.85
GBP1 = KYD1.02
USD1 = KYD0.82

Sprache

Überblick

Englisch ist die Amtssprache. Auch jamaikanisches Patois ist weit verbreitet, wie auch Spanisch, besonders die regionalen Dialekte Kubas und Zentralamerikas.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2021

  • 01 Jan Neujahr
  • 17 Feb Aschermittwoch
  • 02 Apr Karfreitag
  • 05 Apr Ostermontag
  • 17 May Entdeckertag
  • 14 Jun Geburtstag der Königin
  • 05 Jul Tag der Verfassung
  • 08 Nov Volkstrauertag
  • 25 Dec Weihnachten
  • 26 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Die folgenden Artikel können zollfrei auf die Cayman-Inseln eingeführt werden (Personen über 18 J.):

200 Zigaretten oder25 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen oder 4 l Wein oder bis zu 8 l Bier.

Verbotene Importe

Falschgeld, Glücksspielzubehör, Drogen aller Art und Zubehör, Waffen, Pflanzen und Pflanzenteile, frisches Obst und Gemüse sowie Rundfleisch dürfen nicht eingeführt werden.

Verbotene Exporte

Hummer, Muscheln und Muschelfleisch.

Weitere Informationen sind vom Zollamt der Cayman Islands erhältlich.

Kontaktadressen

Anmerkung

Die Cayman-Inseln unterhalten keine eigenen diplomatischen Vertretungen in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz.  Visaanträge werden von Teleperformance Ltd.-Visazentren in Düsseldorf, Berlin, München, Wien, Genf und Zürich abgewickelt.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Bei Geschäftsbesuchen sollte man nicht allzu salopp gekleidet sein. Visitenkarten sind gebräuchlich, gelegentlich werden auch Empfehlungsschreiben benutzt. Termine mit Politikern und Regierungsbeamten sind relativ einfach zu vereinbaren. Beamte dürfen keine Geschenke annehmen. Auch in der Privatwirtschaft werden Geld- oder wertvolle Geschenke ungern gesehen.

Geschäftszeiten:
Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr.

Geschäftskontakte

Cayman Islands Chamber of Commerce (Handelskammer)
Unit 4-107, Governors Square, West Bay Road, PO Box 1000, Grand Cayman KY1-1102, Kaimaninseln
Tel. +345 (0)949 80 90.
Website: www.caymanchamber.ky

Kommunikation

Telefon

Die Ländervorwahl der Cayman Islands ist 001.

Ein modernes Telefonnetz verbindet die Inseln durch Unterseekabel und Satelliten mit allen Ländern der Welt. Es gibt Kartentelefone auf allen drei Inseln. Telefonkarten sind u.a. an Tankstellen, Kiosken und in Souvenir-Läden erhältlich.

Mobiltelefon

GSM 900/ 1800, 850/1900 und 4G. Netzbetreiber sind u.a. Digicel und Flow. Ggf. lohnt sich der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte.

Internet

Es gibt mittlerweile nur noch wenige Internetcafés auf den Cayman-Inseln. Dafür bieten viele Hotels entweder Internetzugang oder WLAN an. Flughäfen, Restaurants, Cafés, Bibliotheken, Postämter stellen ebenfalls WLAN zur Verfügung. Außerdem gibt es auf den Cayman Islands einige öffentlich nutzbare WiFi-Hotspots.

Post

Briefmarken sind u.a. in den Postämtern erhältlich. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Postsendungen brauchen ca. 8-11 Tage nach Europa.

Es gibt keine Postzustellung an private Adressen auf den Cayman Islands, stattdessen holt man seine Post bei gemieteten Postfächern in den Postämtern ab. Postlagernde Sendungen sollten an General Delivery adressiert sein. Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.30-15.30 Uhr, Sa 08.30-12.00 Uhr.

Sehenswürdigkeiten

Little Cayman

Little Cayman liegt 11 km südöstlich von Cayman Brac und hat nur
170 Einwohner. Zahlreiche Vogelarten und Leguane leben auf der Insel,
die nur 16 km lang und 3 km breit ist.

George Town

George Town ist die Hauptstadt der Cayman-Inseln. Mit seinen Geschäften und Duty-free-Shops ist George Town eines der wichtigsten karibischen Einkaufszentren. Neueste Touristenattraktion ist der 24 ha große Queen Elizabeth II Botanic Garden, der ausschließlich der artenreichen einheimischen Flora gewidmet ist.

