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Britische Jungferninseln

Allgemeines

Hauptstadt

Road Town (Tortola).

Geographie

Die Britischen Jungferninseln bestehen aus 56 Inseln, von denen 16 bewohnt sind. Sie zählen zur Gruppe der Leeward-Inseln in der östlichen Karibik. Anegada besteht aus Korallen und Kalkstein und ist gleichzeitig die flachste der Inseln. Alle anderen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die Landschaft ist im Allgemeinen bergig, der höchste Punkt ist der Sage Mountain (521 m) auf Tortola, aber es gibt auch viele flachere Gebiete mit Bananen-, Mango- und Palmenhainen. Auf Tortola gibt es Überreste urzeitlicher Regenwälder.

Regierung

Britisches Überseegebiet seit 1672; assoziierter Staat im Commonwealth. Verfassung von 2007. Parlament: Im Legislativrat werden 13 der 14 Mitglieder direkt gewählt.

Staatsoberhaupt

Königin Elizabeth II; vertreten durch den Gouverneur Gus Jaspert, seit August 2017.

Regierungschef

Andrew Fahie, seit Februar 2019.

Elektrizität

110 V, 60 Hz. Adapter sind notwendig, weil amerikanische Stecker weit verbreitet sind.

Zeitzone

Atlantic Standard Time: MEZ -5

Übersicht

Saftig-grüne Berghänge, ausgedehnte Korallenriffe und berühmte Schiffswracks machen das Flair der Britischen Jungferninseln aus. Jede erdenkliche Wassersportart wird in diesem kleinen Stück Paradies angeboten, doch auch weniger sportlich interessierte Besucher der 50 idyllischen Inseln kommen z.B. beim Delfin- und Walbeobachten voll auf ihre Kosten.
Norman Island ist angeblich der Ort, der Robert Louis Stevenson zu seinem berühmten Buch Treasure Island inspirierte. Man mag heute auf den Britischen Jungferninseln vielleicht nicht auf verwegene Piraten und Schatztruhen stoßen, aber die wahre Kostbarkeit sind der begehrte weiche Sand und die sanft plätschernden blaugrünen Wellen.
Aber das Paradies hat seinen Preis, denn die Britischen Jungferninseln sind kein billiges Vergnügen. Vielleicht ist dies jedoch notwendig, um ein solches Juwel der Karibik vor dem Massentourismus zu schützen – bisher erfolgreich.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, der Schweiz und Österreich aus gibt es keine direkten Flugverbindungen zu den Britischen Jungferninseln. British Airways (BA), Air France (AF) und KLM (KL) fliegen über St. Maarten nach Tortola, United (UA) über New York, Chicago oder Miami und San Juan (Puerto Rico).

Die Inseln sind auch über St. Kitts, St. Maarten (Niederländische Antillen) und St. Thomas (Amerikanische Jungferninseln) mit den innerkaribischen Fluglinien LIAT (LI), Air Sunshine (YI)interCaribbean Airways (JY) und VI Airlink (V6) erreichbar. Informationen vom Fremdenverkehrsamt (s. Adressen).

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Tortola: 14 Std. 05 Min.; Wien - Tortola: 14 Std. 55 Min.; Zürich - Tortola: 15 Std.

Ausreisegebühr

Abfluggebühr: ca. 13 € (15 US$).

 

Anreise mit dem Schiff

Die Haupthäfen sind West End und Road Town (Tortola), Great Harbour (Jost Van Dyke) und St. Thomas Bay (Virgin Gorda). Sie werden von Kreuzfahrtschiffen angelaufen und sind Anlegestellen für Fährverbindungen zu den Amerikanischen Jungferninseln.

Kreuzfahrtschiffe

Im Rahmen ihrer in Europa startenden Kreuzfahrten laufen u.a. Hapag Lloyd CruisesCunardP&O CruisesCosta und Phoenix die Britischen Jungferninseln an.

Fähranbieter

Roadtown Fast Ferry verkehrt zwischen Road Town und Charlotte Amalie (St. Thomas/Amerikanische Jungferninseln). Smith's Ferry Service Ltd. bietet Fähren von Road Town nach Charlotte Amalie, Virgin Gorda und Anegada sowie von Charlotte Amalie nach West End. Speedy's bietet einen Fährdienst zwischen Virgin Gorda, Road Town und St. Thomas an.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

VI Airlink (V6) bietet täglich regelmäßige Flüge zwischen Tortola, Virgin Gorda und Anegada an. Chartermaschinen können u.a. bei Fly BVI gemietet werden.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Da es keinen öffentlichen Nahverkehr auf den Inseln gibt, sollte man für Ausflüge auf Taxis oder Mietwagen zurückgreifen.

Zustand der Straßen

Die Straßen sind sehr kurvig, aber in gutem Zustand.

Autovermietung

Mietwagenfirmen sind an den Flughafen und in größeren Orten verfügbar.

Taxi

Taxis der BVI Taxi Association fahren zu Festpreisen auf verschiedenen Standardrouten. Die Fahrer sind auch Fremdenführer. Man kann Taxis auch stündlich oder auf Tagesbasis mieten.

Fahrrad

Ferien-Resorts verleihen u.a. auch Fahrräder; teilweise kostenlos.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr. Das Lenkrad befindet sich allerdings wie in Europa bei den meisten Fahrzeugen auf der linken Seite.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 32 km/h (20 mph);
- außerorts: 64 km/h (40 mph).

Dokumentation

Unter Vorlage eines gültigen nationalen Führerscheins wird gegen eine Gebühr von 10 US$ eine befristete Fahrerlaubnis erteilt; erhältlich bei den Autovermietern.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Die Bootsvermietung ist einer der größten Industriezweige der Inseln. Jachten und Fähren können für Kreuzfahrten und Ausflüge gechartert werden. Hauptsaison ist von Dezember bis April.

New Horizon Ferry Service bietet tägliche Fährverbindungen von Jost Van Dyke nach Tortola an.
Smith's Ferry Service verbindet regelmäßig Charlotte Amalie mit Road Town sowie Road Town mit Virgin Gorda und Anegada.
Speedy's verkehrt zwischen Virgin Gorda und Beef Island sowie Road Town.

Informationen zu verschiedenen Fährverbindungen sind beim BV Islands Tourist Board (s. Adressen) erhältlich.

 

Reisewarnung

Überblick

Stand - Wed, 30 Oct 2019 13:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 04 Nov 2019 12:49:43 +0100)

Einschließlich Britische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Verfolgen Sie Nachrichten und Wetterberichte
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Letzte Änderungen:
Aktuelles
Redaktionelle Änderungen und Ergänzungen

Aktuelles

Großbritannien und Nordirland bleiben solange Mitglied der Europäischen Union, bis der Austritt wirksam wird.
Das Vereinigte Königreich wird nach erneuter Verlängerung des Austrittsfrist voraussichtlich am 31. Januar 2020 die Europäische Union verlassen. Sollte die britische Regierung das zwischen der Europäischen Union und Großbritannien ausgehandelte Abkommen nicht annehmen, kann es ohne Vereinbarung zu einem „harten Brexit" kommen.

Für diesen Fall hat die britische Regierung zugesichert, Personalausweise von EU-Bürgern vorerst weiterhin als ausreichend für Reisen anzuerkennen.
Die Einführung einer Visumpflicht für kurzfristige Aufenthalte von bis zu drei Monaten ist derzeit nicht beabsichtigt.

  • Informationen Sie sich zur Einreise nach Großbritannien und Nordirland bei den zuständigen Britischen Vertretungen in Deutschland.
  • Da Änderungen z.B.im Zollwesen derzeit noch nicht feststehen, halten Sie sich über aktuelle Entwicklungen informiert. Aktuelle Informationen und Antworten auf zahlreiche Fragen stellen die britische Regierung, die Europäische Kommission sowie die Bundesregierung zur Verfügung, siehe Vorbereitungen der Bundesregierung auf den Brexit.

Sicherheit

Terrorismus

In Großbritannien wurden einzelne terroristische Anschläge mit Todesopfern und Verletzten verübt, zuletzt am 22. Mai 2017 in Manchester, am 3. Juni 2017 auf der London Bridge und in Borough Market sowie am 15. September 2017 in der U-Bahn-Station Parsons Green in London.

Für Bedrohungslagen wegen internationalem Terrorismus gilt für alle vier Landesteile des Vereinigten Königreichs (England, Wales, Schottland, Nordirland) die zweithöchste Stufe 4, Severe. Für Bedrohungslagen wegen Nordirland-bezogenem Terrorismus gilt für England, Wales und Schottland die Stufe 3, Substantial; für Nordirland selbst gilt dagegen die Warnstufe 4, Severe. Informationen zu den Warnstufen bietet das Joint Terrorism Analysis Centre/Security Service (MI5).

Die britischen Behörden rufen dazu auf, gegenüber der Terrorgefahr wachsam zu sein, insbesondere auf verdächtige Taschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie auf andere mögliche Anzeichen terroristischer Handlungen zu achten..

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Für Auskünfte über Sicherheitsvorkehrungen wenden Sie sich an das Home Office, Tel. +44 20 7035 4848 sowie an das Terrorism-National-Emergency
  • Zur aktuellen Lage in Bezug auf Nordirland wenden Sie sich an die Police Service of Northern Ireland (PSNI), Tel. +44 845 600 8000.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die Lage im gesamten Land ist insgesamt ruhig. Es kann im Vorfeld eines harten Brexits jedoch zu Protesten und Demonstrationen insbesondere in der Hauptstadt London und anderen Städten kommen, die auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen führen können.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Vermeiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

In Großstädten und dort insbesondere an bei Touristen beliebten Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen, vereinzelt auch zu Gewaltdelikten. In einzelnen Vierteln von Großstädten, aber insbesondere auch in den Britischen Überseegebieten kann die Kriminalität und Gewaltbereitschaft erheblich variieren.

  • Beachten Sie die hilfreichen Tipps der British Transport Police gegen Taschendiebe.
  • Erkundigen Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel nach der Sicherheit von Vierteln, die Sie nicht kennen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen, nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, in der U-Bahn und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

Naturkatastrophen

Im Nordatlantik und insbesondere in der Karibik ist von Juni bis Ende November Hurrikan-Saison. Auf Bermuda, den Britischen Jungferninseln, den Turks & Caicos Inseln, auf Montserrat und Anguilla kann es dann zu schweren Wirbelstürmen und in der Folge zu erheblichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Ausfall von Strom- und Kommunikationsnetzen kommen.

Einige Britische Überseegebiete wie insbesondere St. Helena und Montserrat liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.