Cayman Brac

Cayman Brac hat weniger als 2500 Einwohner. Der Name »Brac«
(gälisch für »Klippe«) bezieht sich auf eine riesige Klippe, die hier
aus dem Meer aufragt. Cayman Brac liegt 143 km nordöstlich von Grand
Cayman, ist etwa 19 km lang und nicht mehr als 1,5 km breit. Taucher
können die Wracks der hier versunkenen Schiffe erforschen. Das Vogelreservat ist einen Besuch wert. Cayman Brac ist die »Schatzinsel« des gleichnamigen Kinderbuches von R. L. Stevenson.

Einkaufen

Überblick

George Town bietet vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, die Auswahl an Geschäften und Duty-free-Shops macht die Stadt zu einem der besten karibischen Einkaufszentren. Qualitätsmöbel und Haushaltsgegenstände aus den USA und Europa werden ebenso angeboten wie Porzellan, Kristallglas, Silberwaren, französisches Parfüm, Kunstgewerbeartikel und Skulpturen. Viele Luxusartikel und Lebensmittel sind zollfrei, für andere Artikel werden dagegen bis zu 20% Zoll erhoben.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

Die Nachtklubs auf Grand Cayman bieten Unterhaltungsprogramme mit internationalen Künstlern und Diskoabenden. Am Wochenende finden in den Hotels auf Cayman Brac Tanzveranstaltungen statt. Es gibt zwei Theater und zwei Freilichtbühnen. In einigen Hotels werden Filme gezeigt.

Kulinarisches

Übersicht

Die Restaurants sind ausgezeichnet. Besonders erwähnenswert sind The Grand Old House, Hemingways, The Wharf und The Lobster Pot. Einheimische Spezialitäten wie Seemuschelsuppe und -salat, Red Snapper, Seebarsch und Hummer werden überall angeboten.

Getränke:
In Restaurants sind alle beliebten europäischen und amerikanischen Getränke zu bekommen. Bier vom Fass ist nur in wenigen Bars erhältlich. Das Niveau der Restaurants ist unterschiedlich. In den meisten Bars wird nur an der Theke bedient. Getränke werden bei der Bestellung bezahlt.

Unterkunft

Hotels

Fast alle Hotels liegen an der Küste, die bekanntesten am Seven Mile Beach. Einige Hotels haben sich auf Tauch-Urlaube spezialisiert. Die großen Hotels (100 Zimmer) sind zumeist nur auf Grand Cayman zu finden. Preise sind saisonbedingt, in der Hochsaison im Winter (von 15.12-15.4.) liegen sie bis zu 50 % höher. In einigen Hotels können Kinder unter 12 Jahren im Sommer kostenlos übernachten. Eine Zimmersteuer von 10% wird erhoben. In vielen Hotels ist der Bedienungszuschlag bereits in der Rechnung enthalten. Informationen von Cayman Islands Department of Tourism (s. Adressen).

Kategorien:
Das Spektrum reicht von luxuriösen Hotels der 1. Klasse bis zu Hotels der Touristenklasse.

Kultur

Religion

Überwiegend Church of God und United Church (u.a. Presbyterianer). Anglikaner, Baptisten und andere Protestanten und Katholiken.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Amerikanische und englische Verhaltensweisen haben die einheimischen Traditionen beeinflusst. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Einige Familiennamen sind so häufig, dass man bei der Vorstellung oft Vornamen benutzt, z. B. Mr. Tom oder Mr. Jim. Blumen sind gern gesehene Geschenke als Mitbringsel bei der Ankunft oder als Aufmerksamkeit, wenn man zum Essen eingeladen ist. In vielen Familien wird kein Alkohol getrunken, man sollte daher keine Spirituosen als Geschenke überreichen.

Kleidung: Freizeitbekleidung wird fast überall akzeptiert, aber Badekleidung gehört an den Strand. »Oben ohne« ist nicht erlaubt.

Trinkgeld:
10-15% sind üblich. Auf den Hotel- und Apartmentrechnungen sind die genauen Beträge bzw. Prozentsätze aufgeführt. Restaurants setzen einen Bedienungszuschlag von 10-15% auf die Rechnung.

Klima

Beste Reisezeit

Ganzjährig sehr warm und tropisch, Passatwinde bringen Kühlung. Regenzeit von Mai bis Oktober, die Schauer sind meist kurz und heftig. Hurrikan-Saison von Juni bis November.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

George

George Town Harbour, Grand Cayman
© Cayman Islands Tourist Board

East

East End Beach, Grand Cayman
© Cayman Islands Tourist Board

Diving,

Diving, Cayman Islands
© 123rf.com / Kevin Panizza

Enjoy

Enjoy a boat trip in the Cayman Islands
© Hemera / Thinkstock

Iguana,

Iguana, Cayman Islands
© Hemera / Thinkstock

Smith

Smith Cove, Grand Cayman
© Cayman Islands Tourist Board

Horse

Horse riding on Barker's Beach, Grand Cayman
© Cayman Islands Tourist Board