Auf dem Festland des Vereinigten Königreichs gibt es bisher keine Naturkatastrophen, wenngleich extreme Wetterlagen mit Stürmen und Starkregen auch dort nicht ausgeschlossen werden können.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretungen für die Britischen Überseegebiete

Die Botschaft London ist zwar die zuständige diplomatische Vertretung auch für die Überseegebiete des Vereinigten Königreichs, nimmt dafür aber keine konsularischen Aufgaben wahr.
Für Anguilla, British Virgin Islands und Montserrat ist die deutsche Botschaft in Port-of-Spain/Trinidad und Tobago konsularisch zuständig. In Tortola, British Virgin Islands, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Bermuda ist das Generalkonsulat in New York/USA konsularisch zuständig. In Hamilton, Bermuda, gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an den sich Reisende vor Ort in Notfällen wenden können.
Für Cayman Islands und Turks & Caicos Islands ist die deutsche Botschaft in Kingston/Jamaika konsularisch zuständig.
Für St. Helena & Dependencies ist das deutsche Generalkonsulat in Kapstadt/Südafrika konsularisch zuständig.

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein enges Inlandsflugnetz, Eisenbahn- und Busverbindungen sowie in London U-Bahnen. Das Verkehrsnetz von Britischen Überseegebieten besteht in der Regel aus Busverbindungen und Taxis.

Informationen zum Autofahren in Großbritannien bietet Find-Your-Great-Britain.
Es herrscht Linksverkehr. Stellen Sie bei Fahrten mit dem eigenen Fahrzeug sicher, dass Scheinwerfer hierfür eingestellt sind bzw. entsprechend abgeklebt werden.
Die Promillegrenze beträgt 0,8, in Schottland 0,5.

Vorfahrtsregelungen sind üblicherweise beschildert mit STOP oder GIVE WAY oder entsprechend markiert, wobei eine doppelte, weiße Querlinie STOP bedeutet, eine doppelte, unterbrochene Linke verlangt langsames Heranfahren.

An wenigen Kreuzungen ohne Regelung mit Zeichen haben die Hauptstraßen Vorrang, ggf. gilt die Verständigung unter Verkehrsteilnehmern zur Reihenfolge des Weiterfahrens.
Im Kreisverkehr hat der von rechts kommende Verkehr Vorfahrt, sofern nichts anderes markiert ist, es sollte so frühzeitig wie möglich in die richtige Spur eingefädelt werden. Blinkzeichen werden schon beim Einfahren entsprechend der gewünschten Fahrtrichtung gesetzt.
Gelbe Markierungen am Fahrbandrand bedeuten Parkverbot, rote Halteverbot, eine durchgezogene rote Doppellinie absolutes Halte- und Parkverbot.

Umweltzonen - (Ultra) Low Emission Zone

Bei Fahrten in den Großraum London müssen größere Fahrzeuge (wie z.B. Wohnmobile, Minibusse oder Pickups) die erforderlichen Emissionsstandards für die Niedrigemissionszone (Low Emission Zone, LEZ) erfüllen. Um dies festzustellen, ist eine vorherige Registrierung des Fahrzeugs bei der für die LEZ zuständigen Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) notwendig. Dies sollte 10 Tage vor Einreise erfolgen. Bei Verstößen drohen erhebliche Geldbußen. Ausführliche Informationen erteilt die TfL.

Die LEZ (Niedrigemissionszone) in London wurde in die ULEZ (Ultra Low Emission Zone) umbenannt und betrifft noch mehr Fahrzeuggruppen als die LEZ. Ab 25. Oktober 2021 wird die Zone auf den Großraum London ausgeweitet.

Versicherungsnachweis

Im Fall eines harten Brexits müssen Autoreisende ab dem 31. Januar 2020 für Fahrten in das Vereinigte Königreich eine Grüne Versicherungskarte als Nachweis ihrer Versicherungsdeckung mitführen. Reisende sollten vor Abreise prüfen, ob ihre Kfz-Versicherung das Gebiet des Vereinigten Königreichs abdeckt.

Führerschein

Der deutsche Führerschein wird – auch im Fall eines harten Brexits zum 31. Januar 2020 – für kurzfristige Aufenthalte weiterhin anerkannt, siehe EU drivers visiting or living in the UK after EU Brexit.

LGBTIQ

Homosexualität ist im Vereinigten Königreich nicht strafbar und wird von der Gesellschaft weitgehend akzeptiert.
Auch in den britischen Überseegebieten sind homosexuelle Handlungen nicht mehr strafbar. Allerdings sind die LGBTIQ-Rechte, der Schutz gegen Diskriminierung und die Akzeptanz in der Bevölkerung noch nicht vergleichbar mit dem auf das Festland des Vereinigten Königreichs.

Strafrecht

Waffen

Im Vereinigten Königreich ist das Mitführen folgender Waffen, die in Deutschland legal erworben werden können, verboten:

CS-Gas- oder Pfefferspray-Sprühdosen, Schreckschusspistolen, Messer mit feststehender Klinge oder Schnappmesser mit Klingen länger als 7cm. Die Einfuhr von Messern, die offensichtlich Angriffswaffen sind, ist grundsätzlich nicht erlaubt. Näheres unter Bestimmungen zum Mitführen von Messern und unter Bestimmungen und Beschränkungen zur Einfuhr von Schusswaffen, Messern, Schwertern und anderen Angriffswaffen.

Wird bei einer Überprüfung, auch bei der Sicherheitskontrolle vor der Ausreise auf einem britischen Flughafen, der Besitzverbotener Waffen festgestellt, ist mit der sofortigen Festnahme zu rechnen. Eine Gerichtsverhandlung und die Verurteilung zu einer empfindlichen Geld- oder sogar zu einer Haftstrafe sind in der Regel die Folge.
Von den Verboten sind bestimmte Waffen und kleinere Personenkreise ausgenommen.

  • Wenn Sie mit einer Waffe oder mit Streumunition in das Vereinigte Königreich reisen möchten, sollten Sie sich unbedingt bei der britischen Botschaft oder bei einem der britischen Generalkonsulate in Deutschland erkundigen, selbst wenn Sie im Besitz eines deutschen Waffenscheins sind.

Beihilfe zu illegaler Einreise

Beihilfe zu illegaler Einreise ist im Vereinigten Königreich mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren sowie einem Bußgeld („civil penalty") von 2.000,- GBP pro illegal Einreisendem belegt.

  • Seien Sie bei der Mitnahme von Anhaltern besonders vorsichtig und vergewissern Sie sich eines Aufenthaltstitels.

Drogen

Die Einfuhr und der Besitz von Drogen sind strafbar.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist das britische Pfund Sterling (GBP). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich. FAQs für Verbraucher zum geplanten Brexit bietet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen BaFin.

Einreise und Zoll

Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie nur direkt bei den Vertretungen Ihres Ziellandes.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls  und per App "Zoll und Reise" finden oder dort telefonisch erfragen.

Reisedokumente

Die Einreise auf das Festland des Vereinigten Königreichs ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja (mindestens noch bis 31.12.2020)
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bis zum Ende der Reise gültig sein.

Benutzen Sie keine Ausweisdokumente, die einmal als verloren oder gestohlen gemeldet waren. Selbst wenn sie inzwischen wieder als "aufgefunden" gemeldet wurden, führt dies nicht automatisch zu einer Löschung des Verlusteintrags in der Interpol-Datenbank. Es kommt daher immer wieder vor, dass die britische Grenzpolizei solche Ausweisdokumente einzieht.

Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab.

Einreisebestimmungen für die Britischen Überseegebiete Anguilla, Bermuda, British Virgin Islands, Cayman Islands, Montserrat, St. Helena & Dependencies und Turks & Caicos Islands

Anguilla

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.
Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Bermuda

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen bis zum Ende der Reise gültig sein.

Visum

Für Touristen oder Geschäftsreisende ist ein Einreisevisum für deutsche Staatsangehörige nicht erforderlich. Aufenthaltsdauer: maximal 21 Tage, Verlängerung ist beim Department of Immigration zu beantragen.

Eine Arbeitsaufnahme für Touristen bzw. Geschäftsbesucher ohne Arbeitserlaubnis ist strikt untersagt.

Bei Einreise müssen ein Round-Trip Ticket, eine Hotel- oder Host-Adresse sowie Immigrations- und Zollformulare vorgelegt werden, die im Flugzeug nach Bermuda ausgehändigt werden.

British Virgin Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

Cayman Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich.
Die Beamten der Einwanderungsbehörde überprüfen bei Bedarf bei Einreise den Nachweis von ausreichenden finanziellen Mitteln und Vorliegen eines Rück- oder Weiterflugtickets.

Eine Verlängerung des Aufenthaltstitels nach Einreise vor Ort ist grundsätzlich möglich und kann direkt bei der zuständigen Einwanderungsbehörde beantragt werden.

Montserrat

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Anforderungen einzelner Fluggesellschaften über mitzuführende Dokumente können in Einzelfällen von staatlichen Regelungen abweichen.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Die Vorlage von Weiter- oder Rückflugtickets ist erforderlich.

St. Helena & Dependencies

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Nein
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum ist erforderlich. Bei Einreise wird "Visitor's pass", gültig für 3 Monate, ausgestellt.

Der Nachweis einer gültigen Krankenversicherung bei einem Aufenthalt länger als 48 Stunden ist erforderlich.

Turks & Caicos Islands

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit:
Reisedokumente müssen mindestens sechs Monate über die Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.

Visum

Für touristische Einreisen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Ein Weiter- oder Rückflugticket muss vorgelegt werden.

Der Aufenthalt kann bei der Einwanderungsbehörde (Immigration) auf max. 60 Tage verlängert werden.

Minderjährige

Alleinreisende Minderjährige benötigen grundsätzlich eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten.
Erwachsene, die zusammen mit Minderjährigen reisen, deren Zugehörigkeit nicht aus den Reisepässen hervorgeht (z.B. Pflegekinder mit abweichendem Familiennamen), sollten mit Dokumenten ihre Berechtigung belegen können.

Ein- bzw. Ausreise in die Überseegebiete über die USA

Bei Ein- und Ausreise in die britischen Überseegebiete über die USA sind die Einreisebestimmungen für die USA zu beachten. Der vorläufige Reisepass und der Kinderreisepass sind nicht für das US-amerikanische Visa-Waiver-Programm zugelassen. Bei einer Reise über die USA wird in diesen Fällen ein Visum benötigt.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt bis zu einem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.

Für den Fall eines harten Brexits am 31. Januar 2020 werden danach in jedem Fall Zollformalitäten zu beachten sein, die die britische Regierung festzulegen hat.

Zollrechtliche Informationen bietet der deutsche Zoll zum Brexit.

Pflanzen und Lebensmittel

Zur Einfuhr von größeren Mengen von Pflanzen und Saaten muss ein Zertifikat vorgelegt werden. Weitere Informationen bietet GOV.UK/personal-food-plant-and-animal-product-imports.

Medikamente

Die Mitnahme von Medikamenten auf Urlaubsreisen in das Vereinigte Königreich ist grundsätzlich möglich. Es wird geraten, einen Begleitbrief des verschreibenden Arztes mit sich zu führen. Dieser sollte insbesondere enthalten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Beginn und Ende der Reise, Liste der mitgeführten Medikamente (einschließlich Dosierung und Gesamtmenge). Weitere Informationen bietet GOV.UK/controlled-drugs-licences-fees-and-returns .

Heimtiere

Es ist – solange das Vereinigte Königreich noch zur EU gehört - ein EU-Heimtierausweis mitzuführen. Dieser Ausweis dient u. a. dem Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. Ein Musterausweis sowie weitergehende Informationen sind beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhältlich. Die genauen Bestimmungen bietet GOV.UK/take-pet-abroad.
Bei Hunden ist zu beachten, dass vor Einreise eine Bandwurmbehandlung durchgeführt und in den EU-Heimtierausweis eingetragen wird.

Im Falle eines harten Brexits zum 31. Januar 2020 nach Mitteilung der britischen Regierung damit gerechnet werden, dass die Einfuhr von Tieren in das Vereinigte Königreich zunächst neu geregelt werden muss und bis dahin die Mitnahme von Haustieren nicht ohne weiteres möglich sein wird, siehe hierzu Brexit – Fragen und Antworten des BMEL.

  • Bitte überprüfen Sie ggf. vor Reiseantritt auf GOV.UK/take-pet-abroad zu überprüfen oder sich an die zuständige britische Vertretung vor Reiseantritt zu wenden.

Gesundheit

Aktuelles

Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.

  • Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Im Vereinigten Königreich gehört die Impfung gegen Menigokokken C wie in Deutschland zum Standardimpfprogramm für Kinder. Sie  wird darüber hinaus auch bis zum 24. Lebensjahr für Schüler und Studenten empfohlen. Dieser Personenkreis sollte deshalb für einen Langzeitaufenthalt eine Schutzimpfung entsprechend der Empfehlung des Vereinigten Königreichs erhalten, siehe GOV.UK/department-of-health-and-social-care.

Medizinische Hinweise für Anguilla, Montserrat, die Britischen Jungferninseln und die Turks & Caicos Inseln

Impfschutz

Für die Britischen Jungferninseln gibt es keine internationalen Impfvorschriften.
Reisende nach Montserrat und Anguilla müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen, wenn sie älter als 1 Jahr sind und aus Infektionsgebieten kommen.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue-Fieber, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Seit Juni 2014 gibt es wie in anderen Gebieten der Karibik auch (ausgehend von St. Martin u.a.) erste bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya auf den Britischen Jungferninseln, und Anguilla. Für Montserrat sind diese auf Grund der epidemiologischen Lage ebenfalls nicht auszuschließen.
Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Es existiert weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie, siehe Merkblatt Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Für Malaria besteht kein Risiko.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Tollwut (Rabies)

Die Inseln gelten als tollwutfrei. Da dies aber nicht für alle karibischen Nachbarinseln gilt, sollte bei allen Bissverletzungen durch Tiere (auch Fledermäuse) ein Arzt aufgesucht werden.

Medizinische Versorgung

Die kostenlosen medizinischen Leistungen des staatlichen Gesundheitswesens (National Health Service) stehen Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich, im Notfall aber auch Touristen zur Verfügung, solange das Vereinigte Königreich noch zur EU gehört.
Sofern Sie Staatsangehörige eines EU- bzw. EWR-Staates oder der Schweiz sind, reicht im Regelfall allein die Vorlage Ihres gültigen Personalausweises oder Passes als Anspruchsnachweis aus. Dennoch wird empfohlen, als Nachweis die europäische Versicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung mitzuführen (beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse).
Dagegen benötigen Drittstaatsangehörige, auch wenn sie in Deutschland gesetzlich krankenversichert sind, in jedem Fall die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. eine Ersatzbescheinigung.

Im Falle eines harten Brexit können sich Änderungen ergeben, siehe Aktuelles. Es muss dann damit gerechnet werden, dass die Inanspruchnahme auf Basis der Europäischen Krankenversicherung (EHIC) nicht mehr möglich ist. Daher wird der Abschluss einer privaten Reisekranken- und Rückholversicherung empfohlen, die auch eine Behandlung in privaten Krankenhäusern ermöglicht. Weitere Einzelheiten bietet die  Deutschen Verbindungsstelle für Krankenversicherung Ausland  und zu möglichen Szenarien beim Brexit.
Ansonsten erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise in die Überseegebiete durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 

  • Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes.
  • Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten.
  • Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung.
  • Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Pass- und Visabestimmungen

Nationalitäten

 Pass erforderlichVisum erforderlichRückflugticket erforderlich
DeutschlandJaNeinJa
ÖsterreichJaNeinJa
SchweizJaNeinJa
Andere EU-LänderJaNeinJa
TürkeiJa1Ja

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Verlängerung vor Ort i. d. R. möglich):

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [1] Staatsangehörige der Türkei, die über ein gültiges Visum für Großbritannien, die USA oder Kanada verfügen, das bei Einreise noch eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten hat, benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 6 Monaten kein weiteres Visum für die Britischen Jungferninseln. 

Kosten

Deutschland, Österreich und Schweiz:
113 € (ein- und mehrmalige Einreise, bis 6 Monate gültig),
428 € (mehrmalige Einreise, 1-2 Jahre gültig),
Transitvisum: 41 € (im Transitbereich) bzw. 76 € (außerhalb des Transitbereichs).

Zusätzliche Nutzungsgebühr der TLScontact-Visum-Antragszentren.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts- und Transitvisum.

Gültigkeit

Unterschiedlich, je nach Reisezeck und Nationalität.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 24 Stunden weiterreisen (auch Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes), gültige Dokumente für die Weiterreise besitzen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag

Zunächst muss ein Account bei GOV.UK eingerichtet werden. Über den GOV.UK-Account lässt man sich für die Beantragung eines Visums registrieren, füllt online das Beantragungsformular für das Visum aus, bezahlt die Visum-Gebühr und vereinbart einen persönlichen Interview-Termin. Danach wird die Beantragung des Visums beim zuständigen TSL-Contact-Visa Application Centre in Düsseldorf, Berlin, München, Genf, Zürich oder in Wien eingereicht. Postalische Antragstellung ist nicht möglich.

Antrag erforderlich

(a) 1 online ausgefülltes und ausgedrucktes Antragsformular.
(b) 1 aktuelles Passfoto (4,5 x 3,5 cm) in Farbe.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Bestätigung des Reisebüros über gebuchte Hin- und Rückreise.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel (Bankbescheinigung)

(f) Nachweis über Zweck der Reise (Bescheinigung des Reisebüros bei Pauschalreise, Einladungsschreiben der Verwandten oder Freunde bei Privatbesuch).
(g) Gebühr (Nachweis über online erfolgte Bezahlung).
(h) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland/Österreich/Schweiz, der noch mindestens zwei Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

(i) Arbeitsnachweis, Immatrikulationsbescheinung etc.
(j) Ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

Bearbeitungsdauer

Ab dem persönlichen Termin der Visumbeantragung i.d.R. 2 Wochen; bis zu 3 Wochen bei zusätzlichem Interview oder nachzureichenden Unterlagen und bis zu 2 Monaten, wenn die Unterlagen zu den Britischen Jungferninseln weitergeleitet werden müssen. Langzeitvisa i.d.R. bis zu 12 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen für den Aufenthalt über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück-/Weiterreiseticket.
(c) Ausreichende Geldmittel.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Maschinenlesbarer Kinderreisepass mit Lichtbild oder eigener Reisepass.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Hinweis: Allein reisende Minderjährige sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Eltern/Sorgeberechtigten mitführen.

Seit dem 27. Juni 2012 benötigen Kinder für Reisen in das Ausland (auch innerhalb der EU) ein eigenes Reisedokument (Reisepass / Kinderreisepass). Eintragungen von Kindern in den elterlichen Reisepass sind nicht mehr möglich.

Einreise mit Haustieren

Für die Britischen Jungferninseln benötigen Katzen und Hunde einen Microchip, ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland, das besagt, dass das Tier in gutem Gesundheitszustand ist und gegen innere und äußere Parasiten behandelt worden ist, sowie ein Tollwutimpfzertifikat (mindestens 2 Impfungen, die erste im Alter von mind. 3 Monaten, die zweite mindestens 6 Monate später).

Hunde müssen außerdem gegen Parvovirus, Hundestaupe, Hepatitis, Parainfluenza, Leptospirose und Borreliose, Katzen gegen Panleukopenia, Rhinotracheitis, Calicivirus und Leukemia geimpft sein.

Hunde/Katzen müssen sich mindestens 6 Monate im Herkunftsland aufgehalten haben. Bei Herkunft aus einem tollwutfreien Land (u.a. Irland, Großbritannien) muss nachgewiesen werden, dass in diesem Land seit mindestens 24 Monaten keine Tollwut aufgetreten ist. Die Ankunft der Tiere muss im Voraus angekündigt werden.

Außerdem ist für Hunde und Katzen eine Einfuhrerlaubnis erforderlich, die vom Landwirtschaftsministerium erhältlich ist (Department of Agriculture, Paraquita Bay, Tortola. Tel.: 495 25 32).

Weitere Informationen über aktuelle Einfuhrbestimmungen erteilen das Landwirtschaftsministerium sowie die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss noch mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (Verlängerung vor Ort i. d. R. möglich):

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [1] Staatsangehörige der Türkei, die über ein gültiges Visum für Großbritannien, die USA oder Kanada verfügen, das bei Einreise noch eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten hat, benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte von bis zu 6 Monaten kein weiteres Visum für die Britischen Jungferninseln. 

Gesundheitsvorsorge

Impfungen

Vaccination identifierBesondere Vorsichtsmaßnahmen
GelbfieberNein
CholeraNein
Gesundheitszeugnis erforderlich
Typhus & Polio1-
MalariaNein-
Essen & Trinken2-

Übersicht

Tortola hat gute medizinische Einrichtungen und zwei Krankenhäuser, auf den anderen Inseln gibt es Krankenstationen. Insgesamt ist die medizinische Versorgung aber begrenzt.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Typhus kann vorkommen, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

[2] Das Leitungswasser ist stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Um Magenverstimmungen zu vermeiden, wird für die ersten Wochen des Aufenthalts abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und der Konsum von Milchprodukten ist unbedenklich. Einheimisches Geflügel, Fleisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse gelten generell ebenfalls als unbedenklich. Vor dem Verzehr von Riff-Fischen und Meeresfrüchten, die als Delikatessen in Speiserestaurants angeboten werden, ist wegen möglicher Algenvergiftung Vorsicht geboten.

Andere Risiken

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen landesweit vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Geld

Währung

1 US-Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: US$, USD (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 2 (extrem selten) und 1 US$; Münzen im Wert von 1 US$ sowie 50, 25, 10, 5 und 1 Cent.

Kreditkarten

Alle gängigen Kreditkarten (außer Diners Club) werden angenommen. An den zahlreichen Bankautomaten lässt sich mit der Kreditkarte mit PIN Nummer Geld abheben. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
An Geldautomaten (ATM) kann mit Kreditkarten und Pinnummer Geld abgehoben werden. An einigen Geldautomaten kann die Bankkundenkarten mit dem Maestro-Logo genutzt werden. Bankkundenkarten mit dem V-Pay-Logo werden nicht akzeptiert. Zur Sicherheit sollte man neben der Bankkundenkarte über eine alternative Geldversorung wie Kreditkarten und Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich.

Reiseschecks werden auf den Britischen Jungferninseln auf Tortola von einigen Banken akzeptiert. Reiseschecks in US-Dollar werden empfohlen. Bei der Einlösung entfällt eine Bearbeitungsgebühr.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen. Deklarationspflicht ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ (auch Reiseschecks, Schecks, Zahlungsanweisungen, etc.). Unbeschränkte Ausfuhr der Landeswährung, Ausfuhr von Fremdwährungen bis in Höhe der deklarierten Beträge.

Geldwechsel

Es besteht keine Möglichkeit Euro oder Schweizer Franken vor Ort einzutauschen.

Währungen

US$

USD

Wechselkurse

EUR1 = USD1.04
GBP1 = USD1.24
USD1 = USD1.00

Sprache

Überblick

Offizielle Landessprache ist Englisch.

Öffentliche Feiertage

Liste der gesetzlichen Feiertage

2019

  • 01 Jan Neujahr
  • 04 Mar Geburtstag Stoutts
  • 11 Mar Commonwealth-Tag
  • 19 Apr Karfreitag
  • 22 Apr Ostermontag
  • 10 Jun Pfingstmontag
  • 01 Jul Territory Day
  • 05 Aug - 07 Aug August-Festspiele
  • 21 Oct Tag der Heiligen Ursula
  • 25 Dec Weihnachten

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 230 g Tabakwaren;
1 l alkoholische Getränke.

Weitere Informationen sind vom Zoll der Britischen Jungferninseln (Internet: www.bvi.gov.vg/departments/her-majestys-customs) erhältlich.

Kontaktadressen

Anmerkung

Die Britischen Jungferninseln unterhalten keine eigenen Auslandsvertretungen, sie werden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz von den britischen Botschaften vertreten. Visaanträge werden von den Teleperformance Ltd.-Visazentren in Düsseldorf, Berlin, München, Wien, Genf und Zürich abgewickelt.

Wirtschaft

Geschäftsetikette

Leichter Anzug bzw. Kostüm sind angemessen. Die beste Besuchszeit ist zwischen Dezember und April. Geschäftszeiten: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, für Regierungsgebäude 08.30-16.30 Uhr.

Geschäftskontakte

Caribbean Development Bank (Karibische Entwicklungsbank)
PO Box 408, Wildey, St. Michael, Barbados
Tel: (246) 431 16 00.
Internet: www.caribank.org

Kommunikation

Überblick

Die größte Post der British Virgin Islands befindet sich in Road Town, Tortola. Briefmarken sind in den Läden erhältlich, in denen Postkarten gekauft werden können. Hotelrezeptionen nehmen Briefsendungen für ein Trinkgeld von ca. 1 US$ entgegen. Luftpostsendungen brauchen ca. 4 Wochen nach Europa.

Telefon

Internationale Direktdurchwahl.

Mobiltelefon

TDMA-Mobilfunknetz betrieben von CCT Boatphone (Internet: www.bvicellular.com). Mobiltelefone können vor Ort gemietet werden. In Europa erhältliche Mobiltelefone - auch solche mit Tri-Band Technologie - können auf den Britischen Jungferninseln nicht benutzt werden.

Internet

Hauptanbieter umfassen Caribsurf (Internet: www.caribsurf.com) und Cable & Wireless (Internet: www.candw.vg). Zugang zum Internet hat man in manchen Hotels und in Internetcafés.

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Sehenswürdigkeiten

Tortola

Tortola, die größte Insel, hat ca. 14.000 Einwohner und zieht viele Segler an. Es gibt eine Brücke nach Beef Island, auf der sich der internationale Flughafen befindet. Road Town, die Hauptstadt der Britischen Jungferninseln, liegt an der Südküste Tortolas. Der farbenfrohe Markt und die traditionellen Häuser sind besonders schön. Lohnenswert ist ein Besuch der J. R. O'Neal Botanical Gardens und des Sage Mountain Park. Vom Sage Mountain (534 m) hat man einen herrlichen Blick über die Insel.
Die schönsten Strände verteilen sich auf die nördliche Inselhälfte und haben so phantasievolle Namen wie Smugglers' Cove, Long Bay, Cane Garden Bay und Brewer's Bay. In Cane Garden Bay gibt es zahlreiche Bars und Nachtclubs.
Das Bomba-Charger-Tragflächenboot ist ideal für Ausflüge von Tortola nach Virgin Gorda oder St. Thomas (Amerikanische Jungferninseln). Das U-Boot Aqua Sub bietet die Möglichkeit, die Unterwasserwelt kennen zu lernen ohne nass zu werden.

Virgin Gorda, Anegada, Salt Island und kleinere Inseln

Virgin Gorda ist berühmt für die Baths, ein einzigartiges Höhlensystem, das man auch von der Meerseite aus erforschen kann.
Interessant ist auch die Koralleninsel Anegada, die für ihre Tauchgründe mit vielen Schiffswracks berühmt ist.
Auf Salt Island wird einmal jährlich Salz gewonnen und ein Sack davon an die britische Königin geschickt.
Die ehemalige Pirateninsel Norman Island erinnert mit ihren Höhlen an Seemannslieder und Piratenschätze.
Die kleineren Inseln haben oft Namen, die aus der Piraten- und Schmugglerzeit stammen, wie z. B. Fallen Jerusalem, Necker Island (Eigentum des Millionärs Richard Branson), Great Camanoe, Great Dogs und Ginger Island.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Mitbringsel sind Holzschnitzereien, Stroharbeiten, Schmuck und farbenprächtige Batikstoffe.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Sa 09.00-17.00 Uhr.

Nachtleben

Einleitung

In vielen Hotels gibt es an bestimmten Abenden Unterhaltungsprogramme, einschließlich Musik und Tanz. Auf Tortola gibt es ein Kino, einen Pub mit Livemusik sowie einige Nachtclubs und Diskotheken. Eine Vollmondparty findet jeden Monat am Strand bei Apple Bay, Tortola, statt.

Kulinarisches

Übersicht

Ausgezeichnete Restaurants bieten internationale und einheimische Gerichte an. Lebensmittel werden größtenteils eingeführt, aber Hummer und Langusten, Chowder (sämige Fischsuppe), Muschelauflauf, Meeresschneckensuppe, Hai und andere Fischdelikatessen kommen fangfrisch auf den Tisch. Neben Hotelrestaurants findet man auf Tortola, Virgin Gorda und Jost van Dyke auch andere Restaurants.

Getränke:
Es werden alle Arten von Rumpunsch und Cocktails sowie eine große Auswahl an importierten alkoholischen Getränken (Wein, Bier und Spirituosen) angeboten.

Unterkunft

Hotels

Die Hotelauswahl ist groß. Auf alle Hotelrechnungen werden 7 % Steuern aufgeschlagen. Informationen vom Hotel- und Handelsverband: B.V.I. Hotel & Commerce Association, PO Box 376, Wickham' s Cay, Road Town, Tortola. (Tel: 4 35 14. Internet: www.britishvirginislands.com).

Kategorien: Die meisten Hotels bieten: Full American Plan (FAP) - Zimmer mit Vollpension (einschl. Nachmittagstee). American Plan (AP) - Zimmer mit drei Mahlzeiten. Modified American Plan (MAP) - Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee. Continental Plan (CP) - Zimmer mit Frühstück. European Plan (EP) - nur Übernachtung.

Camping

Ist nur auf offiziellen Plätzen gestattet. Rucksackurlauber sind ungern gesehen.

Kultur

Religion

Überwiegend Protestanten (86 %) (darunter u.a. Methodisten 33 %, Anglikaner 17 %, Adventisten 6 %, Baptisten 4 %), Katholiken (10 %) und andere Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Die Britischen Jungferninseln gehören zum Commonwealth, viele Sitten und Gebräuche sind von den Briten übernommen worden. Der Tourismus wird nur behutsam ausgebaut, wodurch der Reiz der Inseln und Cays erhalten geblieben ist. Das Leben verläuft geruhsam, und Besucher stoßen überall auf alte britische Höflichkeitsformen.

Kleidung: Freizeitkleidung reicht aus, aber in einigen besseren Hotels wird formellere Kleidung erwartet. Badekleidung gehört an den Strand.

Trinkgeld:
Alle Hotels berechnen 10-12% Bedienung.

Klima

Beste Reisezeit

Tropisch, durch Passatwinde gemildert. Geringfügige Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Temperaturen liegen durchschnittlich zwischen 25° und 30°C. Es gibt wenig Niederschläge. Hurrikansaison ist von Juli bis November.

Grafiken

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Climate

Climate Chart
© Columbus Travel Media Ltd

Bilder

Green

Green Cay, British Virgin Islands
© Digital Vision / Thinkstock

Views

Views from Virgin Gorda, British Virgin Islands
© Creatas / Thinkstock

The

The Baths, St Gorda Beach, British Virgin Islands
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Tortola

Tortola sailing boats, British Virgin Islands
© Medioimages / Photodisc / Thinkstock

View

View over Bay, Tortola, British Virgin Islands
© British Virgin Islands Tourist Board

Marina

Marina Cay, British Virgin Islands
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Devil's

Devil's Bay, Virgin Gorda, British Virgin Islands
© British Virgin Islands Tourist Board